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September Sprüche

2108 Sprüche — Seite 37

  1. Auf St. Gallus-Tag muss jeder Apfel in den Sack. (16. Okt.)

  2. Wer an St. Lukas Roggen streut, es im Jahr darauf nicht bereut. (18. Okt.)

  3. Wenn's St. Severin gefällt, bringt er die erste Kält'. (23. Okt.)

  4. Zu Krispin werden die Fliegen hin. (25. Okt.)

  5. Simon und Judas, fegt das Laut in die Gass'. (28. Okt.)

  6. Am Wolfgangregen ist viel gelegen. (31. Okt.)

  7. Oktober kalt - tötet's Ungeziefer bald.

  8. Ist der Oktober kalt und klar, erfrieren die Raupen für's nächste Jahr.

  9. Cäcilia im weißen Kleid, erinnert an die Winterzeit. (22. Nov.)

  10. Dem heiligen Klemens traue nicht, denn selten hat er ein mild' Gesicht. (23. Nov.)

  11. Der Konrad und auch die Kathrein, die knien sich bald in den Dreck hinein. (26. Nov.)

  12. Wirft herbei Andrä Schnee, so tut's dem Korn und Weizen weh. (30. Nov.)

  13. Es verrät dir die Andreasnacht, was wohl so das Wetter macht. (30. Nov.)

  14. Donnert's ins blattlose Holz, dann schneit's ins Laub.

  15. Fabian im Nebelhut, tut den Bäumen gar nicht gut. (20. Jan.)

  16. Sturm und Frost an Sebastian, ist den Saaten wohlgetan. (20. Jan.)

  17. Tanzen Fabian schon die Mücken, muss man den Kühen das Futter bezwicken. (20. Jan.)

  18. Um Fabian und Sebastian, da nimmt auch der Tauber die Taube an. (20. Jan.)

  19. Ziehen Wolken am Agnestag über den Grund, bleibt die Ernte stets gesund. (21. Jan.)

  20. Sonnenschein am Agnestag, die Frucht wurmstichig werden mag. (21. Jan.)

  21. Wenn St. Agnes gekommen, wird neuer Saft im Baum vernommen. (21. Jan.)

  22. Wie das Wetter zu St. Vinzent war, wird es sein das ganze Jahr. (22. Jan.)

  23. Zu Vinzent Sonnenschein, bringt viel Korn und Wein. (22. Jan.)

  24. St. Paulus Kält' mit Sonnenschein, wird das Jahr wohl fruchtbar sein. (25. Jan.)

  25. Je kälter unser Pauli und auch heller, desto voller werden Scheuer und Keller. (25. Jan.)

  26. St. Julian zerbricht das Eis, bricht er's nicht, umarmt er es. (27. Jan.)

  27. Bringt Martina Sonnenschein, hofft man auf viel Frücht' und Wein. (30. Jan.)

  28. Scheint an Martina die Sonne mild, ist sie der guten Ernte Bild. (30. Jan.)

  29. Bei Donner im Winter ist viel Kälte dahinter.

  30. Die Heilige Dorothee watet gerne durch den Schnee. (06. Feb.)

  31. Kommt die Jungfrau Apollonia, sind auch bald die Lerchen wieder da. (09. Feb.)

  32. St. Eulalia im Sonnenschein, bringt viel Apfel und Apfelwein. (12. Feb.)

  33. St. Valentin friert's Rad mitsamt der Mühle ein. (14. Feb.)

  34. Regnet es an St. Valentin, ist die halbe Ernte hin. (14. Feb.)

  35. Hat's zu St. Valentin gefroren, ist das Wetter lang verloren. (14. Feb.)

  36. Der Simon zeigt mit seinem Tage, der Frost ist nicht mehr lange Plage. (18. Feb.)

  37. Friert's um Simeon ganz plötzlich, bleibt der Frost nicht lang gesetzlich. (18. Feb.)

  38. Hat's in der Petersnacht gefroren, lässt uns der Frost dann ungeschoren. (22. Feb.)

  39. Ist an Petrus das Wetter schön, dann kann man bald Kohl und Erbsen sä'n. (22. Feb.)

  40. St. Matheis wirft einen großen Stein ins Eis. (24. Feb.)