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September Sprüche

2108 Sprüche — Seite 27

  1. Ein kühler Mai wird hoch geacht', hat stets uns fruchtbar Jahr gebracht.

  2. Regnet's am Siebenschläfertag, es sieben Wochen regnen mag. (27. Juni)

  3. Manche Hähne glauben, dass die Sonne ihretwegen aufgeht.

    Theodor Fontane

  4. Wir zerstören Millionen Blüten, um ein Schloss zu errichten, dabei ist eine einzige Distelblüte wertvoller als tausend Schlösser.

    Leo Tolstoi

  5. Wer das Alphabet erschaffen, hat uns den Faden unserer Gedanken und den Schlüssel der Natur in die Hand gegeben.

    Antoine de Rivarol

  6. Lass Dein Leben leichtfüssig auf den Rädern der Zeit tanzen, wie Tau auf der Spitze eines Blattes

    Rabindranath Tagore

  7. Wie ein unsichtbares Band ist Freundschaft zwischen uns. Wir bleiben dadurch eng verbunden, vergehen auch Jahre wie Stunden.

  8. Wenn man liebt, dann gedenkt man der Kränkung nicht lange.

    Fjodor M. Dostojewski

  9. Bringt der Juli heiße Glut, so gerät der September gut.

  10. Höchst anmutig sei das Danken.

    Johann Wolfgang von Goethe

  11. Nichts in der Natur ist zufällig. Etwas erscheint nur zufällig aufgrund der Unvollständigkeit unseres Wissens.

    Baruch de Spinoza

  12. Frühling, Sommer und dahinter gleich der Herbst und dann der Winter - ach, verehrteste Mamsell, mit dem Leben geht es schnell!

    Wilhelm Busch

  13. Die Arbeit läuft dir nicht davon, wenn du deinem Kind den Regenbogen zeigst. Aber der Regenbogen wartet nicht, bis du mit der Arbeit fertig bist.

  14. In der Jugend faul, im Alter Not leidend

  15. Jede Schöpfung ist ein Wagnis

    Christian Morgenstern

  16. Wer den Pflichten der Dankbarkeit nachkommt, darf sich nicht einbilden, dankbar zu sein.

    François de la Rochefoucauld

  17. Jeder meint, sein Kuckuck singe besser als des andern Nachtigall.

  18. Astern blühen schon im Garten, schwächer trifft der Sonnenstrahl. Blumen, die den Tod erwarten durch des Frostes Henkerbeil. Herbstes Freuden, Herbstes Trauer, welke Rosen, reife Frucht.

    Detlef von Liliencron

  19. Der Sturm sprach einst: "Ich kenne die Welt, denn ich zerpflücke sie." Da sprach der Reif: "Ich kenne die Welt, denn ich erdrücke sie." Die Sonne lacht: "Ich kenne sie besser. Ich beglücke s …

    Carmen Sylva

  20. Man wird geboren, um für andere zu leben. Das ist der große Wucherprozeß der Natur, die für das klägliche Darlehen des Lebens, das sie gibt und immer zu bald zurückfordert, in Pflichten und Tätigkei …

    Hieronymus Lorm

  21. Als Soldat fürchte dich nicht vor dem Tod, als Bauer fürchte dich nicht vor dem Dung.

  22. Seit der Erfindung der Kochkunst essen die Menschen doppelt soviel wie die Natur verlangt.

    Benjamin Franklin

  23. Durch die Natur wird das Herz des Menschen gemildert und gesänftigt.

    Adalbert Stifter

  24. Die Zeit geht hin, und der Mensch gewahrt es nicht.

    Dante Alighieri

  25. Trügerisch hängt über den Menschen die Zeit, rollt mit sich dahin des Lebens Flut.

    Pindar

  26. Die Tat wird vergessen, doch das Ergebnis bleibt bestehen.

    Ovid

  27. Was wir ausgaben, hatten wir, was wir verließen, verloren wir, was wir gaben, haben wir.

  28. Wie schnell endlich stürzt unter einem Nachfolger das bodenlose Gebäude zusammen, welches sein größerer Vorgänger zu rasch und prunkend, mehr zu den Zwecken seiner eigenen Phantasie als für die Dauer …

    Johann Georg Adam Forster

  29. Die Welt wird jedes Mal neu erschaffen, wenn ein Kind geboren wird. Geboren zu werden bedeutet, dass uns eine ganze Welt geschenkt wird.

  30. Das Leben ist nur ein Moment, genau wie der Tod.

    Antoine de Saint-Exupéry

  31. Ein treu Gedenken, lieb Erinnern, das ist die herrlichste der Gaben, die wir von Gott empfangen haben, das ist der goldne Zauberring, der auferstehen macht im Innern, was uns nach aussen untergin …

    Friedrich von Bodenstedt

  32. Jeder muss sein Säcklein tragen, mancher groß und mancher klein. Doch statt über Last zu klagen, solltest du zufrieden sein.

  33. Die Alten ehre stets, du bleibst nicht ewig Kind, sie waren, was du bist, und du wirst, was sie sind.

  34. Wenn Liebe ein Duft ist, so ist die Blume, die ihn entströmt, die schönste der Schöpfung

    Alfred de Musset

  35. St. Julian bricht das Eis, oder er bringt's mit von seiner Reis'. (09. Jan.)

  36. Die Lieb ist süß wie würziger Rosenduft, der unsichtbar beseelt die warme Luft und trunken macht die honigdurstigen Bienen. Doch Lieb ist kurz auch wie der Rose Tag, der schneller endet als der sü …

    Wolfgang Menzel

  37. Um der Natur befehlen zu können, muss man ihr gehorchen.

    Francis Bacon

  38. Kein Eigentümer schuf die Natur, denn taschenlos, ohne Taschen in den Pelzen, kommen wir zur Welt.

    Christian Johann Heinrich Heine

  39. Der Herbst ist immer unsre beste Zeit.

    Johann Wolfgang von Goethe

  40. Dankbarkeit ist dünn gesät