
Schafft Kathrein vor Frost sich Schutz, watet man lange draussen im Schmutz. (25. Nov.)
Bedeutung
Der Namenstag der heiligen Katharina am 25. November galt im Volkskalender als kritischer Termin für den Wintereinbruch: Schützt sich Katharina vor Frost, bleibt man lange vor dauerhafter Kälte bewahrt. Diese Bauernregel war eine Orientierungshilfe dafür, wann mit dem ersten echten Frost zu rechnen ist und wann Vorbereitungsmaßnahmen spätestens abgeschlossen sein sollten. Der Spruch verknüpft den Festtag mit praktischen Konsequenzen für die Weidehaltung, die Feldwirtschaft und den Haushalt.
Verwendung
Geeignet für volkskundliche Texte zum Katharinentag und Winterbeginn, Sammlungen zu deutschen Bauernregeln im November oder saisonale Beiträge über erste Fröste und Wintervorbereitung. Auch passend für Heimatkundepublikationen über die heilige Katharina als Schutzpatronin oder Materialien über Heiligengedenktage und Wetterprognosen im Spätjahr.
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