
Das Beste, was der Mensch für einen anderen tun kann, ist doch immer das, was er für ihn ist.
Bedeutung
Adalbert Stifter, der österreichische Dichter des 19. Jahrhunderts, formuliert in diesem Zitat eine tiefe humanistische Überzeugung: Was wir für einen anderen Menschen tun können, ist immer das, was wir für ihn sind – also unser wahres Sein, unsere Persönlichkeit, unser Charakter. Nicht Gaben, Ratschläge oder Unterstützung sind das Beste, was wir bieten können, sondern das bloße Dasein als Mensch, der verlässlich, aufrichtig und gut ist. Stifter beschreibt damit einen Wert, der sich nicht kaufen oder planen lässt: die Wirkung einer integren Persönlichkeit auf andere Menschen.
Verwendung
Passend als literarisches Stifter-Zitat in Texten über Freundschaft, Charakter und den Wert von Persönlichkeit sowie für Reden über zwischenmenschliche Werte, Verlässlichkeit oder die Frage, was uns wirklich hilft. Auch geeignet als persönliches Wort bei Ehrungen oder Jubiläen. Für volkskundliche Sammlungen oder Stifter-Zitate in kulturhistorischen Texten bietet dieses Zitat einen tiefgründigen Beitrag über den Wert von Charakter und Integrität als größtes Geschenk im menschlichen Miteinander.
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Über Adalbert Stifter
Über den Autor
Dichter · Österreichisch · 1805 - 1868
Adalbert Stifter (1805–1868) war ein österreichischer Schriftsteller, Maler und Pädagoge, dessen Erzählsammlungen „Studien" und „Bunte Steine" sowie der Roman „Der Nachsommer" den Biedermeier prägten.
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Stifter wurde 1805 im böhmischen Oberplan als Albert Stifter geboren und schrieb zeitweise unter dem Pseudonym Ostade. Neben seiner literarischen Tätigkeit war er auch als bildender Künstler aktiv. Sein Spätwerk umfasst neben den Erzählbänden auch den historischen Roman „Witiko". Er starb 1868 in Linz.

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