gratis-spruch.de Logogratis-spruch.de

Sprüche zum Zusammenleben

2120 Sprüche — Seite 17

  1. Zwischen dem Schwachen und dem Starken ist es die Freiheit, die unterdrückt, und das Gesetz, das befreit.

    Jean-Jacques Rousseau

  2. Das harte Wort schmerzt immer, sei's auch ganz gerecht.

    Sophokles

  3. Es gibt keine Sünde außer der Dummheit.

    Oscar Wilde

  4. Mit bloßen Listen und Kniffen, mit purer Gewalt, mit bloßem Geld und schlauen Praktiken wird die Welt doch nun einmal nicht einzig und allein regiert.

    Adolph Kolping

  5. Die Willensfreiheit haben viele im Munde, im Geist aber wenige

    Dante Alighieri

  6. Wie glücklich viele Menschen wären, wenn sie sich genausowenig um die Angelegenheiten anderer kümmern würden wie um die eigenen

    Georg Christoph Lichtenberg

  7. Die angenehmsten Menschen sind jene, die nie gelebt haben.

    Edgar Allan Poe

  8. Gelobt der Gast, der Pünktlichkeit versteht; gepriesen jener, der schnell geht

    Albert Schweitzer

  9. Der wirklich freie Mensch ist der, der eine Einladung zum Essen ausschlagen kann, ohne dafür einen Vorwand angeben zu müssen.

    Jules Renard

  10. Der Mensch ist das einzige Tier, das freundschaftlichen Verkehr mit seinen Opfern pflegen kann bis es sie verspeist.

    Samuel Butler

  11. Der Geizige leidet Mangel an dem, was er hat, wie an dem, was er nicht hat.

    Publius Syrus

  12. Die Schönheit ist wie eine Blume: heut vor dem Busen, morgen vor dem Besen.

    Abraham a Sancta Clara

  13. In jener Stadt lebt man am besten, in der sich die Bürger, denen kein Unrecht zugestoßen ist, genauso wie die ungerecht behandelten Bewohner bemühen, einen Übeltäter zu bestrafen.

    Solon

  14. Zu dem, "was einer hat", rechnete ich Frau und Kinder nicht, da er von diesen vielmehr gehabt wird.

    Arthur Schopenhauer

  15. Das gibt sich, sagen schwache Eltern von den Fehlern ihrer Kinder. Oh nein! Es gibt sich nicht. Es entwickelt sich.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  16. Das Herz ist das Genie der Tugend, die Moral dessen Geschmackslehre.

    Jean Paul

  17. Durch Eintracht wachsen kleine Dinge, durch Zwietracht zerfallen die größten.

    Sallust

  18. Alles in der Welt läßt sich ertragen, nur nicht eine Reihe von dummen Fragen.

    Joseph Victor von Scheffel

  19. Die meisten unserer Fehler sind verzeihlicher als die Mittel die wir anwenden um sie zu verbergen.

    François de la Rochefoucauld

  20. Derjenige, der zum erstenmal an Stelle eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation.

    Sigmund Freud

  21. Es gibt Menschen, die sich auch innerlich kleiden, wie es die Mode heischt.

    Berthold Auerbach

  22. Das ist die undankbare Stellung des Vaters in der Familie. Aller Versorger, aller Feind.

    August Strindberg

  23. Menschen, die das Leben nicht genießen können, sind wirklich ungenießbar.

    Rainer Haak

  24. Jeder von uns ist sein eigener Teufel, und wir machen uns diese Welt zur Hölle.

    Oscar Wilde

  25. Ich brauche die Menschen nur einen Augenblick zu hintergehen, und meine Feinde liegen zu meinen Füßen.

    Jean-Jacques Rousseau

  26. Der Hochmütige liebt die Nähe von Schmarotzern oder Schmeichlern, haßt aber die Edelgesinnten.

    Baruch de Spinoza

  27. Ehen, aus leidenschaftlicher, blinder Liebe geschlossen, geraten selten.

    Karl Julius Weber

  28. Ein Mann, der hartnäckig allein bleibt, macht sich zu einer dauernden öffentlichen Versuchung.

    Oscar Wilde

  29. Das Vergnügen, recht zu behalten, wäre unvollständig ohne das Vergnügen, andere ins Unrecht zu setzen.

    Voltaire

  30. Wir erschrecken über unsere eigenen Sünden, wenn wir sie an anderen entdecken.

    Johann Wolfgang von Goethe

  31. Sei doch zu groß, um von jeder Kleinigkeit beleidigt zu werden!

    Alexander Pope

  32. Auf tausend Menschen, die bereit sind, etwas Großes zu tun, kommt einer, der bereit ist, etwas Kleines zu tun.

    George McDonald

  33. Die Heuchelei ist das schwierigste und anstrengendste aller Laster. Man kann ihm, wie dem Ehebruch oder der Fresssucht, nicht nur gelegentlich frönen, es ist eine Aufgabe rund um die Uhr.

    William Somerset Maugham

  34. Der Mensch kennt alle Dinge der Erde, aber den Menschen kennt er nicht.

    Jeremias Gotthelf

  35. Von hundert, die von "Menge", von "Herde" reden, gehören neunundneunzig selbst dazu.

    Christian Morgenstern

  36. Die Gesellschaft ist ein Maskenball, auf dem jeder seinen wahren Charakter verbirgt und ihn durch das Verbergen verrät.

    Ralph Waldo Emerson

  37. Menschengemeinschaften haben, genau wie Einzelmenschen, ihre gesunden und kranken Zeiten, ja auch Jugend und Alter, Hoffnung und Verzagtheit.

    John Steinbeck

  38. Die Gefahr kommt von denen, die nach eurem Geschmack sein wollen.

    Demosthenes

  39. Lächeln umarmt den Nächsten, die Welt und den Lächelnden.

    Else Pannek

  40. Nur ausgesprochene Wünsche werden gehört. Und mit Glück erhört. Auf die Erfüllung stummer Wünsche wird man ein Leben lang vergeblich warten.

    Else Pannek

  41. Mit Offenheit verschließt man sich leicht alle Türen.

    Paul Johann Ludwig von Heyse

  42. Was wir brauchen, um frei zu sein, ist die Liebe, die die Kraft hat, die Last der Welt freudig zu tragen.

    Rabindranath Tagore

  43. Gegner glauben uns zu widerlegen, wenn sie ihre Meinung wiederholen und auf unsere nicht achten

    Johann Wolfgang von Goethe

  44. Man kann die Menschen in zwei Kategorien einteilen: Die einen reden, um etwas zu sagen, die anderen sagen etwas, um zu reden.

    Charles Joseph Fürst von Ligne

  45. Wer mich besucht, erweist mir eine Ehre, wer mich nicht besucht, macht mir eine Freude.

    Henry de Montherlant

  46. Wer sich mit den Sorgen anderer belädt, hat Zeiten der völligen Einsamkeit besonders nötig.

    Prentice Mulford

  47. Nicht immer ist Verzeihung – Versöhnung.

    Otto Weiss

  48. Der Eigensinn ist die Energie der Dummen

    Jean-Paul Sartre

  49. Das Alter hat die Heiterkeit dessen, der seine Fesseln los ist und sich nun frei gewegt

    Arthur Schopenhauer

  50. Es kann sein, dass nicht alles wahr ist, was ein Mensch dafür hält, denn er kann irren, aber in allem, was er sagt, muss er wahrhaftig sein.

    Immanuel Kant

  51. Nicht der Einzelne verändert die Wirklichkeit, die Wirklichkeit wird von allen verändert. Die Wirklichkeit sind wir alle, und wir sind immer nur Einzelne.

    Friedrich Dürrenmatt

  52. Die Mode ist so häßlich, dass man sie alle sechs Monate ändern muß.

    Oscar Wilde

  53. Egoisten sind wir alle, der eine mehr, der andere weniger. Der eine läßt seinen Egoismus nacked laufen, der andere hängt ihm ein Mäntelchen um.

    August von Kotzebue

  54. Heimat finden wir überall da, wo Menschen sind, denen wir vertrauen können und die uns vertrauen.

    Rainer Haak

  55. Beneide niemanden, denn du weißt nicht, ob der Beneidete im stillen nicht etwas verbirgt, was du bei einem Tausche nicht übernehmen möchtest.

    August Strindberg

  56. Peinlich ist es zu kämpfen mit einem Menschen, der zur Niederlage bereit ist.

    Seneca

  57. Es ist nicht sehr menschenfreundlich, wenn man von einem Gegner das Schlimmste erwartet, aber es ist selten falsch.

    Charles de Talleyrand

  58. Da ist unsre Heimat, diese Dinge, bleiben in den Tiefen unsrer Seele.

    Carl Spitteler

  59. Wer darf sagen, dass er an der Freude verzweifle, so lange noch Arbeiten lohnen und Hoffnungen einschlagen?

    Friedrich von Schiller

  60. Man ist ja von Natur kein Engel, vielmehr ein Welt- und Menschenkind, und ringsumher ist ein Gedrängel von solchen, die dasselbe sind.

    Wilhelm Busch