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Der lebt nicht, dessen Haupt nicht im Himmel steht

Spruchbild: Der lebt nicht, dessen Haupt nicht im Himmel steht, auf dessen Brust nicht die Wolken ruhe …

Der lebt nicht, dessen Haupt nicht im Himmel steht, auf dessen Brust nicht die Wolken ruhen, dem die Liebe nicht im Schoße wohnt, und dessen Fuß nicht in der Erde wurzelt.

Bedeutung

Clemens Brentano entwirft in diesen Versen ein Bild des vollständigen Menschen: Er wurzelt in der Erde, trägt den Himmel im Kopf, ruht in Wolken und birgt die Liebe in sich. Wer keinen dieser vier Bezüge hat – zur Natur, zum Transzendenten, zur Stille und zur Liebe – lebt nach Brentano nur halb. Das Gedicht verbindet romantische Naturmystik mit einem ganzheitlichen Verständnis menschlicher Existenz, das Körper, Geist, Seele und Liebe als untrennbare Einheit begreift.

Verwendung

Ideal für Texte über Lebenstiefe, Spiritualität und menschliche Ganzheit. Geeignet als lyrisches Zitat in Hochzeitsreden, Trauerfeiern oder Essays über Lebenssinn sowie auf Seiten mit romantischen oder philosophischen Sprüchen über Vollständigkeit, innere Fülle und das Eingebettetsein in die Welt. Besonders passend bei Anlässen, die die Ganzheit des menschlichen Lebens in Natur, Geist, Seele und Liebe feiern wollen.

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Über Clemens Brentano

Über den Autor

Schriftsteller · Deutsch · 1778 - 1842

Clemens Brentano (1778–1842) war neben Achim von Arnim Hauptvertreter der Heidelberger Romantik und prägte die deutsche Literatur mit Lyrik, Märchen und der Volksliedsammlung „Des Knaben Wunderhorn".

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Clemens Brentano steht für ein Werk, das weit über die eigene Epoche hinaus rezipiert wird. Clemens Brentano wird häufig als deutscher Schriftsteller eingeordnet. Clemens Brentano war als deutscher schriftsteller prägend für die kulturelle Debatte der eigenen Zeit. Das Werk von Clemens Brentano wirkt bis heute in Literatur, Bildung und öffentlichen Debatten nach.

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