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September Sprüche

2108 Sprüche — Seite 31

  1. Ich hab' mir's zur Regel gemacht, dass mich die aufgehende Sonne nie im Bett finden soll; solange ich gesund bin.

    Georg Christoph Lichtenberg

  2. Die Deutschen haben sechs Monate Winter und sechs Monate keinen Sommer. Und das nennen sie Vaterland.

    Napoleon

  3. Für das kurze Menschenleben ist die Freundschaft viel zu schön. Ewigkeiten muss es geben, wo sich Freunde wiedersehn.

  4. Das Ziel des Lebens ist ein Leben im Einklang mit der Natur

    Zenon von Kition

  5. Kannst du eigentlich ermessen, welch ein guter Freund du mir? Solltest du das je vergessen, wär das gar nicht nett von dir!

  6. Aus Eigennutz entspringt die Dankbarkeit der meisten für einen Dienst, den ihr geleistet oder leistet.

    Friedrich Rückert

  7. Die Menschen pflegen denen am dankbarsten zu sein, die ihnen helfen, sich selbst zu betrügen.

    Peter Sirius

  8. Die Blume ist ein Wort, ein Ausdruck, ein Seufzer aus voller Brust

    Bettina von Arnim

  9. Der Florian, der Florian, noch einen Schneemann setzen kann. (04. Mai)

  10. Fliegen die Fledermäus' abends umher, kommt anhaltend schönes Wetter daher.

  11. Zieht ein Gewitter auf vom Berg, pfeift der Wind durch die Burg.

  12. Es heisst, dass die Natur die Schweine geschaffen hat, damit wir schlemmen können.

  13. Der Igel ist der Kaktus des Tierreichs.

    Ambrose Bierce

  14. Katze: weicher, unzerstörbarer Automat, von der Natur erschaffen, damit wir danach treten können, wenn in der Familie etwas schiefgeht.

    Ambrose Bierce

  15. Auf meinem Grabe sollen rote Rosen stehn, die roten Rosen, die sind schön

    Hermann Löns

  16. Ich wundere mich oft darüber, wie leichtfertig man um Zeit bittet und sie anderen gewährt. Es ist gleichsam, als wenn um ein Nichts gebeten würde.

    Seneca

  17. Applaus, Freunde, die Komödie ist vorbei

    Ludwig van Beethoven

  18. Nichts wird so oft unwiederbringlich versäumt, wie eine Gelegenheit, die sich täglich bietet.

  19. Es liegt in diesem Vergänglichkeitsgedanken, der wohl jeden in der letzten Jahresstunde erfasst, etwas Ungeheueres, wovor unsere Seele erschrickt.

    Theodor Storm

  20. An verblendeter Mutterliebe sind mehr Menschen zugrunde gegangen als an der gefährlichsten Kinderkrankheit.

    Otto von Leixner

  21. Und scheint die Sonne noch so schön, am Ende muss sie untergehn.

    Christian Johann Heinrich Heine

  22. Still sitzend, nichts tuend, kommt der Frühling, und das Gras wächst von allein

  23. Am kürzesten dauern die süßesten Freuden, am schnellsten verschwinden die glücklichen Zeiten.

    Carl Gottlob Cramer

  24. Neujahrsnacht still und klar, deutet auf ein gutes Jahr.

  25. Mond und Jahre vergehen, und sind immer vorhanden. Aber ein schöner Moment leuchtet das ganze Leben hindurch.

    Franz Grillparzer

  26. Ich wünsche Dir die zärtliche Ungeduld des Frühlings, das milde Wachstum des Sommers, die stille Reife des Herbstes und die Weisheit des erhabenen Winters.

  27. zur Goldenen Hochzeit Auf 50 Jahre Eheglück schaut Ihr beide heut zurück. Ihr habt in Eurem Leben, so viel uns schon gegeben. Für alle Mühe, die Ihr Euch gemacht, sei hiermit auch mal Danke ge …

  28. Dank mit dem Mund - hat wenig Grund; im Herzen Dank - ist guter Klang. Dank mit der Tat: das ist mein Rat.

    Robert Reinick

  29. Gibt's im Juni Donnerwetter, wird auch das Getreide fetter.

  30. Zu Oswald wächst die Rübe bald. (05. August)

  31. Schmiegsam und geschmeidig ist der Mensch, wenn er geboren wird, starr, störrisch und steif, wenn er stirbt. Biegsam, weich und zart sind die Kräuter und die Bäume im Wachstum, dürr, hart und stark i …

    Laotse

  32. Nach meinem Tod will ich es Rosen regnen lassen

    Theresia von Lisieux

  33. Das Laster ist die Natur des Menschen; die Tugend ist die Gewohnheit oder Maske.

    William Hazlitt

  34. Es gibt eine Stille, in der man meint, man müsse die einzelnen Minuten hören, wie sie in den Ozean der Ewigkeit hinuntertropfen.

    Adalbert Stifter

  35. Was man von der Minute ausgeschlagen, gibt keine Ewigkeit zurück.

    Friedrich von Schiller

  36. Ich ziehe deshalb den Herbst dem Frühjahr vor, weil das Auge im Herbst den Himmel, im Frühjahr aber die Erde sucht.

    Sören Kierkegaard

  37. Wenn Leute mit mir über das Wetter reden, habe ich immer das ganz sichere Gefühl, dass sie etwas anderes sagen wollen. Und das macht mich so nervös.

    Oscar Wilde

  38. Das Wasser kann ohne Fische auskommen, aber kein Fisch ohne Wasser

  39. Vier Dinge kommen nicht zurück: das gesprochene Wort, der abgeschossene Pfeil, das vergangene Leben und die versäumte Gelegenheit.

  40. Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben