September Sprüche
2108 Sprüche — Seite 21
Jeder glückliche Augenblick ist eine Gnade und muss zum Danke stimmen.
— Theodor Fontane
Jeder nach seinem Sinn wählt seiner Freuden Ort: der Rosenkäfer hier, und der Mistkäfer dort.
— Friedrich Rückert
Zu Theres beginnt die Weinles'. (15. Okt.)
Barbara im weissen Kleid, verkündet gute Sommerzeit. (04. Dez.)
Kommt der Zorn, geht der Verstand.
Wir wundern uns nie über den Sonnenaufgang einer Freude, sondern über den Sonnenuntergang derselben.
— Jean Paul
Die Mücke fliegt so lang ums Licht, bis sie sich versengt.
Die schönsten Dinge auf der Welt sind die nutzlosesten; zum Beispiel Pfauen und Lilien.
— John Ruskin
Das Talent des Menschen hat seine Jahreszeiten - wie die Früchte.
— François de la Rochefoucauld
Die Natur versteht keinen Spass, sie ist immer wahr, sie hat immer recht, und die Fehler und Irrtümer sind immer die der Menschen
— Johann Wolfgang von Goethe
Wir mögen die Welt kennen lernen, wie wir wollen, sie wird immer eine Tag- und eine Nachtseite behalten.
— Johann Wolfgang von Goethe
Erziehung ist alles. Der Pfirsich war einst eine Bittermandel, und der Blumenkohl ist nichts als ein Kohlkopf mit akademischer Bildung.
— Mark Twain
Die Fliege, die nicht geklappt sein will, setzt sich am sichersten auf die Klappe selbst.
— Georg Christoph Lichtenberg
Blitzt und donnert es mit Schauern, kriecht das Vieh ins Bett zum Bauern!
Kracht die Kuh durchs Scheunendach, wollt’ sie wohl den Schwalben nach.
Der Eber ist stets missgestimmt, weil seine Kinder Ferkel sind.
Das macht den Bauern gar nicht froh, wenn's regnet in sein Cabrio.
Ahme den Gang der Natur nach. Ihr Geheimnis ist Geduld.
— Ralph Waldo Emerson
Ein Garten entsteht nicht dadurch, dass man im Schatten sitzt.
— Rudyard Kipling
So oft die Sonne aufgeht erneuert sich mein Hoffen und bleibt, bis sie untergeht, wie eine Blume offen.
— Gottfried Keller
Der Garten ist ein anderer Himmel mit Sternen aus Blumen.
Der Wechsel vergnügt die menschlichen Sinnen, dies lehrt uns der Umgang und auch die Natur.
— Johann Christian Günther
Es gibt eine Blüte auch bei Runzeln
— Apollonius von Rhodos
Willst du dich in dem Glück nicht ausgelassen freun, im Unglück nicht unmäßig kränken, so lern so klug wie Eulenspiegel sein: im Unglück gern ans Glück, im Glück ans Unglück denken.
— Christian Fürchtegott Gellert
Wer die Freundschaft und die Liebe nie gesucht mit heißem Triebe, ist ein zehnmal ärmerer Tor als wie der, der sie verlor.
Die Zeit schwindet dahin, und wir altern durch unmerkliche Jahre, und die Tage fliehen, da keine Zügel ihnen Einhalt gebieten.
— Ovid
Ein Traum, ein Traum ist unser Leben auf Erden hier. Wie Schatten auf den Wogen schweben und schwinden wir. Und messen unsere trägen Tritte nach Raum und Zeit, und sind (und wissen's nicht) in Mitt …
— Johann Gottfried Herder
Gemüt ist mehr als Geist, denn das Gemüt besteht als Wurzel, wenn der Geist wie Blütenstaub vergeht.
— Friedrich Rückert
Aufschub einer guten Tat Hat schon oft gereut! Hurtig leben ist mein Rat. Flüchtig ist die Zeit!
— Johann Wilhelm Ludwig Gleim
Worte sind die einzigen Dinge, die nie vergehen.
— William Hazlitt
Der Mittelpunkt alles Menschenverderbens ist Verhärtung des Herzens.
— Johann Heinrich Pestalozzi
Viele möchten leben, ohne zu altern. Und sie altern dabei, ohne zu leben.
So genannte Jahrhundertwerke schafft der Zahn der Zeit in ein paar Jahren.
— Else Pannek
Wir alle gehen ins Tal hinab, in welchem Alter wir auch stehen, denn die Zeit hält keinen Augenblick still
— Charles John Huffam Dickens
Wenn der Mensch aufhört zu träumen, sich vom Universum abwendet, ihm den Rücken kehrt, wird die Geschichte der Menschheit enden.
— Thomas Edward Lawrence
Eine unglückliche Liebe gleicht dem hohen Fieber, das nicht lange zu währen pflegt. Eine glückliche Liebe dagegen ist ein entzückender und andauernder Traum.
— Charles Joseph Fürst von Ligne
Am reichsten sind die Menschen, die auf das meiste verzichten können
— Rabindranath Tagore
Glücklich, wer seine Arbeit gefunden hat - er braucht kein anderes Glück
— Thomas Carlyle
Auf Nachbars Feld steht das Korn besser
Seien wir den Narren dankbar. Ohne sie könnten wir anderen keinen Erfolg haben.
— Mark Twain