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September Sprüche

2108 Sprüche — Seite 50

  1. In der Natur kommt das Ganze weder nach den Teilen noch vor ihnen

    Simone Weil

  2. Glücklicherweise ist es nicht die Schönheit der Gegend, sondern die Empfänglichkeit des Menschen, durch welche seine Freude an der Natur und der Welt um ihn her bestimmt wird.

    Fanny Lewald

  3. Moral ist Maß – wo sie fehlt, da erschöpfen sich alle Kräfte in Maßlosigkeit, denn das Maß ist das Erhaltende in der Natur wie im Leben.

    Wilhelmine von Hillern

  4. Es kommt nicht darauf an, wen man liebt – sondern wie man liebt! Eine edle Natur wird immer edel in der Liebe sein, eine gemeine immer gemein.

    Wilhelmine von Hillern

  5. Die Kunst kann nur durch die Natur, mit der Natur wuchern, ohne sie kann sie nichts.

    Karoline Friederike Louise M. von Günderrode

  6. Wer irgendeine Art von Religion zur Stütze seiner Sittlichkeit bedarf, dessen Moralität ist nicht rein, denn diese muss ihrer Natur nach in sich selbst bestehen

    Karoline Friederike Louise M. von Günderrode

  7. Wer langsam schlendert, sieht am meisten von der Landschaft.

  8. Vergnügen! – wo ist das? Es sitzt in Blumenkelchen und kommt alle Jahr einmal als Geruch heraus.

    Rahel Varnhagen von Ense

  9. Wem die Natur versagt, Genius oder Künstler zu sein, der kann und soll danach streben, zu den Heiligen zu gehören

    Malwida von Meysenbug

  10. Ich liebe die Welt, die Sonne, die Erde, die Blumen, die Vergnügungen, die Jugend, die Schönheit; ich habe Durst nach Glück!

    Malwida von Meysenbug

  11. Bedenk, dass das demütigste aller Gänseblümchen verführerischer ist als die stolzeste und glänzendste Dornrose, die uns im Frühling mit ihren durchdringenden Düften und ihren lebhaften Farben verlockt …

    Honoré de Balzac

  12. Das Schicksal geht mit uns wie mit Pflanzen um. Es macht uns durch kurze Fröste reifer

    Jean Paul

  13. Die Natur ist das einzige Buch, das auf allen Blättern grossen Gehalt bietet.

    Johann Wolfgang von Goethe

  14. Düfte sind wie die Seele der Blumen, man kann sie fühlen selbst im Reich der Schatten

    Joseph Joubert

  15. Ideen und Pläne sind wie Pflanzen. Eines Tages werden sie Früchte tragen.

  16. Nicht die Blumen und Bäume, nur der Garten ist dein Eigentum.

  17. Pflanzendüfte sind wie Musik für unsere Sinne.

  18. Die Farbe ist die letzte Kunst und die uns noch immer mystisch ist und bleiben muss, die wir auf eine wunderlich ahnende Weise wieder nur in den Blumen verstehen.

    Philipp Otto Runge

  19. Wie der Geist in den Blumen ist, so ist er auch in den Bäumen

    Philipp Otto Runge

  20. Die Freude, die wir an den Blumen haben, das ist noch ordentlich vom Paradiese her.

    Philipp Otto Runge

  21. Wer sieht nicht Geister auf den Wolken beim Untergang der Sonne?

    Philipp Otto Runge

  22. Der Morgen ist die grenzenlose Erleuchtung des Universums

    Philipp Otto Runge

  23. Um die Natur zu erkennen, muss man ihre Geschöpfe verstehen. Um ein Geschöpf zu verstehen, muss man in ihm den Bruder sehen.

    Manfred Kyber

  24. Die wunderbare Lampe des Himmels, die Sonne.

    Robert Herrick

  25. Die große schweigende Rednerin Natur hat allein für unsere Schmerzen das rechte Wort.

    August Pauly

  26. Wir nennen es Helligkeit, wenn uns mit dem Aufgang der Sonne das Nahe sichtbar gemacht und die Sterne verfinstert werden.

    August Pauly

  27. Die Wolken: die Schauspieler der Lüfte.

    August Pauly

  28. Was die Natur sagt, hat Gott gesagt. Religionen aber sind Menschenantwort.

    August Pauly

  29. Wo können wir uns wohl dem Schöpfer näher wähnen, als wenn der Schöpfung Pracht hervorruft Wonnentränen?

    Heinrich Martin

  30. Bildung ruht auf drei mächtigen Säulen: Geist, Natur und Kunst.

    Heinrich Martin

  31. Der von Einbildungskraft entblösste Verstand möchte selbst die Natur abschätzig behandeln, wenn sie nur nicht stärker wäre als er.

    Germaine Madame de Stael

  32. Ich glaube fest, dass jede Blume sich an der Luft, die sie atmet, erfreut.

    William Wordsworth

  33. Gott hat die lichte, mit Sonne geschmückte Hälfte seines großen Mantels von der Erde hinweggezogen, und mit der andern schwarzen Hälfte, worin Mond und Sterne gestickt sind, das Gehäuse der Welt umhän …

    Wilhelm Heinrich Wackenroder

  34. Das Wandern und Schweifen ist eine grund- und tiefdeutsche Eigenschaft. Immerfort sind sie unterwegs. Kärrner, Kaufleute, Künstler, Dichter, Mädchen und Knaben.

    Jakob Wassermann

  35. Ein Unkraut ist nichts anderes als eine ungeliebte Blume.

    Ella Wheeler Wilcox

  36. Alle Lebewesen erscheinen mir gleich unglücklich, vom Engel bis zur Auster. Das Übel ist, geboren zu sein.

    Marie de Vichy-Chamrond (M. du Deffand)

  37. Ein Baum, der umfällt, macht mehr Lärm, als ein ganzer Wald, der wächst

  38. Es ist gut, wenn wir uns erinnern, dass das Universum – mit einer kleinen, unscheinbaren Ausnahme – sich aus den anderen zusammensetzt.

    Oliver Wendell Holmes

  39. Die Kirche sagt: Die Erde ist eine Scheibe. Ich aber weiß, dass sie rund ist, da ich ihren Schatten auf dem Mond gesehen habe; und ich habe mehr Vertrauen in einen Schatten, als in die Kirche.

    Ferdinand Magellan

  40. Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer, aber ein Kamel macht eine Wüste!

    Alfred Capus