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September Sprüche

2108 Sprüche — Seite 11

  1. Jede Mode kommt aus der Mode.

  2. Wer nicht kommt zur rechten Zeit, der muss seh'n, was übrig bleibt.

  3. Eine Spanne Zeit kann nicht mit einer Spanne Gold gekauft werden.

  4. Jugend ist die Zeit des Lebensgenusses, die Triumphe des Mannesalters und der Reichtum vorgerückter Jahre bieten keinen Ersatz für eine in genußloser Anstrengung vergeudete Jugend.

    Johann Nepomuk Nestroy

  5. Es gibt keine alte und moderne Literatur, sondern nur eine ewige und eine vergängliche.

    Ernst von Feuchtersleben

  6. Kleine Samen flach bedeckt, große Samen tief versteckt.

  7. Hohle Köpfe klappern am meisten.

  8. Willst den Nachbarn glücklich seh'n, darfst nicht in die Sonn' ihm steh'n.

  9. Wer die Kapitalisten vernichten will, muss ihre Währung zerstören.

    Wladimir Iljitsch Lenin

  10. Die Idee ist eine Seifenblase: ein Sandkorn Wahrheit läßt sie platzen.

    Carl Ludwig Schleich

  11. Der Mensch vergißt Schmerz viel rascher als Freude.

    Niccolò Tommaseo

  12. Die Eifersucht stirbt viel später als die Liebe.

    Herbert George Wells

  13. Länder und Geschlechter verjüngen sich – aber der Frühling des menschlichen Glückes blüht nur einmal. Der Rest ist Asche!

    Ernst Friedr. Ludwig Adolf Eckstein

  14. Das Kamel sieht seinen eigenen Höcker nicht, aber den seiner Brüder hat es immer vor Augen.

  15. Der heilige Ambrosius, schneit oft dem Bauern auf den Fuß. (04. April)

  16. Wer an Christian säet Lein, bringt schönen Flachs in seinen Schrein. (03. April)

  17. Die Natur macht Frauen verschieden - die Mode macht sie gleich

    Christina I. von Schweden

  18. Wenn du zwei Brote hast, so tausche eines gegen Blumen, denn sie sind Brot für die Seele.

  19. Wenn der Mensch für den Gewinn auf der Strecke bleibt, bleibt es der Gewinn später auch.

    Else Pannek

  20. Trägheit ist vernichtend. In homöopathischer Dosis jedoch ein Genussmittel.

    Else Pannek

  21. Es ist wahr: Die Blumen können uns nicht ernähren, aber sie machen die Freude des Lebens aus.

    André Gide

  22. Wenn es donnert an Kunigund, bleibt das Wetter lange bunt. (03. März)

  23. Ein Teil des Lebens geht zu Grunde, so oft eine Stunde verschleudert wird.

    Gottfried Wilhelm Leibniz

  24. Setzt dem stolzen Manne Gleichgültigkeit entgegen, und ihr nehmt seiner Macht den Stachel!

    Friedrich Maximilian von Klinger

  25. Denn Liebe, sagt man, ist nur Hoffen und wird, gewährt, vom Tod betroffen.

    Carl Leberecht Immermann

  26. Sobald eine Mode allgemein geworden ist, hat sie sich überlebt.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  27. Mögen dich die roten Sonnenuntergänge, die hoch auf den Zweigen des Abends wachsen, erfreuen, so wie die knospende farbige Morgendämmerung, die in der Luft im Osten aus der Erde steigt.

  28. Wenn man auch allen Sonnenschein wegstreicht, so gibt es doch noch den Mond und die hübschen Sterne und die Lampe am Winterabend. Es ist so viel schönes Licht in der Welt.

    Wilhelm Raabe

  29. Leben ist eine Zusammenkunft, zu der immer nur eine begrenzte Zahl auf einmal eingeladen ist - und nie wird eine Einladung wiederholt.

    Hans Carossa

  30. Auf der Höhe des Lebens erblickt der Mensch sehr natürlich auch das Ende des Seins. Wer das Beste und Schönste genießt, fühlt eben in dem Augenblick, dass dieser nicht zum zweiten Mal wiederkehren kan …

    Bogumil Goltz

  31. Schafft Kathrein vor Frost sich Schutz, watet man lange draussen im Schmutz. (25. Nov.)

  32. Wer den Baum nur als Brennholz wertet, hat keine Ahnung, was der Baum insgesamt ist.

    Rabindranath Tagore

  33. Vertreibt die Natur; sie kehrt im Galopp zurück.

    Philippe Destouches

  34. Wenn's an Karolus stürmt und schneit, dann lege deinen Pelz bereit. (04. Nov.)

  35. Aber unwillkürlich blickt der Mensch in die Zukunft, wie er, wenn er am Fenster steht, zum Himmel blickt, und wie an dem Wölkchen oder Gestirne auftauchen und dahin ziehen, so dämmern in ihr Bilder de …

    Ida Hahn - Hahn

  36. Nachdem ich die Naturvorgänge jahrelang beobachtet habe, kann ich das Dasein einer höchsten Intelligenz nicht bezweifeln.

    Thomas Alva Edison

  37. An dem Halm erkennt man noch, wie groß die Ähre war.

  38. Ein Baum, der fällt, macht mehr Krach als ein Wald der wächst.

  39. Der Kosmas und der Damian, die zünden alle Lichter an. (26. Sept.)

  40. Ist St. Moritz hell und klar, stürmt der Winter, das ist klar. (22. Sept.)