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Sprüche zum Zusammenleben

2120 Sprüche — Seite 23

  1. Das Geld, was man für seine Hochzeit ausgibt, ist sehr häufig die erste Einzahlung in die wechselseitige Lebensverbitterungsanstalt

    Johann Nepomuk Nestroy

  2. Jeder außerordentliche Vorzug isoliert.

    Carl Hilty

  3. Junggesellen sind die besten Freunde, die besten Herren, die besten Diener; aber nicht immer die besten Untertanen, denn sie sind gleich dabei, fortzulaufen, und fast alle Flüchtlinge gehören ihre …

    Francis Bacon

  4. Mit der Ehe geht es meist wie mit dem Tode: nur wenige sind darauf vorbereitet.

    Niccolò Tommaseo

  5. Am Ende des Weges mag der Pessimist recht bekommen, aber unterwegs hat es der Optimist leichter.

    Otto Ernst

  6. Mancher ist leicht zu täuschen, nicht weil er dümmer, sondern weil er besser ist als der Täuschende.

    Peter Sirius

  7. Nicht nach Herkunft, nach Zielkunft befrage und beurteile jeden Menschen.

    Theodor Toeche-Mittler

  8. Jeder muss sich entscheiden, ob er im Licht der Nächstenliebe oder im Dunkel der Eigensucht leben will

    Martin Luther King

  9. Ein Lächeln ist ein Licht, das Leben und Hoffnung sichtbar macht

    Theresia von Lisieux

  10. Wo kein Geld, da kein Schweizer

    Jean Racine

  11. Rastlos musst du weiter streben, nie ermüdet stille stehn; nur dann kann ich in Ruhe leben, sonst würden wir uns wiedersehen

    Theodor Storm

  12. Die wichtigste Schraube im Familienleben ist - die Liebe, die sexuelle Neigung, die Einheit des Fleisches, alles andere ist unzuverlässig und langweilig, so klug wir uns das auch immer ausrechne …

    Anton Tschechow

  13. Der beste Lügner ist der, der mit den wenigsten Lügen am längsten auskommt.

    Samuel Butler

  14. Hüte Dich vor wirrem Weltgewühle; ohne Staub kommt keiner aus der Mühle.

    Julius Sturm

  15. Für immer sucht vergebens, wer in seinem Herzen sucht.

    Bettina von Arnim

  16. Schenke mit Geist, ohne List. Sei eingedenk, dass dein Geschenk du selber bist

    Joachim Ringelnatz

  17. Der Mensch ist ein Raubtier mit manchmal humanen Ansätzen

    Friedrich Dürrenmatt

  18. Die Strafe des Lügners ist nicht die, dass ihm niemand mehr glaubt, sondern, dass er selbst niemandem mehr glauben kann.

    George Bernard Shaw

  19. Wenn man alle Gesetze studieren sollte, so hätte man gar keine Zeit, sie zu übertreten

    Johann Wolfgang von Goethe

  20. Das Lachen ist die sicherste Probe auf einen Menschen

    Fjodor M. Dostojewski

  21. Toleranz ist der Verdacht, dass der andere Recht hat.

    Kurt Tucholsky

  22. Man soll nie vergessen, dass die Gesellschaft lieber unterhalten als unterrichtet sein will

    Adolph Freiherr von Knigge

  23. Das Beste im Leben ist, Verständnis für alles Schöne zu haben.

    Menander

  24. Die alte Zeit liegt zu fern von uns ab, als dass wir ihre Bräuche unmittelbar hinübernehmen könnten.

    Adolph Kolping

  25. Die Zeit geht hin, und der Mensch gewahrt es nicht.

    Dante Alighieri

  26. Je höher die Rechthaberei in einem Menschen steigt, desto seltener hat er recht, das heißt, desto seltener stimmen seine Aussagen und Behauptungen mit der Wahrheit überein.

    Johann Heinrich Pestalozzi

  27. Wer dein Haus zur Ruine macht, möchte sicherlich, dass du den Himmel siehst

    Robert Louis Stevenson

  28. Lege deinem Mitmenschen Steine in den Weg; er mag sich daraus etwas bauen

    Johann Wolfgang von Goethe

  29. Es ist sicherer, zu wenig als zu viel zu wissen.

    Samuel Butler

  30. Die Menschen verstehen nicht, welch große Einnahmequelle in der Sparsamkeit liegt

    Marcus Tullius Cicero

  31. Inmitten eines beschränkten Volkes wird ein Genie zu einem Gott: Jedermann betet es an, und niemand tut, was es will.

    George Bernard Shaw

  32. Zeige dem Gewaltsamen die geräuschlose Stärke tiefer Überzeugung.

    Johann Kaspar Lavater

  33. Die Sklaverei lässt sich bedeutend steigern, indem man ihr den Anschein der Freiheit gewährt

    Friedrich Georg Jünger

  34. Man wird geboren, um für andere zu leben. Das ist der große Wucherprozeß der Natur, die für das klägliche Darlehen des Lebens, das sie gibt und immer zu bald zurückfordert, in Pflichten und Tätigkei …

    Hieronymus Lorm

  35. Wenn schlechte Leute zanken, riecht's übel um sie her; doch wenn sie sich versöhnen, so stinkt es noch viel mehr

    Gottfried Keller

  36. Wenn man verheiratet ist, ist's aus mit dem Eigenwillen.

    Berthold Auerbach

  37. Die Menschen vergessen eher den Tod des Vaters als den Verlust des väterlichen Erbteils.

    Nicolaus Machiavelli

  38. Manche Ehe ist ein Todesurteil, das jahrelang vollstreckt wird.

    August Strindberg

  39. Wozu sollen wir Menschen miteinander kämpfen? Wir sollen uns nebeneinander setzen und Ruhe haben.

    Georg Büchner

  40. Die Ruhmsucht wird auch von den Weisen zuallerletzt abgelegt.

    Tacitus

  41. Vollkommenheitsapostel übersehen eigene Fehler vollkommen.

    Else Pannek

  42. Ein Streitgespräch mit einem Mann, der seinen Verstand aufgegeben hat, entspricht der Verabreichung von Medizin an die Toten

    Thomas Paine

  43. Wer in der Öffentlichkeit Kegel schiebt, muss sich gefallen lassen, dass nachgezählt wird, wie viel er getroffen hat

    Kurt Tucholsky

  44. Stört dich ein Fehler eines anderen, so übe an dir selbst das entgegengesetzte Gute. Dein Beispiel wirkt mehr als Worte.

    Theresia von Avila

  45. Willst du in meinem Himmel mit mir leben? Sooft du kommst, er soll dir offen sein!

    Friedrich von Schiller

  46. Wir sind in diese Welt gekommen nicht nur, dass wir sie kennen, sondern dass wir sie bejahen

    Rabindranath Tagore

  47. Niemand auf der Welt bekommt so viel dummes zu hören wie die Bilder in einem Museum

    Edmond de Goncourt

  48. Lehren heißt: Die Dinge zweimal lernen

    Joseph Joubert

  49. Es ist schwer, den der uns bewundert, für einen Dummkopf zu halten.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  50. Gerechtigkeit ohne Stärke ist Ohnmacht, Stärke ohne Gerechtigkeit ist Tyrannei.

    Blaise Pascal

  51. Jeder Versuch eines Einzelnen, für sich zu lösen, was alle angeht, muß scheitern.

    Friedrich Dürrenmatt

  52. In Städten glaubt man, es gehöre zum guten Ton, nicht einmal zu wissen, wer in demselben Hause wohnt.

    Adolph Freiherr von Knigge

  53. Das Geheimnis, langweilig zu sein, besteht darin, dass man alles sagt.

    Voltaire

  54. Wie menschlich Menschen sind, zeigt ihr Umgang mit der Muttersprache.

    Friedrich von Schiller

  55. Wir brauchen weniger Menschen, die nur über die Liebe reden, und mehr, die Liebe leben.

    Rainer Haak

  56. In der Welt fährst du am besten, sprichst du stolz zu stolzen Gästen, mit bescheidenen bescheiden, aber wahr und klar mit beiden.

    Anastasius Grün

  57. In unserer Ära der Unbedeutenden wird Satire immer schwieriger. Was sind das für Menschen, die sich heute blamieren!

    Daniel Spitzer

  58. Ein Schmeichler ist ein Freund, der dir unterlegen ist oder vorgibt, es zu sein.

    Aristoteles

  59. Verachtung ist das Gegenteil von Liebe, sie ist eine viel größere Verneinung als der Hass.

    Karl Robert Eduard von Hartmann

  60. Ich liebe die Menschen. Nur die Vorstellung, mit einem von ihnen das Zimmer zu teilen, ist mir unerträglich

    Fjodor M. Dostojewski