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Nicht unseren Vorvätern wollen wir trachten uns würdig zu zeigen - nein: unserer …

Spruchbild: Nicht unseren Vorvätern wollen wir trachten uns würdig zu zeigen - nein: unserer Enkelkind …

Nicht unseren Vorvätern wollen wir trachten uns würdig zu zeigen - nein: unserer Enkelkinder!

Bedeutung

Bertha von Suttner verschiebt den moralischen Blick von der Vergangenheit in die Zukunft. Nicht die Vorfahren sollen der Maßstab sein, sondern die Enkelkinder, also jene, die mit den Folgen heutiger Entscheidungen leben müssen. Die deutliche Korrektur im Satz macht aus Tradition keine letzte Instanz. Würde zeigt sich hier daran, ob eine Generation Verantwortung für Frieden, Gerechtigkeit und Zukunftsfähigkeit übernimmt. Erinnerung reicht nicht, wenn Zukunft verspielt wird.

Verwendung

Das Zitat passt zu Reden über Nachhaltigkeit, Friedensarbeit, Bildung, Demokratie oder Generationengerechtigkeit. Es eignet sich besonders, wenn Entscheidungen nicht mit Tradition begründet werden sollen, sondern mit der Frage, was kommenden Generationen zugemutet oder ermöglicht wird, etwa bei Klima- oder Friedensinitiativen.

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Über Bertha Freifrau von Suttner

Über den Autor

1843 - 1914

Bertha von Suttner (1843–1914) war eine österreichische Pazifistin und Schriftstellerin, die 1905 als erste Frau den Friedensnobelpreis erhielt.

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Geboren als Gräfin Kinsky von Wchinitz und Tettau, veröffentlichte sie ihre Werke teils unter den Pseudonymen B. Oulot und Jemand. Als Friedensforscherin setzte sie sich zeit ihres Lebens aktiv gegen Krieg ein. Der Friedensnobelpreis, für den sie ausgezeichnet wurde, war zu diesem Zeitpunkt erst seit 1901 vergeben worden.

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