
St. Bartholomäus hat's Wetter parat, für den Herbst bis zur Saat. (24. August)
Bedeutung
Der Namenstag des heiligen Bartholomäus am 24. August markiert im Volksglauben einen wichtigen Orientierungspunkt für das Herbstwetter. Das an diesem Tag beobachtete Wetter soll Aufschluss geben über die Witterung bis zur Aussaat, einem entscheidenden Zeitfenster für die Herbstbestellung der Felder. Der Spruch spiegelt die weit verbreitete bäuerliche Praxis wider, Wetterbeobachtungen an kirchlichen Festen festzumachen und so langfristige Prognosen zu erstellen, die Planungssicherheit für Aussaat und Ernte boten.
Verwendung
Passend für volkskundliche Texte zu Bauernregeln im Spätsommerkalender, Beiträge über Bartholomäus-Bräuche oder Texte über traditionelle Wetterprognosen und Herbstaussaat. Auch geeignet für saisonale Inhalte zum bäuerlichen Erntejahr, Heimatkundepublikationen oder Materialien über die Rolle kirchlicher Feste in der landwirtschaftlichen Jahresplanung. Für volkskundliche Heimatzeitungen oder regionale Kalender ist der Spruch ein geeigneter saisonaler Beitrag.
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