September Sprüche
2108 Sprüche — Seite 35
Jedes Eingeständnis von Dankbarkeit ist ein demütigender Umstand.
— Oliver Goldsmith
Wohl dem, dem der Himmel ein Stück Brot beschert, wofür er keinem andern als dem Himmel selbst zu danken braucht.
— Miguel de Cervantes Saavedra
Die Menschen haben auch Augenblicke, wo sie dankbar, anhänglich, ja aufopferungsfähig sind: wenn sie Gefälligkeiten fordern.
— Emanuel Wertheimer
Ein guter Rat ist selten, Dankbarkeit dafür noch seltener.
Die Dankbarkeit ist eine Schuld; und seine Schulden bezahlt jedermann. Die Liebe aber ist kein Zahlungsmittel.
— Iwan Turgenjew
Dankbarkeit ist die zarte Pflanze, Dank ihre edle Frucht.
— Graf Karl Christian Ernst von Bentzel-Sternau
Dankbarkeit ist eine schwere Last.
Dem Dank entfliehen, verrät ein Herz, dem Danken Mühe macht.
— Paul Johann Ludwig von Heyse
Ich weiß nicht, was so beseligt als die Dankbarkeit eines Kindes, eines kleinen Kindes, dem man unerwartet eine Freude gemacht hat, und das sein Glück in einem strahlenden Blick ausspricht.
— August Pauly
Auf nichts ist weniger zu rechnen als auf die Dankbarkeit. Aber die Liebe wirkt nicht um des Dankes willen.
— Albertine Necker-Saussure
Dankbarkeit ist ein göttliches Gefühl, sie erfüllet das Herz, aber nicht bis zum Zerspringen, sie erwärmt es, aber nicht bis zum Fieber wie andere Gefühle.
— Charlotte Bronté
In einem dankbaren Herzen herrscht ewiger Sommer.
— Celia Layton Thaxter
Die Dankbarkeit der Völker ehrt nur die Toten, selten die Lebenden.
— Theresa Keiter
Der mehr ist als seine physische Natur, wird den Kräften, die ihn haben bilden helfen, dankbar sein.
— Friedrich Paulsen
Rechne sicher auf die Freundschaft, wenn dir Dankbarkeit den Freund schafft.
— Heinrich Martin
Keinem muss man unangemessenen Dank schuldig sein, auch dem Besten nicht, wenn man mit sich selbst zufrieden bleiben will.
— Karoline Freiin von Wolzogen
Besitzt man erst einmal die beste Kraft aller Kräfte: Dank auszuteilen sogar den Widerständen, die uns ja nur erzogen haben, so ist das Spiel gewonnen! Was von nun ab unser Innenreich trüben will, i …
— Friedrich Lienhard
Tausendfach wird dem gegeben, tausendfach das Glück erneut, wer sich jeden Tag im Leben dankbar seiner Gaben freut.
— Julius Lohmeyer
Die Dankbarkeit ist die Tugend der Nachwelt.
— Kuno Fischer
Für beides danken, für das, was wir haben,und für das, was wir nicht brauchen.
— Christian Geyer
Gott hat dir heute 86.400 Sekunden geschenkt. Hast du eine dazu verwendet, um "Danke" zu sagen?
— Sir Adolphus William Ward
Indem der Mensch die Natur entmachtet, entzieht sie ihm die Bekömmlichkeit
Disteln sind dem Esel lieber als Rosen
Vor Nachtfrost sicher bist du nicht, bevor Sophie vorüber ist. (15. Mai)
Trockener Mai bringt Dürre herbei.
Wenn der Holunder blüht, sind die Bienen müd'.
Im Mai viel Wind, begehrt des Bauern Gesind'.
Ist es klar an Petronell, misst den Flachs ihr mit der Ell'. (31. Mai)
Juniregen und Brauttränen dauern so lang wie's Gähnen.
Ist der Juni feucht und nass, gibt's viel Frucht und grünes Gras.
Wie's Wetter um Medardi fällt, es bis zum Monatsende hält.
Vor Johanni bitt' um Regen, danach kommt er ungelegen. (24. Juni)
Der Kuckuck kündet gar teure Zeit, wenn er nach Johanni schreit. (24. Juni)
St. Johannis Regengüsse, verderben uns die besten Nüsse. (24. Juni)
Wie das Wetter an Johanni war, so bleibt's wohl 40 Tage gar! (24. Juni)
Ist der Siebenschläfer nass, regnet's ohne Unterlass. (27. Juni)
Um Peter und Paul wird dem Korn schon mal die Wurzel faul. (29. Juni)
Auf Peter und Paul klar, bringt ein gutes Jahr. (29. Juni)
Die erste Birn' bricht an St. Margareth, darauf die Ernte überall angeht. (15. Juli)
Ist Apostelteilung schön, kann das Wetter der Siebenbrüder geh'n.