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Der Edle sieht bei einer Gabe

Spruchbild: Der Edle sieht bei einer Gabe auf die Gesinnung des Gebers, nicht auf den Wert der Gabe.

Der Edle sieht bei einer Gabe auf die Gesinnung des Gebers, nicht auf den Wert der Gabe.

Bedeutung

Plutarch unterscheidet den materiellen Wert einer Gabe von der Gesinnung des Gebers. Der Edle fragt nicht zuerst, wie teuer oder groß ein Geschenk ist, sondern welche Haltung darin liegt. Damit bekommt auch eine kleine Gabe Würde, wenn sie aufrichtig, liebevoll oder aufmerksam gegeben wird. Der Satz kritisiert Berechnung und Oberflächlichkeit im Schenken. Entscheidend ist die Beziehung, nicht der Preis oder äußere Glanz allein dabei.

Verwendung

Passend für Dankeskarten, Geschenkbeilagen, Hochzeiten, Geburtstage oder Texte über Wertschätzung. Der Spruch eignet sich, wenn ein einfaches Geschenk mit ehrlicher Absicht erklärt oder gewürdigt werden soll. Auch in pädagogischen Kontexten kann er den Blick von Geld auf Haltung lenken.

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Über Plutarch

Über den Autor

Schriftsteller · Antik-Griechisch · 45 - 125 n. Chr.

Plutarch (ca. 45–125 n. Chr.) schrieb mit den Parallelbiographien ein Hauptwerk der antiken Biographik, das griechische und römische Lebensläufe vergleichend gegenüberstellt.

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Seine Biographien dienten nicht der Geschichtsschreibung, sondern der Charakterstudie und moralischen Vorbildlichkeit – historische Persönlichkeiten wählte er gezielt als Beispiele tugendhaften oder abschreckenden Handelns. Als Philosoph bekannte er sich zum Platonismus. Ein ungewöhnlich großer Teil seines umfangreichen Werks ist bis heute erhalten.

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Quadratisches Spruchbild: Der Edle sieht bei einer Gabe auf die Gesinnung des Gebers, nicht auf den Wert der Gabe.

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