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Sprüche zum Zusammenleben

2120 Sprüche — Seite 10

  1. Wir leben alle von dem, was uns Menschen in bedeutungsvollen Stunden gegeben haben

    Novalis

  2. Gebrauche nie ein hartes Wort, wo ein glimpfliches seine Dienste tut.

    Johann Peter Hebel

  3. Der originelle Kopf bemerkt, was der gewöhnliche nur sieht.

    Emanuel Wertheimer

  4. Der Erfinder der Notlüge liebte den Frieden mehr als die Wahrheit.

    James Joyce

  5. Sein Herz an Menschen zu hängen, denen man nichts bedeutet, ist Selbstverletzung.

    Else Pannek

  6. Die größte und dauerhafteste Revolution, die wir kennen, fand statt, als der Mensch seine Seele entdeckte und lernte, dass jede Seele für sich allein einen individuellen Wert hat.

    John Steinbeck

  7. Die Änderung der eigenen Misere von anderen zu verlangen, ist einfach und unwirksam.

    Else Pannek

  8. Die Jugend wechselt ihre Neigungen aus Lebenslust, das Alter bewahrt sie aus Gewohnheit.

    François de la Rochefoucauld

  9. Gewöhnlich erlebt der Mensch am andern Menschen nur die chinesische Mauer seines eigenen Ich's.

    Ferdinand Ebner

  10. Unterdrückter Ärger wird zu bleibendem Groll — und der schwächt wie eine verschleppte Krankheit. Gezeigter Ärger erleichtert, vergeht und stärkt.

    Else Pannek

  11. Deine Seelenruhe lässt sich stören durch des Pöbels Stimme, die nie recht urteilt, nie die Dinge bei ihrem rechten Namen nennt?

    Francesco Petrarca

  12. Gelassenheit ruht auf Selbstvertrauen — und das wächst aus Anerkennung und Erfolgen.

    Else Pannek

  13. Es ist besser, einen Tropfen Licht zu geben oder zu empfangen, als einen Ozean von Dunkelheit.

    Joseph Joubert

  14. Es ist cool seine Umwelt mit Charakter zu verblüffen.

    Else Pannek

  15. Gutmütigkeit ist eine alltägliche Eigenschaft. Güte die höchste Tugend.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  16. Die Gutmütigkeit gemeiner Menschen gleich dem Irrlicht. Vertraue nur seinem gleißenden Schein, es führt dich gewiss in den Sumpf.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  17. Es ist eben nichts Seltenes, dass einer seine Ehre für ein Ehrenzeichen verkauft.

    Christian Friedrich Wilhelm Jacobs

  18. Studiere die Menschen, nicht um sie zu überlisten und auszubeuten, sondern um das Gute in ihnen aufzuwecken und in Bewegung zu setzen

    Gottfried Keller

  19. Ein Zyniker sieht niemals eine gute Eigenschaft eines Menschen, wohl aber jede schlechte.

    Henry Ward Beecher

  20. Du verminderst deine Kraft zum Guten durch: Reizbarkeit, Niedergeschlagenheit, Abhängigkeit, Unrast, Zerfahrenheit, Sorge, Neid oder Hass.

    Prentice Mulford

  21. Die Familie ist die älteste aller Gemeinschaften und die einzige natürliche

    Jean-Jacques Rousseau

  22. Alle Menschen neigen zum Irrtum; und die meisten von Ihnen sind in vielerlei Hinsicht der Versuchung des Irrtums durch Leidenschaft oder Interesse ausgesetzt

    John Locke

  23. Unrecht ertragen ist vielleicht eine noch verwerflichere Eigenschaft als Unrecht zufügen.

    Prentice Mulford

  24. Das Beste, was der Mensch für einen anderen tun kann, ist doch immer das, was er für ihn ist.

    Adalbert Stifter

  25. Das Steckenpferd ist das einzige Pferd, das über jeden Abgrund trägt.

    Christian Friedrich Hebbel

  26. Wenige Leute haben Mut genug, unangenehme Ratschläge zu geben

    Christina I. von Schweden

  27. Geld kann dir nur Jener geben, der es hat. Anders verhält es sich mit dem Ehrenwort.

    Eleonore van der Straten-Sternberg

  28. Die beste Methode, einen Narren von seinem Irrtum zu überzeugen, besteht darin, ihn seine Dummheiten ausführen zu lassen.

    Joseph Billings

  29. Rache heißt, um der Vergangenheit willen handeln, sie ist also eine um 180 Grad falsch gedrehte Energie.

    Prentice Mulford

  30. Die Hälfte der Schwierigkeiten im Leben besteht darin, dass man zu schnell "Ja" und nicht schnell genug "Nein" sagt

    Joseph Billings

  31. Ehrliche Kritik ist schwierig anzunehmen, besonders von einem Verwandten, einem Freund, einem Bekannten oder einem Fremden

    Franklin P. Jones

  32. Wer im Verkehr mit Menschen die Manieren einhält, lebt von seinen Zinsen, wer sich über sie hinwegsetzt, greift sein Kapital an

    Hugo von Hofmannsthal

  33. Bleiben erwachsene Kinder noch jahrelang bei der Mutter, sehen sie nur noch in ihr die Stütze und bequeme Hilfe, und lässt die Mutter sich in dieser Wiese missbrauchen, so leiden am Ende alle Teil …

    Prentice Mulford

  34. Ach, selbst das weiseste Sprichwort irrt: Es ist nicht alles Gold, was geschwiegen wird!

    Oscar Blumenthal

  35. Willst du etwas los sein, leihe es einem guten Freund.

    Titus Maccius Plautus

  36. Ein Gramm Beispiel gilt mehr als ein Zentner guter Worte.

    Franz von Sales

  37. Setzt dem stolzen Manne Gleichgültigkeit entgegen, und ihr nehmt seiner Macht den Stachel!

    Friedrich Maximilian von Klinger

  38. Je weniger jemand ist, je mehr Stolz wird er haben, und je geneigter wird er sein, an anderen Fehler, gute Eigenschaften aber nicht zu bemerken.

    Heinrich von Kleist

  39. Wir kennen jeden, nur uns selbst kaum.

    Hugo Ball

  40. Wie du in die Welt liebst, liebt sie dich zurück. Und das Leben ist dankbar.

    Prentice Mulford

  41. Alle Kraft ist man der Welt schuldig, und dem, der uns am nächsten steht, am ersten.

    Bettina von Arnim

  42. Wahrheit unterliegt keinem Verfallsdatum!

    Christa Schyboll

  43. Je mehr Macht die Menschen haben, um so mehr mißbrauchen sie diese und werden übermütig.

    Nicolaus Machiavelli

  44. Ohne Rechtschaffenheit ist es nicht leicht, in äußerem Glück die Bescheidenheit zu wahren.

    Aristoteles

  45. Wer das Wohlergehen anderer über sein eigenes stellt, erschließt sich eine unerschöpfliche Quelle von Mut und Entschlossenheit

    Dalai Lama

  46. Wahrheit und wahrhaftiger Frieden bleiben auf der Strecke, niemand nimmt diese Werte mehr ernst.

    Dalai Lama

  47. Ein Lächeln vertreibt hundert Sorgen.

    Dr. Carl Sonnenschein

  48. Die Welt hat allzuwenig Engel, und der Himmel fließt von ihnen über.

    Samuel Taylor Coleridge

  49. Vertrauen ist der größte Ansporn, fehlt das, so fehlt alles. All diese Erfindungen zur Vernichtung des Menschengeschlechts finde ich scheußlich.

    Maria Theresia von Österreich

  50. Gut gehauene Steine schließen sich ohne Mörtel aneinander.

    Marcus Tullius Cicero

  51. Den Schuldigen zu schonen, ist Grausamkeit gegen den Unschuldigen

    John Locke

  52. Vornehmer als angreifen ist standhalten.

    Thomas von Aquin

  53. Armut ist nicht von Gott geschaffen worden, sie ist Menschenwerk. Wir können die Armut nur beseitigen, wenn wir bereit sind zu teilen.

    Mutter Theresa

  54. Jedermann hat sich zu bemühen, sich den Menschen anzupassen.

    Thomas Hobbes

  55. Wir finden drei Gründe für Streit in der menschlichen Natur: erstens Konkurrenz, zweitens Mangel an Selbstvertrauen, drittens Ruhmsucht.

    Thomas Hobbes

  56. Alle Klüfte, die zwischen Menschen entstehen können, kommen von der Unaufrichtigkeit zwischen ihnen

    Anton Wildgans

  57. Ein Mensch, der den Frieden in sich trägt, verbreitet mehr Segen als einer, der eine große Gelehrsamkeit besitzt.

    Thomas à Kempis

  58. Versuchen wir, das Beste eines jeden Menschen zu erkennen, den Andren im bestmöglichen Licht zu sehen. Diese Einstellung erzeugt sofort ein Gefühl der Nähe, eine Art Geneigtheit, eine Verbindung …

    Dalai Lama

  59. Nur wer gegen sich selbst milde ist, kann es auch gegen andere sein

    Anatole France

  60. Das Zerreden ist hundertfach bösartiger und gefährlicher als das Verschweigen.

    Stanislaw Brzozowski