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Sprüche zum Zusammenleben

2120 Sprüche — Seite 24

  1. Jeder hat seinen Lieblingsgegner. Ohne ihn wäre unser Glück nicht vollkommen.

    Le Corbusier

  2. Wahrheitsliebe heißt nicht, die Wahrheit zu sagen, sondern die Absicht, sie mitzuteilen.

    Samuel Taylor Coleridge

  3. Darin besteht das unantastbare Recht vieler: dasjenige zu ernten, was andre gesät haben.

    Otto Weiss

  4. Man darf sich nicht kränken, wenn uns andere nicht die Wahrheit sagen: denn wir sagen sie uns oft selber nicht

    François de la Rochefoucauld

  5. Wenn Leute mit mir übereinstimmen, habe ich immer das Gefühl, ich müsse mich irren.

    Oscar Wilde

  6. Diese Frage ist zu gut, um sie mit einer Antwort zu verderben.

    Robert Koch

  7. Es gibt nichts Schwereres auf der Welt als offener Freimut und nichts Leichteres als Schmeichelei.

    Fjodor M. Dostojewski

  8. Für Verschwender ist das Geld rund, für Sparsame flach.

    Honoré de Balzac

  9. Es gibt Leute, die glauben, alles wäre vernünftig, was man mit einem ernsthaften Gesicht tut.

    Georg Christoph Lichtenberg

  10. In seiner Kühnheit, alles in Kauf zu nehmen, stürzt sich der Mensch in verbotene Frevel.

    Horaz

  11. Geh mit Gottes Gnade durch Schatten und Licht an ferne Gestade, zu uns bitte nicht

    Berthold Auerbach

  12. Indessen ist es bezeichnend für die menschliche Eitelkeit, dass sich jeder einbildet, das ganze All kümmere sich um seine kleinsten Sorgen.

    Jonathan Swift

  13. Je nun, es ist im Menschenvolk einmal so Brauch, Vor irgend wem im Staub zu liegen auf dem Bauch.

  14. Wer glücklich ist, der ist auch gut, das zeigt auf jedem Schritt sich; Denn wer auf Erden Böses tut, trägt seine Strafe mit sich!

    Friedrich von Bodenstedt

  15. Nicht immer am besten erfahren ist, wer am ältesten an Jahren ist - und wer am meisten gelitten hat, nicht immer die besten Sitten hat!

    Friedrich von Bodenstedt

  16. Studiere die Menschen, nicht um sie zu überlisten und auszubeuten, sondern um das Gute in Ihnen aufzuwecken und in Bewegung zu setzen.

    Gottfried Keller

  17. Ein Narr trifft allemal noch einen größeren an, der ihn nicht genug bewundern kann.

    Magnus Gottfried Lichtwer

  18. Man darf nur alt werden, um milder zu sein; ich sehe keinen Fehler begehen, den ich nicht auch begangen hätte.

    Johann Wolfgang von Goethe

  19. Narren verhalten sich zu Ehemännern wie Sardellen zu Heringen: der Ehemann ist der größte von beiden.

    William Shakespeare

  20. Und wenn sie alle dich verschrei'n, so wickle in dich selbst dich ein.

    Matthias Claudius

  21. Mir imponieren nur die Ratschläge und Grundsätze, die der Ratgebende selbst beherzigt.

    Rosa Luxemburg

  22. Das ganze Glück des Menschen besteht darin, bei anderen Achtung zu genießen.

    Blaise Pascal

  23. Die Irrtümer des Menschen machen ihn eigentlich liebenswert.

    Johann Wolfgang von Goethe

  24. Beim Anblick eines gewissen Elends empfindet man eine Art Scham, glücklich zu sein.

    Jean de la Bruyère

  25. Die Satire ist ein Spiegel, in dem der Betrachter alle anderen Gesichter erkennt, nur nicht das eigene.

    Jonathan Swift

  26. Der Empfindsame ist der Waffenlose unter lauter Bewaffneten.

    Berthold Auerbach

  27. Der Gehorsam heuchelt Unterordnung, so wie die Angst vor der Polizei Anständigkeit heuchelt

    George Bernard Shaw

  28. Ein jeder von uns müsste Respekt für die leidende Menschheit empfinden.

    Giuseppe Verdi

  29. Es gibt wohl niemanden auf der Welt, der nicht Freude daran hat, Rat zu erteilen.

    John Steinbeck

  30. O Wanderer, steh und schau: Hier fiel ich - in die Hände meiner Frau! Bete für mich ein fromm Gebet, dass es dir nicht wie mir ergeht.

    Otto Julius Bierbaum

  31. So geht es oft mit einer Unterhaltung: Nach einer Weile vergeblicher Auseinandersetzung merkt man, dass man gar nicht von derselben Sache gesprochen hat

    André Gide

  32. Schmeichler sind wie Sonnenblumen, blicken nach dem Himmel hin, Wurzeln aber in der Erde, suchen Vorteil und Gewinn.

    Friedrich von Logau

  33. Menschen, die sich überschätzen, richten ihr Chaos an wie ein kaltes Buffet.

    Else Pannek

  34. Gute Wünsche bewirken mehr als gute Ratschläge.

    Else Pannek

  35. Andere in Güte für uns gewinnen - das muss unser Leitgedanke sein

    Abraham Lincoln

  36. Wir sind um so freier, je mehr wir der Vernunft gemäß handeln, und um so mehr geknechtet, je mehr wir uns von der Leidenschaft regieren lassen.

    Gottfried Wilhelm Leibniz

  37. Nichts ist so gefährlich wie das Allzumodernsein. Man gerät in Gefahr, plötzlich aus der Mode zu kommen.

    Oscar Wilde

  38. Was dir Menschen geben, musst du bezahlen mit dem, was du hast oder teurer mit dem, was du bist.

    Ludwig Börne

  39. Es gibt kein grausameres Tier als einen Menschen ohne Mitleid.

    August von Kotzebue

  40. Beurteilt die Menschen nicht nach ihrer Herkunft, sondern nach ihrer Leistung

    Perikles

  41. Ohne Ehe ist der Mensch überall und nirgends zu Hause.

    Bogumil Goltz

  42. Meide Menschen, die mutlos und abhängig sind und mit ihrer ewigen Erwartung des Unglücks Unglück herbeiziehen.

    Prentice Mulford

  43. Zu reden, wenn man nicht gefragt wurde, das nennt man Geschwätzigkeit

    Chuang-tzu

  44. Der Umweg übers Reden ist die gebräuchlichste und sicherste Art Schweigsamkeit, mit der Menschen sich vor andern verbergen.

    Hermann Stehr

  45. Hassen und Neiden muss der Biedere leiden. Es erhöht des Mannes Wert, wenn der Hass sich auf ihn kehrt.

    Gottfried von Strassburg

  46. Wenn der zehnte Teil des Elends, das gefühlt wird, gesehen würde, so müsste uns dieser Anblick mit Grausen durchdringen.

    Edward Young

  47. Der Reiche ist nicht immer der Zufriedene. Aber der Zufriedene ist immer der Reiche

    Albrecht Goes

  48. Jedes Wort enthält einen Hauch von dem Geiste dessen, der es ausgesprochen hat

    Sebastian Faber

  49. Das ist die klarste Kritik der Welt, wenn neben das, was ihm missfällt, einer was Eigenes, Besseres stellt

    Franz Emanuel August Geibel

  50. Die Vernunft ist des Herzens größte Feindin.

    Giacomo Casanova

  51. Die Erde gehört sowohl denen, die nach uns kommen, wie auch uns.

    John Ruskin

  52. Jeder Mensch ist, wie alle, unvollkommen in allem, aber dennoch in irgendeiner Hinsicht vollkommener als in anderer; und so stellt er diese Vollkommenheiten den anderen Menschen gegenüber als Forderu …

    Leo Tolstoi

  53. Die Menschen werden selten durch fremden Schaden klug

    Adolph Kolping

  54. Man darf nur die meisten Menschen bestimmt nötig haben, um sogleich ihre Bösartigkeit zu wecken.

    Johann Gottfried Seume

  55. Die Red' ist uns gegeben, damit wir nicht allein vor uns nur sollen leben und fern von Leuten sein.

    Simon Dach

  56. Es ist leichter, anderen mit Weisheiten zu dienen, als sich selbst.

    François de la Rochefoucauld

  57. Nur insofern der Mensch mit sich selbst eine glückliche Ehe führt und eine schöne Familie ausmacht, ist er überhaupt ehe- und familienfähig.

    Novalis

  58. Wer glaubt, auf andere nicht mehr angewiesen zu sein, wird unerträglich.

    Marquis de Vauvenargues

  59. Die Jugend ist stark, trotzig, rachsüchtig. Zum Teil beruht das auf ihrer Unschuld. Weil sie selbst noch nichts drückt an ernster Schuld, haben sie für die Schuld anderer kein Verständnis.

    Paul Keller

  60. Der Brief ist und bleibt ein unvergleichliches Mittel, auf ein junges Mädchen Eindruck zu machen; der tote Buchstabe wirkt oft stärker als das lebendige Wort.

    Sören Kierkegaard