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Sprüche zum Zusammenleben

2120 Sprüche — Seite 19

  1. Ost ist Ost, und West ist West, und niemals treffen sich die beiden.

    Rudyard Kipling

  2. Die Verachtung ist ein graues Kleid, grau wie die Schuld. Es wirkt auf die Ferne, auf die große Menge irreführend, weil es die reine Seele verbirgt.

    Paul Keller

  3. Gut auseinandersetzen hilft zum guten Zusammensitzen.

    Emil Gött

  4. Es ist sehr leicht, gute Miene zum bösen Spiel zu machen, das man mit anderen treibt.

    Emil Gött

  5. Die jüngere Generation ist der Pfeil, die ältere der Bogen.

    John Steinbeck

  6. Eines ist so wichtig wie's andere: rechtzeitig zufassen und rechtzeitig loslassen können.

    Nikolaus von Kues

  7. Die einfachen Charaktere, nicht die Zusammengesetzten, sind schwer zu verstehen.

    Hugo von Hofmannsthal

  8. Höflichkeit ist Klugheit. Folglich ist Unhöflichkeit Dummheit. Sich mittels ihrer unnötiger- und mutwilligerweise Feinde machen ist Raserei.

    Arthur Schopenhauer

  9. Gib den Streitenden nach; Nachgeben macht dich zum Sieger.

    Ovid

  10. Es ist unmöglich, der ganzen Welt und seinem eigenen Vater zu gefallen.

    Jean de La Fontaine

  11. Nachsichtiges Lachen ist die grausamste Form der Verachtung.

    Pearl S. Buck

  12. Langweilig ist, wer ein paar alte Gedanken hat, die ihm alle Tage neu einfallen.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  13. Je mehr Geist man hat, desto mehr originelle Menschen entdeckt man. Alltägliche Leute finden bei den Menschen keine Unterschiede.

    Blaise Pascal

  14. Übrigens hat man, wenn man es zeitenweis bei den Menschen nicht mehr aushält, die Tiere.

    Friedrich Vischer

  15. Der Hass ist ein aktives Mißvergnügen, der Neid ein passives, deshalb darf man sich nicht wundern, wenn der Neid so schnell in Hass übergeht.

    Johann Wolfgang von Goethe

  16. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es keine größere Unzufriedenheit gibt, als die der Reichen.

    John Steinbeck

  17. Wenn wir uns für die Anderen interessieren, interessieren sie sich für uns.

    Publius Syrus

  18. Wenn die Menschheit nur zum Gemeinen noch lacht, Dann ist's Zeit, dass sich alles verkracht.

    Friedrich Vischer

  19. Misstraue allen, die Opfer von anderen verlangen.

    Else Pannek

  20. Oftmals zieht der Zorn der Sterblichen, schlimmer als Wahnsinn, was das innerste Herz lange verborgen, ans Licht.

    Christian Friedrich Wilhelm Jacobs

  21. Du sollst niemandem Überzeugungen rauben, die ihn glücklich machen, es sei denn, du kannst ihm etwas Besseres dafür geben.

    Johann Kaspar Lavater

  22. Eine faule Ausrede verringert das Gewicht aller guten Gründe, die man schon vorgebracht hat.

    Jonathan Swift

  23. Die Sprache wurde dem Menschen gegeben, um zu widersprechen

    Karel Capek

  24. Wenn das Lob der Freunde immer ein sehr zweideutiges bleibt, so darf man dagegen dem Neid der Feinde vertrauen

    Carl Leberecht Immermann

  25. Pöbel nennen wir eine Ansammlung von Menschen - wenn sie anderer Meinung sind als wir. Teilt dieser Pöbel jedoch unsere Anschauungen, dann sagen wir: Hinter uns steht der aufgeklärte Teil der öf …

    Kazimierz Bartoszewicz

  26. Die Kritik ist eine Steuer, die der Neid dem Talent auferlegt.

    Francois G. de Levis

  27. Überall gibt es Zuschauer – Menschen, die an etwas interessiert sind, das sie gar nicht interessiert.

    Peter Altenberg

  28. Wenn wir über den Schatten streiten, übersehen wir das Wesentliche

    Aesop

  29. Wer die Geduld verliert, verliert die Kraft

    Augustinus

  30. Ein talentiertes Schweigen kann beredter sein als die beredteste Aktivität.

    Stanislaw Brzozowski

  31. Das Gerücht wächst im Gehen

    Vergil

  32. Neid schadet am meisten dem, der ihn hegt, anderen gar wenig. Gleich wie der Rost das Eisen frißt, so frißt der Neid den Neider.

    Basilius von Caesarea

  33. Die bedrückende Atmosphäre durch laut erhobene Stimmen im Raum wird spontan gebremst, wenn jemand plötzlich flüstert

    Christa Schyboll

  34. Einige finden sich mit ihrer Rolle als Nichtskönner nicht ab. Auch auf diesem Gebiet geben sie sich nicht mit Durchschnitt zufrieden

    Karl-Heinz Karius

  35. Nichts mindert Neid im Yachthafen so spontan wie Windstille

    Karl-Heinz Karius

  36. Im Grund hat der Mensch nur zwei Probleme, nämlich, mit sich und anderen richtig umzugehen.

    Nikolaus B. Enkelmann

  37. Höflichkeit ist Wohlwollen in Kleinigkeiten.

    Thomas Babington Macaulay

  38. Lüge, von Hunderten wiederholt, wird nicht Wahrheit.

    Hermann Stehr

  39. Wir wissen, dass durch Naturnotwendigkeit jeder über den herrscht, über welchen er Gewalt hat.

    Thukydides

  40. Die Höflichkeit ist nichts als eine geschickt vorgeschwindelte Freundlichkeit.

    Alexandre Vinet

  41. Hass ist grenzenlos.

    Heinrich Martin

  42. Mit vielen lässt sich schmausen, mit wenig lässt sich hausen

    Johann Wolfgang von Goethe

  43. Wer einsam ist, der hat es gut, weil keiner da, der ihm was tut.

    Wilhelm Busch

  44. Ohne Heimat sein heißt leiden

    Fjodor M. Dostojewski

  45. Nur das Sommergras ist noch da von den Träumen früherer Helden.

    Matsuo Bashō

  46. Niemand hat vom Leben etwas Ordentliches gelernt, so lange er nicht weiß, dass jeden Tag Gerichtstag ist.

    Ralph Waldo Emerson

  47. Toleranz ist gut. Aber nicht gegenüber Intoleranten.

    Wilhelm Busch

  48. Wer nicht verachtet, der kann auch nicht achten.

    Friedrich von Schlegel

  49. Das Verhängnis unserer Kultur ist, dass sie sich materiell viel stärker entwickelt hat als geistig.

    Albert Schweitzer

  50. Es ist zu wünschen, dass jeder, der uns die Wahrheit zeigen will, sie nicht in Worten ausdrückt, sondern uns die Möglichkeit gibt, sie selbst zu erkennen.

    José Ortega y Gasset

  51. Menschen, die sich unverstanden fühlen, haben meistens keinen Versuch unternommen, andere Menschen zu verstehen

    John Steinbeck

  52. Eine Familie ist in Ordnung, wenn man den Papagei unbesorgt verkaufen kann.

    William Penn Adair Rogers

  53. Die dir zugemessene Zeit ist so kurz, dass du, wenn du eine Sekunde verlierst, schon dein ganzes Leben verloren hast, denn es ist nicht länger; es ist immer nur so lang wie die Zeit, die du verliers …

    Franz Kafka

  54. Man kann den Leuten aus dem Wege gehen vor lauter Verachtung oder - vor lauter Respekt.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  55. Oft tut auch der Unrecht, der nichts tut. Wer das Unrecht nicht verbietet, wenn er kann, der befiehlt es.

    Mark Aurel

  56. Jeder hat das Recht, alles zu tun, wodurch er keinen verletzt.

    Arthur Schopenhauer

  57. Was ist das Menschlichste? - Jemandem Scham ersparen.

    Friedrich Nietzsche

  58. Die wahre Lebenskunst besteht darin, im Alltäglichen das wunderbare zu sehen

    Pearl S. Buck

  59. Schenken ist ein Brückenschlag über den Abgrund der Einsamkeit.

    Antoine de Saint-Exupéry

  60. Wo finde ich den Menschen, der von der Einsicht anstatt von Trieben und bloßer Gewohnheit geleitet wird?

    Khalil Gibran