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Sprüche zum Zusammenleben

2120 Sprüche — Seite 6

  1. Mit Neid bedecken viele ihre Blöße

    Richard von Schaukal

  2. Haltet die Bösen immer voneinander getrennt. Die Sicherheit der Welt hängt davon ab.

    Theodor Fontane

  3. Ein gutes, liebes Wort ist immer ein Lichtstrahl, der von Seele zu Seele geht.

    Hans Thoma

  4. Wenn jedermann so früh wie möglich kommen will, müssen notwendig die meisten zu spät kommen

    Georg Christoph Lichtenberg

  5. Ich lüge nie, doch niemand kann mich zwingen, die Wahrheit zu sagen.

    Charles de Talleyrand

  6. Nur wenige Menschen erheben sich in ihrem Denken über das alltägliche Denken: noch weniger Menschen wagen das auszuführen und zu sagen, was sie denken.

    Claude-Adrien Helvetius

  7. Die Aufrichtigkeit kann dann von Nutzen sein, wenn man sie als Kunstgriff verwendet, oder wenn sie einem, dank ihrer Seltenheit, nicht geglaubt wird.

    Giacomo Leopardi

  8. Ganz begreifen werden wir uns nie, aber wir werden und können uns weit mehr als begreifen.

    Novalis

  9. Man soll schweigen oder Dinge sagen, die noch besser sind als das Schweigen

    Pythagoras

  10. Wie nahe Furcht und Mut zusammenwohnen, das weiss vielleicht am besten, wer sich dem Feind entgegenwirft.

    Christian Morgenstern

  11. Es gibt, schweigsame Menschen, die interessanter sind als die besten Redner.

    Benjamin Disraeli

  12. Eine schöne Menschenseele finden, ist Gewinn.

    Johann Gottfried Herder

  13. Extreme Idealisten sind immer Feiglinge. Sie nehmen vor der Wirklichkeit Reißaus.

    Jakob Bosshart

  14. Kenntnisse müssen dem Glück dienen - der Vereinigung der Menschen, nur dann sind sie wichtig.

    Leo Tolstoi

  15. Eine vollkommene Harmonie verrät die Kälte der Empfindungen.

    Honoré de Balzac

  16. Man kann wissen, dass man nicht alles glauben soll, doch sollte man nicht glauben, dass man alles wissen kann.

    Josef Bordat

  17. Etwas aus "Pflichtgefühl" tun, heisst eben noch lange nicht, aus Liebe zu einem Menschen zu handeln.

    Prentice Mulford

  18. Der schlimmste Fehler der Menschen ist ihr Mangel an Einfühlungsvermögen. Darum vermag sich auch so selten einer den richtigen Begriff von seines Nächsten Leiden zu machen

    Joseph Addison

  19. Freundschaft und Liebe erzeugen das Glück des menschlichen Lebens. Wie zwei Lippen den Kuss, welcher die Seelen entrückt.

    Christian Friedrich Hebbel

  20. Wer noch niemals anderen Leuten auf die Füße getreten, hat sich vermutlich noch niemals von der Stelle bewegt.

    Franklin P. Jones

  21. Wahrhaft ist nur der Mensch, der nicht lügt, nicht, wer die Wahrheit sagt.

    Charles Joseph Fürst von Ligne

  22. Nichts ist so hart, so trocken, so eng als ein Herz, das in allen Dingen nur sich liebt.

    Christian Friedrich Wilhelm Jacobs

  23. Es ist schwer mit Menschen zu leben, weil das Schweigen so schwer ist.

    Friedrich Nietzsche

  24. Ein selbstbewußter Mensch kennt und bekennt sich zu seinen Wünschen.

    Nikolaus B. Enkelmann

  25. Ich ging in die Wälder, denn ich wollte wohlüberlegt leben; intensiv leben wollte ich. Das Mark des Lebens in mich aufsaugen, um alles auszurotten, was nicht Leben war. Damit ich nicht in der Todess …

    Henry David Thoreau

  26. Nachsicht mit denen, die man kennt, ist im Allgemeinen seltener als Mitleid mit denen, die man nicht kennt.

    Antoine de Rivarol

  27. Ach, so lange Haß und Liebe, Furcht und Gier auf Erden schalten, werden sich der Menschheit Lose ähnlich oder gleich gestalten.

    Friedrich Wilhelm Weber

  28. Es weiß ein Esel immer einen anderen zu schätzen

    Eckhart von Hochheim

  29. Ehrfurcht vor dem Leben ist die Grundlage aller Werte.

    Else Pannek

  30. Unendlich mannigfaltig sind die Menschen, und die Herzen sind einander nicht ähnlicher als die Gesichter

    Francesco Petrarca

  31. Verstanden zu werden ist ein Geschenk, akzeptiert zu werden Notwendigkeit.

    Else Pannek

  32. Rat ist wie Schnee; je weicher er fällt, desto länger bleibt er liegen und desto tiefer sinkt er ins Hirn.

    Samuel Taylor Coleridge

  33. Wer jede Mühe abnimmt, das Bemühen anderer abwehrt, wird nicht geliebt, sondern übersehen.

    Else Pannek

  34. Die Menschen, nicht die Häuser machen die Stadt.

    Perikles

  35. Sich selbst etwas versprechen und es nicht halten ist der nächste Weg zur Nullität und Charakterlosigkeit

    Christian Friedrich Hebbel

  36. Auf zweifache Weise wird die Gerechtigkeit verdorben: durch die falsche Klugheit der Weisen und durch die Gewalt dessen, der Macht hat.

    Thomas von Aquin

  37. Du kannst mit deinem Leben ein besseres Zeugnis ablegen als mit deinen Lippen.

    Oliver Goldsmith

  38. Die kleinen Zimmer oder Behausungen lenken den Geist zum Ziel, die großen lenken ihn ab

    Leonardo da Vinci

  39. Prahl nicht heute: Morgen will dieses oder jenes ich tun. Schweige doch bis morgen, sage dann: Dies tat ich nun!

    Friedrich Rückert

  40. Nur wer den Menschen liebt, wird ihn verstehen. Wer ihn verachtet, wird ihn nicht einmal sehen

    Christian Morgenstern

  41. Der Mensch kann den Menschen zum Guten führen, ganz einfach.

    Maxim Gorki

  42. Gewaltlosigkeit ist der einzige Weg, auf dem wir ein gewisses Maß an Freiheit zurückgewinnen können, vielleicht auch erst nach Jahren der Geduld.

    Dalai Lama

  43. Warum können wir uns nicht in Träumen treffen und uns alle unsere Fragen beantworten?

    Katherine Mansfield

  44. Pantha rei. Alles fließt.

    Heraklit von Ephesos

  45. Solange es geht, muss man Milde walten lassen, denn jeder kann sie brauchen.

    Theodor Fontane

  46. Wer Schadenfreude bei des Nächsten Unglück zeigt, Der hat den Gipfelpunkt der Schlechtigkeit erreicht.

    Heinrich Martin

  47. Offenheit ist ein Luxus der Freiheit, den sich nur derjenige leisten kann, d er genug Stärke nicht nur für die Folgen hat, sondern auch für den eventuellen Missbrauch.

    Christa Schyboll

  48. Herzlichkeit ist die kleine Münze der Liebe

    Vinzenz von Paul

  49. Wer die Liebe hat, tut jedem Gutes, so wie er es wünscht, dass es ihm geschehe. Darin besteht das Wesen der Liebe.

    Vinzenz von Paul

  50. Wir mögen Menschen, die frisch heraus sagen, was sie denken - falls sie dasselbe denken wie wir

    Mark Twain

  51. Ohne Wahrheit kann es keine Erkenntnis geben.

    Mahatma Gandhi

  52. Was man von einem Menschen wissen will, erfährt man erst dann, wenn man ihm widerspricht.

    George Bernard Shaw

  53. Es wäre dumm, sich über die Welt zu ärgern. Sie kümmert sich nicht darum.

    Mark Aurel

  54. Man sollte immer ehrlich spielen, wenn man die Trümpfe in der Hand hat.

    Oscar Wilde

  55. Ein Mensch mit Genie ist unausstehlich, wenn er nicht mindestens noch zweierlei dazu besitzt: Dankbarkeit und Reinlichkeit.

    Friedrich Nietzsche

  56. Die Blattlaus vernichtet die Pflanzen, der Rost Metall und die Lüge die Seele

    Anton Tschechow

  57. Der Schmerz, der uns zugefügt wird, ist nicht die schwerste Last des Lebens. Viel schwerer legt sich eines Tages auf unsre Schultern der Schmerz, den wir den anderen zugefügt haben.

    Hermann Bang

  58. s geht ungerecht zu auf dieser Welt: Ein Schurke darf sich jede Anständigkeit herausnehmen, ein anständiger Mensch aber nicht die kleinste Schurkerei.

    Mark Twain

  59. Gewinn anderer wird fast wie Verlust empfunden

    Wilhelm Busch

  60. Wenn du einen Sektierer oder einen feindseligen Fanatiker triffst, dann schaue niemals auf das Trennende, sondern auf das Gemeinsame, das noch bleibt, und bestünde es nur darin, dass für euch beide …

    Ralph Waldo Emerson