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September Sprüche

2108 Sprüche — Seite 35

  1. Jedes Eingeständnis von Dankbarkeit ist ein demütigender Umstand.

    Oliver Goldsmith

  2. Wohl dem, dem der Himmel ein Stück Brot beschert, wofür er keinem andern als dem Himmel selbst zu danken braucht.

    Miguel de Cervantes Saavedra

  3. Die Menschen haben auch Augenblicke, wo sie dankbar, anhänglich, ja aufopferungsfähig sind: wenn sie Gefälligkeiten fordern.

    Emanuel Wertheimer

  4. Ein guter Rat ist selten, Dankbarkeit dafür noch seltener.

  5. Die Dankbarkeit ist eine Schuld; und seine Schulden bezahlt jedermann. Die Liebe aber ist kein Zahlungsmittel.

    Iwan Turgenjew

  6. Dankbarkeit ist die zarte Pflanze, Dank ihre edle Frucht.

    Graf Karl Christian Ernst von Bentzel-Sternau

  7. Dankbarkeit ist eine schwere Last.

  8. Dem Dank entfliehen, verrät ein Herz, dem Danken Mühe macht.

    Paul Johann Ludwig von Heyse

  9. Ich weiß nicht, was so beseligt als die Dankbarkeit eines Kindes, eines kleinen Kindes, dem man unerwartet eine Freude gemacht hat, und das sein Glück in einem strahlenden Blick ausspricht.

    August Pauly

  10. Auf nichts ist weniger zu rechnen als auf die Dankbarkeit. Aber die Liebe wirkt nicht um des Dankes willen.

    Albertine Necker-Saussure

  11. Dankbarkeit ist ein göttliches Gefühl, sie erfüllet das Herz, aber nicht bis zum Zerspringen, sie erwärmt es, aber nicht bis zum Fieber wie andere Gefühle.

    Charlotte Bronté

  12. In einem dankbaren Herzen herrscht ewiger Sommer.

    Celia Layton Thaxter

  13. Die Dankbarkeit der Völker ehrt nur die Toten, selten die Lebenden.

    Theresa Keiter

  14. Der mehr ist als seine physische Natur, wird den Kräften, die ihn haben bilden helfen, dankbar sein.

    Friedrich Paulsen

  15. Rechne sicher auf die Freundschaft, wenn dir Dankbarkeit den Freund schafft.

    Heinrich Martin

  16. Keinem muss man unangemessenen Dank schuldig sein, auch dem Besten nicht, wenn man mit sich selbst zufrieden bleiben will.

    Karoline Freiin von Wolzogen

  17. Besitzt man erst einmal die beste Kraft aller Kräfte: Dank auszuteilen sogar den Widerständen, die uns ja nur erzogen haben, so ist das Spiel gewonnen! Was von nun ab unser Innenreich trüben will, i …

    Friedrich Lienhard

  18. Tausendfach wird dem gegeben, tausendfach das Glück erneut, wer sich jeden Tag im Leben dankbar seiner Gaben freut.

    Julius Lohmeyer

  19. Die Dankbarkeit ist die Tugend der Nachwelt.

    Kuno Fischer

  20. Für beides danken, für das, was wir haben,und für das, was wir nicht brauchen.

    Christian Geyer

  21. Gott hat dir heute 86.400 Sekunden geschenkt. Hast du eine dazu verwendet, um "Danke" zu sagen?

    Sir Adolphus William Ward

  22. Indem der Mensch die Natur entmachtet, entzieht sie ihm die Bekömmlichkeit

  23. Disteln sind dem Esel lieber als Rosen

  24. Vor Nachtfrost sicher bist du nicht, bevor Sophie vorüber ist. (15. Mai)

  25. Trockener Mai bringt Dürre herbei.

  26. Wenn der Holunder blüht, sind die Bienen müd'.

  27. Im Mai viel Wind, begehrt des Bauern Gesind'.

  28. Ist es klar an Petronell, misst den Flachs ihr mit der Ell'. (31. Mai)

  29. Juniregen und Brauttränen dauern so lang wie's Gähnen.

  30. Ist der Juni feucht und nass, gibt's viel Frucht und grünes Gras.

  31. Wie's Wetter um Medardi fällt, es bis zum Monatsende hält.

  32. Vor Johanni bitt' um Regen, danach kommt er ungelegen. (24. Juni)

  33. Der Kuckuck kündet gar teure Zeit, wenn er nach Johanni schreit. (24. Juni)

  34. St. Johannis Regengüsse, verderben uns die besten Nüsse. (24. Juni)

  35. Wie das Wetter an Johanni war, so bleibt's wohl 40 Tage gar! (24. Juni)

  36. Ist der Siebenschläfer nass, regnet's ohne Unterlass. (27. Juni)

  37. Um Peter und Paul wird dem Korn schon mal die Wurzel faul. (29. Juni)

  38. Auf Peter und Paul klar, bringt ein gutes Jahr. (29. Juni)

  39. Die erste Birn' bricht an St. Margareth, darauf die Ernte überall angeht. (15. Juli)

  40. Ist Apostelteilung schön, kann das Wetter der Siebenbrüder geh'n.