September Sprüche
2108 Sprüche — Seite 46
Der Hund, dem man einen Maulkorb anlegt, bellt mit dem Hintern.
— Christian Johann Heinrich Heine
Gegen die Erde gibt es keinen Trost als den Sternenhimmel.
— Jean Paul
Nach einem unerbittlichen Naturgesetz fliegen dem Menschen die gebratenen Tauben nicht in den Mund.
— Daniel Spitzer
Die Unwissenheit ist eine Nacht ohne Mond und ohne Sterne!
Jeden Morgen in meinem Garten öffnen neue Blüten sich dem Tag. Überall ein heimliches Erwarten, das nun länger nicht mehr zögern mag.
— Matthias Claudius
Frißt der Hund viel grünes Gras, gibt es bald von oben was.
In alten Häusen fehlt es selten an Mäusen.
Die Katze schmeichelt uns nicht, sie lässt sich von uns schmeicheln.
— Antoine de Rivarol
Über Rosen läßt sich dichten, in die Äpfel muß man beißen.
— Karl Maria von Weber
Niemand ist nur Individuum, das heißt ein Wesen, das mit der Geburt in die Welt tritt und mit dem Tod endet. Wie bei Einzelmenschen gibt es auch in den Familien Auf- und Abstieg. Genauso ist es in der …
— John Knittel
Der Mensch ist die Krone der Schöpfung: Er kann denken. Er hat Bewußtsein seiner selbst.
— René Descartes
Nur wer ein Auge dafür hat, sieht etwas schönes und gutes in jedem Wetter, er findet Schnee, brennende Sonne, Sturm und ruhiges Wetter schön, hat alle Jahreszeiten gern und ist im Grunde damit zu …
— Vincent van Gogh
Eine toten Löwen kann man leicht prügeln.
Treibt's das Hähnchen allzu lange, fällt das Hühnchen von der Stange.
Wenn der Knecht vom Dache pieselt, denkt der Hofhund: "Huch, es nieselt."
Spielt die Dorfmusik zum Tanze, krümmt vor Schreck sich jede Pflanze.
Schöne Äpfel sind auch wohl sauer.
Einen bösen Ast soll man leiden des Baumes willen.
Wer dem Bächlein nachgeht, kommt zu dem Brunnen.
Viele Bächlein machen auch einen Strom.
Wir wollen's an den Balken schreiben, wo's Geißen und Kälber nicht ablecken.
Auch ein guter Baum bringt ungleiches Obst.
Krumme Bäume tragen so viel Obst als die geraden.
Große Bäume tragen mehr Schatten als Früchte.
Man ehrt den Baum des Schattens wegen.
Es ist kein Baum, der nicht zuvor ein Sträuchlein gewesen.
Man muss um e i n e s Baumes willen nicht gleich den ganzen Wald ausrotten.
Bergab leite mich, bergauf schone mich, in der Ebene brauche mich, sagt das Pferd.
Eine Biene ist so gut als eine Handvoll Fliegen.
Wenn die Birne reif ist, fällt sie vom Baum.
Gerät der erste Wurf nicht, so fällt die Birne beim zweiten.
Wo man blöken hört, da sind auch Schafe im Lande.
Schöne Blumen steh'n nicht lang am Wege.
Nicht alle Blumen taugen zum Sträußchen.
Ist die Blüte abgefallen, so haut man darum den Baum nicht um.
Wenn man den Brunnen verstopfen will, muss man die Quelle suchen.
Ein Büffel ist ein groß Tier, doch kann er keinen Fuchs fangen.
Der eine klopft auf den Busch, der andre fängt den Vogel.
Der Kalendermacher macht den Kalender, aber unser Herrgott das Wetter.
Wenn's dem Herrn Christus ins Grab regnet, gibt's einen trockenen Sommer.