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September Sprüche

2108 Sprüche — Seite 32

  1. Nie wirst du mit danken fertig, ist doch Freude gegenwärtig auch im kleinsten Ding. Nie wird man mit danken fertig, weiss man um den Sinn

  2. Niemand vermutet, wie viel von seiner Ehrlichkeit er den Gesetzen zu verdanken hat.

    Emanuel Wertheimer

  3. Wo du auch bist, danke für Tabak und Tee.

  4. Pankraz, Servaz und Bonifaz, die machen erst der Sonne Platz. (12. - 14. Mai)

  5. Wenn es dem Severin gefällt, dann bringt er mit die große Kält'. (08. Jan.)

  6. Tummeln die Krähen sich noch, bleibt lang des Winters Joch.

  7. Die Natur ist die große Ruhe gegenüber unserer Beweglichkeit. Darum wird sie der Mensch immer mehr lieben, je feiner und beweglicher er werden wird.

    Christian Morgenstern

  8. O Menschenherz, was ist Dein Glück? Ein rätselhaft geborner und, kaum gegrüßt, verlorner unwiederholter Augenblick.

    Nikolaus Lenau

  9. Der Mensch ist dazu bestimmt, den Sturz seiner Götter zu überleben.

    David Herbert Lawrence

  10. Eine Frau, die sich entblaettert, muss nicht unbedingt im Herbst des Lebens stehen.

  11. Sag danke, kleiner Mensch, für den Strom der Liebe, der leise durch die Welt geht.

  12. Genieße, was dir Gott beschieden; entbehre gern, was du nicht hast; ein jeder Stand hat seinen Frieden, ein jeder Stand hat seine Last

    Christian Fürchtegott Gellert

  13. Gebrauchter Pflug blinkt, stehend Wasser stinkt.

  14. Die Wahrheit triumphiert nie, ihre Gegner sterben nur aus.

    Max Planck

  15. Der Mensch sieht oft nur zu spät ein, wie sehr er geliebt wurde, wie vergeßlich und undankbar er war und wie groß das verkannte Herz.

    Jean Paul

  16. Dank ist keine Erniedrigung, sondern ein Zeichen hellen Verstandes, welcher die Verhältnisse erkennt, und ein Zeichen eines guten Gemütes, welches der Liebe fähig ist. Denn wer nicht danken kann, …

    Jeremias Gotthelf

  17. Mit der Schule, Hetz und Qual wird es bald zu Ende gehen. Halte hoch das Ideal: Echte Freundschaft muss bestehen!

  18. Ein Baum wird noch lange kein Krokodil, wenn er jahrelang im Niger treibt.

  19. Es gibt viele Dinge, die nicht vernünftig und doch ganz natürlich sind.

    George Bernard Shaw

  20. Die Jahre werden vergehen, wenn wir uns nicht mehr sehen. Doch als Erinnerung an mich, schreib ich diesen Vers für dich.

  21. Wenn du vergnügt sein willst, umgib dich mit Freunden; wenn du glücklich sein willst, umgib dich mit Blumen.

  22. Wenn Winde wehen im Advent, dann wird uns reiche Ernt' geschenkt.

  23. Rosen, Tulpen, Nelken, alle Blumen welken. Nur die eine nicht, und die heißt Vergissmeinnicht.

  24. Geh in den Garten und höre auf die Stille zwischen den Geräuschen: Dies ist die wahre Musik der Natur.

  25. Die Blume kehrt wieder zur Wurzel zurück.

  26. Wenn du auf schlechtes Wetter fluchst, verzerrst noch wütend dein Gesicht, bedenke - was du auch versuchst: Das Wetter int'ressiert es nicht

    Karl-Heinz Söhler

  27. Ein voller Bauch studiert nicht gern

  28. Der Dank ist für kleine Seelen eine drückende Last, für edle Herzen ein Bedürfnis.

    Georg Christoph Lichtenberg

  29. Morgenrot am ersten Tag, Unwetter bringt und große Plag'.

  30. Wie der Basillus, so der September. (02. Jan.)

  31. Allen Tieren ist Friede gesetzt ausser Bären und Wölfen.

  32. Der Honig ist nicht weit vom Stachel

  33. Tummeln sich an Gertrud die Haselmäuse, ist es weit mit des Winters Eise. (17. Nov.)

  34. Den Esel will jedermann reiten.

  35. Wer mit Füchsen zu tun hat, muss den Hühnerstall zuhalten.

  36. Wenn die alten Kühe tanzen, so klappern ihnen die Klauen.

  37. Beim Jauche-Fahr'n vergeht der Spass, fällt das Toupet ins Jauchefass!

  38. Willst Du nicht Dein Herz öffnen, zu hören, was Regenbogen und Sonne lehren?

    Ralph Waldo Emerson

  39. Wenn's auf dem Berg gereift hat, so ist im Tal alles erfroren.

  40. Mutterflüche kleben nicht, und Vaters Zorn schwärt nicht.