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Wer sich nach Licht sehnt

Spruchbild: Wer sich nach Licht sehnt, ist nicht lichtlos, denn die Sehnsucht ist schon licht.

Wer sich nach Licht sehnt, ist nicht lichtlos, denn die Sehnsucht ist schon licht.

Bedeutung

Bettina von Arnim formuliert eine poetische Paradoxie: Wer sich nach Licht sehnt, beweist damit, dass er das Licht bereits kennt und in sich trägt. Die Sehnsucht selbst ist ein Licht, das von innen leuchtet. Das Zitat wendet die Erfahrung der Dunkelheit und Unvollständigkeit um: Nicht das Fehlen von Licht, sondern die Sehnsucht danach definiert den Menschen. Wer sich nach etwas Besserem sehnt, ist durch diese Sehnsucht bereits innerlich auf dem Weg dorthin.

Verwendung

Passt in Texte über Hoffnung, Sehnsucht oder den inneren Weg zur Fülle und zum Licht. Geeignet als lyrisches Impulszitat für Essays über Bettina von Arnim, Romantik oder die Kraft der Sehnsucht als Richtungsweiser. Auch gut in persönlichen Briefen, Trauertexten mit Hoffnungsmoment oder spirituellen Betrachtungen.

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Über Bettina von Arnim

Über den Autor

Schriftsteller · Deutsch · 1785 - 1859

Bettina von Arnim (1785–1859) war eine deutsche Schriftstellerin, Zeichnerin und Komponistin der Romantik, geborene Brentano und Schwägerin von Clemens Brentano.

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Geboren als Elisabeth Catharina Ludovica Magdalena Brentano in Frankfurt am Main, heiratete sie 1811 den Schriftsteller Achim von Arnim. Sie pflegte enge Freundschaften mit Goethe und den Brüdern Grimm und verarbeitete diese Beziehungen in ihren Briefromanen. Als Zeichnerin und Komponistin vereinte sie mehrere Kunstformen in ihrem Schaffen.

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Quadratisches Spruchbild: Wer sich nach Licht sehnt, ist nicht lichtlos, denn die Sehnsucht ist schon licht.

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