September Sprüche
2108 Sprüche — Seite 4
Welch ein Glück, geliebt zu werden! Und lieben, Götter, welche ein Glück!
— Johann Wolfgang von Goethe
Bist du einmal gar zu traurig, weil das Leben ach so schaurig, dann bedenk, dass deine Sorgen spätestens schon übermorgen halb so schlimm wie heute scheinen und kein Anlass mehr zu weinen.
Das Leben ist wie ein geschicktes Zahnausziehen: Man denkt immer, das Eigentliche solle erst kommen, bis man plötzlich sieht, dass alles vorbei ist.
— Otto von Bismarck
Deine Liebe ist in meinem Herzen wie ein Schilfrohr in den Armen des Windes.
Die Zeit vergeht, die Uhren ticken, bis wir dereinst den Kopf nur nicken. Doch dich vergessen, ach, o nein, unsere Freundschaft, die soll ewig sein.
Freundschaften zerbrechen nicht, Freundschaften welken.
Beginne jeden Tag mit einem Dank für den vergangenen. Es gibt keinen Tag in Deinem Leben, an dem dir nicht etwas Dankenswertes begegnete.
Betrachte jeden Tag, als könnte er der letzte sein.
— Seneca
Kein Mensch kann volle tausend Tage glücklich sein, keine Blume vermag hundert Tage zu blühen.
Gewitter im Mai bringen Früchte herbei.
Jedes Werden in der Natur, im Menschen, in der Liebe muss abwarten, geduldig sein, bis seine Zeit zum Blühen kommt.
— Dietrich Bonhoeffer
Ich bin dankbar für die schärfste Kritik, solange sie nur sachlich bleibt
— Otto von Bismarck
Die Zeit mag Wunden heilen, aber sie ist eine miserable Kosmetikerin.
— Mark Twain
Laubfall an Leodegar, kündigt an ein fruchtbar Jahr. (02. Okt.)
"Alles geht vorüber". Wie unterschiedlich ist doch die Bedeutung dieses Satzes! In einer glücklichen Stunde wirkt er ernüchternd. Angesichts von Kummer und Schmerz hingegen, tröstlich.
— Abraham Lincoln
Die Blüte braucht Sonne, um Frucht zu werden. Der Mensch braucht Liebe, um Mensch zu werden.
Liebe zur Natur ist die einzige Liebe, die menschliche Hoffnungen nicht enttäuscht.
— Honoré de Balzac
Auf Schönheit gebaute Liebe stirbt so schnell wie die Schönheit.
— John Donne
Denken und Empfinden sind von Natur aus verschieden.
— Aristoteles
Zwei Blümlein blüh'n auf einer Au das eine rot, das andere blau, das blaue sprach: "Vergissmeinnicht", das rote sprach: "Ich liebe dich".
Und aus der Erde schauet nur alleine noch Schneeglöckchen; so kalt, so kalt ist noch die Flur es friert im weißen Röckchen.
— Theodor Storm
Das Gesicht lebt und stirbt mit dem Herzen.
Es ist fast immer der Fehler des Liebenden, es nicht zu bemerken, wenn man aufhört, ihn zu lieben.
— François de la Rochefoucauld
Die Freundschaft, die zu einem Ende kommen kann, hat nie richtig angefangen.
— Publius Syrus
Adam verlor das Paradies nur deshalb, weil es ihm geschenkt wurde.
— Christian Friedrich Hebbel
Sei dankbar den Tieren - sie sind der Ursprung Deiner Kraft.
Natur und Musik können anrühren und bewegen, trösten und stärken, uns zu den Wurzeln führen, über uns hinaus und zu uns selbst
— Else Pannek
Nimm eine Handvoll guter Erde. Vielleicht findest du ein Samenkorn darin oder eine Raupe. Wäre deine Hand geduldig genug, würde der Same ein Wald und die Raupe eine Schar geflügelter Wesen werden …
— Khalil Gibran
Der Wind beugt die Gräser, aber er bricht sie nicht.
Die Schwärmerei für die Natur kommt von der Unbewohnbarkeit der Städte
— Bertolt Brecht
Blumen anschauen hat etwas Beruhigendes: Sie kennen weder Emotionen noch Konflikte.
— Sigmund Freud
Vernünftige Einsicht zu haben ist die größte Tugend, und Weisheit ist es, Wahres zu reden und gemäß der Natur zu handeln, indem man auf sie hört.
— Heraklit von Ephesos
Ein Mensch mit Frieden in der Seele ist wie eine Sonne im Haus, die Nebel und Wolken aufzehrt.
— Albert Schweitzer
Wer Schmetterlinge lachen hört, der weiß, wie Wolken schmecken...
— Novalis
Du sollst dankbar sein für das Geringste, und du wirst würdig sein, Größeres zu empfangen.
— Thomas à Kempis
Das Land, das die Fremden nicht beschützt, ist zum Untergang verurteilt.
— Johann Wolfgang von Goethe
Gott handelt nur nach den Gesetzen seiner Natur und von niemandem gezwungen.
— Baruch de Spinoza
Hoffnung ist scheinbar endlos wie der Ozean, doch jeder Ozean endet irgendwann an einer Küste.
Glück und Regenbogen sieht man nicht über dem eigenen Haus, sondern nur über fremden.
Ein Mensch, der die Natur nicht liebt, enttäuscht mich; fast misstraue ich ihm.
— Otto von Bismarck