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September Sprüche

2108 Sprüche — Seite 26

  1. Das Gute, das man hat, nimmt man als selbstverständlich hin, nd von dem, was einem fehlt, macht man mehr, als man bei richtiger und dankbarer Betrachtung daraus machen sollte.

    Theodor Fontane

  2. Der Vogel singt und fragt nicht, wer ihm lauscht. Die Quelle rinnt, und fragt nicht, wem sie rauscht. Die Blume blüht und fragt nicht, wer sie pflückt. O sorge, Freund, dass gleiches Tun dir glückt …

    Julius Sturm

  3. Glücklich leben und naturgemäß leben ist eins

    Seneca

  4. Freude heißt die starke Feder in der ewigen Natur

    Friedrich von Schiller

  5. Mairegen auf die Saaten ist wie Dukaten.

  6. Wenn Jakobi tagt, werden die jungen Störche aus dem Nest gejagt. (25. Juli)

  7. An Romanus und Lupizinius die Sonne scheinen muss. (28. Feb.)

  8. Immer munter und frisch wie im Wasser der Fisch, wie im Kleefeld der Has, wie der Heuschreck im Gras, wie das Entlein im See, wie das Füchslein im Schnee, wie das Fröschlein am Bach, wie der Spatz …

  9. Wo Frösche sind, da sind auch Störche.

  10. Freude heißt die starke Feder In der ewigen Natur. Freude, Freude treibt die Räder In der großen Weltenuhr.

    Friedrich von Schiller

  11. Wer hat es den Läusen so bald gesagt?

  12. Ins Innere der Natur dringt kein erschaffner Geist.

    Albrecht von Haller

  13. Wenn der Knecht vom Dache pieselt, denkt der Bauer, dass es nieselt.

  14. Die Jahre drehn sich wie ein Rad - der Frühling bleibt nur eine kurze Weile.

  15. Ein Kunstwerk ist ein Stück Natur, gesehen durch ein Temperament.

    Emile Zola

  16. Aus derselben Ackerkrume wächst das Unkraut wie die Blume und das Unkraut macht sich breit.

    Friedrich von Bodenstedt

  17. Bisweilen stelle ich mir die Farben als lebendige Gedanken vor, Wesen reiner Vernunft, mit denen ich mich auseinander setzen kann. Die Natur existiert nicht an der Oberfläche, sie geht in die Tiefe.

    Paul Cezanne

  18. Manchen gelingt es, ein Idyll zu finden, und wenn er's nicht findet, so schafft er's sich.

    Theodor Fontane

  19. Tiere und kleine Kinder sind der Spiegel der Natur.

    Epikur

  20. Ich will dein Bett aus Rosen richten und tausend zarte Reime dazu dichten.

    Christopher Marlowe

  21. Die Natur hat niemals das Herz verraten, das sie geliebt hat.

    William Wordsworth

  22. Vier Reize, die vergehen nie im viel bewegten Weltgetriebe der Reiz der Jugend und der Liebe, des Frühlings und der Poesie!

  23. Wenn Berg und Tal sich trennen und wir uns nicht mehr kennen, dann schau, wer dieses Blatt, dir einst geschrieben hat.

  24. Überall, wo Gewalt statt Rechts galt, ward die Gewalt niemals recht alt.

    Daniel Sanders

  25. Das wähne nun keiner, dass er sich nicht entbehren ließ; Dein Tod oder meiner macht in der Welt noch keinen Riss.

    Eduard von Bauernfeld

  26. Wie schnell wird die Ewigkeit alles bedecken, und wie viel hat sie schon bedeckt!

    Mark Aurel

  27. Das Trinken ist fast das letzte Vergnügen, das uns die Jahre nehmen.

    Michel de Montaigne

  28. Jeder Aufstieg in große Höhen geschieht auf einer Wendeltreppe.

    Francis Bacon

  29. Bedürfnisse nur an dem Maße subjektiver Wünsche und Meinungen gemessen, ruinieren jede Wirtschaft.

    Richard Rothe

  30. Saatengrün, Veilchenduft, Lerchenwirbel, Amselschlag, Sonnenregen, linde Luft! Wenn ich solche Worte singe, braucht es dann noch große Dinge, dich zu preisen, Frühlingstag

    Ludwig Uhland

  31. Blumen blühen nur kurze Zeit, doch Freundschaft hält für Ewigkeit.

  32. Wo sind die Tränen von gestern Abend? Wo ist der Schnee vom vergangenen Jahr?

    Bertolt Brecht

  33. Jede Zeit ist umso kürzer, je glücklicher man ist.

  34. Ja, ich bin ein Träumer ... denn nur Träumer finden ihren Weg durchs Mondlicht und erleben die Morgendämmerung bevor die Nacht erwacht.

    Oscar Wilde

  35. Unser ganzes Dasein ist flüchtig wie Wolken im Herbst; Geburt und Tod der Wesen erscheinen wie Bewegung im Tanz. Ein Leben gleicht dem Blitz am Himmel, es rauscht vorbei wie ein Sturzbach den Berg …

    Buddha

  36. Für Börsenspekulationen ist der Februar einer der gefährlichsten Monate. Die anderen sind Juli, Januar, September, April, November, Mai, März, Juni, Dezember, August und Oktober.

    Mark Twain

  37. Eine schöne Handlung aus vollem Herzen loben heißt in gewissem Sinne an ihr teilhaben

    François de la Rochefoucauld

  38. Die Freude ist nach einer guten Tag am süßesten, das Osterfest nach einer Passionswoche

    Jean Paul

  39. Es lebt nur der, der lebend sich am Leben freut ...

    Menander

  40. Tage mit der Natur. Nimm dir Zeit für sie. Sehne sie herbei. Du brauchst sie. Selbst du bist Natur. Eine kurze Zeit bist du wieder zu Hause.