September Sprüche
2108 Sprüche — Seite 12
Die Leidenschaften vernichten das Beste und die Besten.
— Heinrich Laube
Wenn Matthäus freundlich schaut, man auf gutes Wetter baut. (21. Sept.)
Friede ernährt - Unfriede verzehrt.
Wer sich nicht freut an Kleinigkeiten ist ärmlich dran zu allen Zeiten, er sieht oft, wie Herr Wieland spricht, den Wald vor lauter Bäumen nicht.
— Aloys Blumauer
Es ist dafür gesorgt, dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen.
Die Natur erklären wir, das Seelenleben verstehen wir.
— Wilhelm Dilthey
Wenn der Brunnen trocken ist, schätzt man erst das Wasser.
Die Natur will, dass die Kinder Kinder sind, ehe sie Erwachsene werden.
— Jean-Jacques Rousseau
Kommt Laurenzius daher, wächst das Korn nicht mehr. (10. August)
Es gibt ein Naturwunder, das noch größer ist als das Meer. Das ist der Himmel.
— Victor-Marie Hugo
Die Spitze des Berges ist nur ein Umkehrpunkt.
— Reinhold Messner
Wer wendet sein Gesicht nicht gerne der Zukunft zu, wie die Blumen ihre Kelche der Sonne?
— Heinrich von Kleist
Einem warf ich im Schiffbruch ein Brett zu. Vom Tode gerettet, sprach er: "Was kostet das Brett? Dankbar bezahl' ich das Holz!"
— Christian Friedrich Hebbel
Wenn du die Geschichte eines großen Verbrechers liest, so danke immer, ehe du ihn verdammst, dem gütigen Himmel, der dich mit deinem ehrlichen Gesicht nicht an den Anfang einer solchen Reihe von Um …
— Georg Christoph Lichtenberg
Keine Schuld ist dringender als die, Dank zu sagen!
— Marcus Tullius Cicero
Schon manche Liebe ging zugrunde an ihrer Heftigkeit; an ihrer Innigkeit noch keine.
— Otto Weiss
Wenn Blumen, gleichgültig welcher Farben und Formen zusammenstehen, kann nie ein Bild der Disharmonie entstehen.
— Vincent van Gogh
Wer für alles Dank begehrt, der ist selten des Dankes wert.
— Johannes Trojan
Wie viele Lichter verdanken bloß Ihrem Leuchter, dass man sie sieht.
— Christian Friedrich Hebbel
Wenn's an Alexius regnet, so fault das Getreide auf der Mauer. (17. Juli)
Die Rose spricht alle Sprachen der Welt.
— Ralph Waldo Emerson
An St. Kilian säe Wicken und Rüben an. (08. Juli)
Der hl. St. Kilian stellt die ersten Schnitter an. (08. Juli)
Wer seine Bequemlichkeit für die anderer aufgibt, verliert die seinige, ohne dass man ihm dafür dankt
— Nicolaus Machiavelli
Hast du Glück in der Faust, so halte sie fest zu, denn es ist sehr schlüpfrig und lässt sich nicht gern wider Willen halten.
— Julius Wilhelm Zincgref
Auch das noch musst du lernen, dankbar froh den guten Augenblick genießen
— Friedrich Halm
Wie du in die Welt liebst, liebt sie dich zurück. Und das Leben ist dankbar.
— Prentice Mulford
Bös' Gerücht nimmt immer zu, gut' Gerücht kommt bald zur Ruh.
— Bernhard Freidank
Man ist ja von Natur kein Engel, vielmehr ein Welt- und Menschenkind, und ringsumher ist ein Gedrängel von solchen, die dasselbe sind.
— Wilhelm Busch
St. Bartholomäus hat's Wetter parat, für den Herbst bis zur Saat. (24. August)
Vergiss nicht, dass jede Wolke, so schwarz wie sie ist, dem Himmel zugewandt, doch ihre Sonnenseite hat
— Friedrich Wilhelm Weber
Der Mensch ist nur ein Schilfrohr, das schwächste in der Natur. Aber ein Schilfrohr, das denkt.
— Blaise Pascal
Sei wie der Bambus. Beuge und biege dich anmutig, und du wirst niemals brechen.
Wer Dornen säht, darf sein Zelt nicht barfuß verlassen.
Das Leben ist zu kurz, um Animositäten zu pflegen und sich auf das Schlechte zu konzentrieren
— Charlotte Bronté
Der Arzt soll die Kraft und die Natur der Krankheit im Ursprung suchen, denn den Rauch vom Feuer sollen wir nicht löschen, sondern allein das Feuer
— Philippus Theophrastus Paracelsus
Sein Name lautet nicht länger 'wilder Hund', sondern 'bester Freund'
— Rudyard Kipling
Wir liegen alle in der Gosse, aber einige von uns betrachten die Sterne.
— Oscar Wilde
An einem schönen Tag im Schatten zu sitzen und ins Grüne zu schauen, ist die wunderbarste Erfrischung.
— Jane Austen
Die Liebe sammelt die zerstreuenden Strahlen des Horizontes in einen Brennpunkt.
— Johann Nepomuk Nestroy