September Sprüche
2108 Sprüche — Seite 47
Den Sommer schändet kein Donnerwetter
Donner im Winterquartal bringt Eiszapfen ohne Zahl
Im Düstern ist gut flüstern, aber nicht gut Flöhe fangen.
Im Düstern maust die Katz am besten
Aus ungelegten Eiern werden spät junge Hühner.
Es ist kein Tierlein so vergessen, es ruht ein Stündlein auf sein Essen
An den Federn erkennt man den Vogel.
Wenn der Wind in einen Haufen Federn stößt, so sind sie bald zerstreut
Fett schwimmt oben, und ist es auch nur Hundsfett
Je fetter der Ochs, je schlechter das Fell
Es gibt keine andere Motivation, auf Berge zu steigen, als den Egoismus.
— Reinhold Messner
Das Bergsteigen findet in einer Welt statt, wo jeder die Verantwortung für sich selber zu tragen hat.
— Reinhold Messner
Nichts hat mir auch nur annähernd zu so vielen Erkenntnissen verholfen, wie Landschaften und deren Entsprechungen in meiner Seele
— Reinhold Messner
Fehlt der Schnee zur Weihnachtsfeier, fällt er auf die Ostereier
Sind die Hühner platt wie Teller war der Traktor wieder schneller
Rüttelt der Orkan am Haus hängt man keine Wäsche raus!
Ein liebend Paar ist wie Sonnenaufgang und Sonnenuntergang. Es gibt sie alle Tage, aber wir sehen sie selten.
— Samuel Butler
Zwei Blumen sind dem Zufriedenen mehr, als dem Unzufriedenen ein ganzer Garten voll.
Wohl dem, der, ohne sich mit andern zu vergleichen, den Genuss hin nehmen kann, den die Natur mit der Selbstgemäßheit unzertrennlich verbunden hat!
— Johann Georg Adam Forster
Scheint die Sonne auf die Stirn, schlägt sie dem Bauer auf's Gehirn.
Was man nicht begreift, verlernt man auch nicht!
Das Männliche stammte ursprünglich von der Sonne, das Weibliche von der Erde, das Doppelgeschlecht vom Mond, da auch der Mond an beiden teilhat
— Aristophanes
Die Natur übte erst mit Blumen, ehe sie die Frauen schuf.
— Emanuel Wertheimer
Der Wind pfeift darauf, ob der Baum müde ist
Freude ist wie das Erblühen einer Knospe, ein Sonnenaufgang, ein erfrischender Quell auf der Wanderung.
— Else Pannek
Wer Pflanzen wachsen lässt, der hat auch Schmetterlinge.
— Else Pannek
Gewiss ist, dass es Sonne gibt und Regen — dass es Abend wird und Nacht — und dass danach ein Morgen beginnt das ist gewiss.
— Else Pannek
Kunst, Kultur, Natur und alles, was sich nicht rechnet, bereichern das Leben, lassen ahnen, wie heil sein ist.
— Else Pannek
Wenn Gott verboten hätte, Wein zu trinken, würde er dann diesen Wein so herrlich haben wachsen lassen?
— Armand Jean du Plessis, Herzog von Richelieu
Das Wunder ist nicht ein Widerspruch zu den Naturgesetzen, sondern ein Widerspruch zu dem, was wir von den Gesetzen wissen.
— Augustinus
Einem Land, in dem die Blumen teuer sind, fehlt die Grundlage der Kultur.
Kracht die Kuh durch's Scheunendach, woll't sie wohl den Schwalben nach
Blitzt und donnert es mit Schauern, kriecht das Vieh ins Bett zum Bauern!
Mit Geduld bekommst Du auch von unreinen Trauben Sirup
Setz einen Frosch auf einen weißen Stuhl, er hüpft doch wieder in den schwarzen Pfuhl.
— Wilhelm Müller
Es gibt wohl nichts Schöneres als eine Katzenmutterschaft. Man sollte sich eine Katze schon wegen ihrer Jungen anschaffen.
— Karel Capek
Wer den höchsten Gipfel erstieg, ist zu stolz, auf dem zweiten sich zu zeigen.
— Friedrich Gottlieb Klopstock
Dem Morgenrot einer neuen Idee geht es wie dem Morgenrot überhaupt: Die meisten Menschen findet es schlafend.
— Peter Sirius
Die Vernunft ist ein Licht. Davon will und soll die Natur erleuchtet, jedoch nicht in Brand gesteckt werden.
— Giacomo Leopardi
Alles auf der Welt hat sein zweites Gesicht: die Natur, die Kultur, die Religion, die Kunst, die Politik, die Liebe, alles, alles. Wer das nicht weiß, ist glücklich, ich weiß es.
— Hermann Löns