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Sprüche über Leben

2733 Sprüche — Seite 10

Zwischen Geburt und Abschied entfaltet sich das Leben als ein Weg voller Aufbruch, Umwege, Verluste und kostbarer Augenblicke. Kaum etwas beschäftigt den Menschen so sehr, weil in ihm alles zusammenkommt, was trägt, verwundet, reifen lässt und Erinnerung schafft. Gerade darin liegt seine unerschöpfliche Tiefe.

Nicht im Spektakulären allein, sondern oft im gelebten Alltag zeigt sich, was ein Dasein wertvoll macht. Die Sprüche zu diesem Thema verdichten Erfahrungen, Fragen und Einsichten zu einer Sprache, die Orientierung gibt und zugleich daran erinnert, wie flüchtig, ernst und wunderbar menschliches Leben sein kann.

  1. Wer dich fürchtet, wenn du da bist, wird dich hassen, wenn du nicht da bist

  2. Man muss die Musik des Lebens hören. Die meisten hören nur die Dissonanzen.

    Theodor Fontane

  3. Kleine Wohltaten im rechten Augenblick können für den Empfänger sehr groß sein

    Demokrit

  4. Aber, wenn er dies erfuhr, ging's ihm wider die Natur

    Wilhelm Busch

  5. Die sich lieben, begegnen sich einander häufig.

  6. Mit vollen Segeln lief ich in das Meer des Lebens.

    Friedrich von Schiller

  7. Wer mehr als aussergewöhnlichen Respekt verlangt, verdient auch den gewöhnlichen nicht.

    Johann Gottfried Seume

  8. Kein gutes Buch oder irgend etwas gutes zeigt seine gute Seite zuerst.

    Thomas Carlyle

  9. Höchstes Glück ist kurzes Blitzen, fühl's und sprich: "Auf Wiederkehr!" Ließ es dauernd sich besitzen, wär' es höchstes Glück nicht mehr.

    Franz Emanuel August Geibel

  10. Glückselig also ist ein Leben, welches mit seiner Natur im Einklang steht.

    Seneca

  11. Liebe im Herzen, Treue im Sinn führen dich glücklich durchs Leben dahin.

  12. Leben ist aussuchen. Und man suche sich das aus, was einem erreichbar und adäquat ist, und an allem anderen gehe man vorüber.

    Kurt Tucholsky

  13. Wer eines andern Leben rettet, fügt seinem eigenen zehn Jahre hinzu.

  14. Ereignisse sind nur die Schalen der Ideen.

    Edwin Chapin

  15. Oft ist der Mensch sich selbst sein größter Feind.

    Marcus Tullius Cicero

  16. Denn wer begehrt, der fürchtet auch. Und wer in Furcht lebt, ist für mich nicht frei.

    Horaz

  17. Wo die Liebe nicht gehen kann, da wird sie kriechen.

  18. Es gibt zwei Möglichkeiten, vor dem Elend des Lebens zu flüchten: Musik und Katzen

    Albert Schweitzer

  19. Sonne kann nicht ohne Schein, Mensch nicht ohne Liebe sein.

    Johann Wolfgang von Goethe

  20. May you live all the days of your life. Mögest du alle Tage deines Lebens leben!

    Jonathan Swift

  21. Das Glück ist blind, heißt es, aber diejenigen, die ihm hinterherlaufen, sind auch blind. So ist Fortuna denn die Blinde unter den Blinden.

    Christian Friedrich Hebbel

  22. Ein Freund, von dem man nicht borgen kann, gleicht einem Messer, das nicht schneidet

  23. Auf fünfzig Ratgeber kommt ein Helfer.

  24. Recht häuft sich nicht, wohl aber Unrecht.

    Gerhart Johann Robert Hauptmann

  25. Die Torheit begleitet uns in allen Lebensperioden. Wenn einer weise scheint, liegt es daran, dass seine Torheiten seinem Alter und seinen Kräften angemessen sind.

    François de la Rochefoucauld

  26. Pflanz einen Baum; und kannst du auch nicht ahnen, wer einst in seinem Schatten tanzt, bedenke, Freund: es haben unsere Ahnen, ehe sie dich kannten, auch für dich gepflanzt.

  27. Die ganze Mannigfaltigkeit, der ganze Reiz und die ganze Schönheit des Lebens setzen sich aus Licht und Schatten zusammen.

    Leo Tolstoi

  28. Die Drei und die Sieben sind die beiden größten geistigen Zahlen.

    Honoré de Balzac

  29. Der Mensch lebt durch Geradheit. Ohne sie lebt er von glücklichen Zufällen und vom Ausweichen

    Konfuzius

  30. Vielleicht heißt "leiden" nichts anderes, als ein tieferes Leben führen.

    Alexandre Vinet

  31. Kommt der Ruhm, so schwindet das Gedächtnis.

  32. Ein Gedanke kann nicht erwachen, ohne andere zu wecken.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  33. Die Wahrheit siegt durch sich selbst. Eine Lüge braucht stets einen Komplizen.

    Epiktet

  34. Wir leben in einer Zeit vollkommener Mittel und verworrener Ziele.

    Albert Einstein

  35. Wer sein eigener Lehrmeister sein will, hat einen Narren zum Schüler

  36. Es ist wahr: Die Blumen können uns nicht ernähren, aber sie machen die Freude des Lebens aus.

    André Gide

  37. Glück ist, auch das zu lieben, was man tun muss, und nicht nur das, was man tun will.

  38. Abstrahieren heißt die Luft melken.

    Johann Peter Hebel

  39. Es gibt nichts Beständigeres als die Unbeständigkeit.

    H. J. Christoph von Grimmelshausen

  40. Keiner schmeichelt so wie das eigene Ich.

  41. Die echte Freiheit ist nicht eine Freiheit von etwas, sondern eine Freiheit zu etwas.

    Johann Heinrich Pestalozzi

  42. Manche Art zu Leben gleicht dem Träumen. Man wacht auf und sieht, dass viel Zeit vergangen ist. Man versucht weiter zu träumen oder sein Leben sinnvoll zu gestalten.

    Else Pannek

  43. Lieber ............ , du hast ganz Recht, die Menschen sind erbärmlich schlecht. Ein jeder scheint ein Bösewicht, nur du und ich natürlich nicht.

  44. Reich ist, wer mit Freude leben kann.

    Else Pannek

  45. Der ist ein guter Redner, der sich selbst überzeugt

  46. Wer schweigt, gesteht.

  47. Vertrauen ist der größte Ansporn, fehlt das, so fehlt alles. All diese Erfindungen zur Vernichtung des Menschengeschlechts finde ich scheußlich.

    Maria Theresia von Österreich

  48. Der Körper ist an keiner Stelle ohne Seele, weil sie mit ihrer eigenen Wärme den ganzen Körper durchströmt.

    Hildegard von Bingen

  49. Ein Gott, eine Frau, aber viele Freunde.

  50. Schließ keinen Brief, den du nicht durchgelesen, noch trink Wasser, ohne es dir angesehen zu haben

  51. Du kannst nicht Schlittschuhlaufen lernen, ohne dich lächerlich zu machen. Auch das Eis des Lebens ist glatt.

    George Bernard Shaw

  52. Ein Feigling läßt niemals Gnade walten.

  53. Besser der Teufel, den du kennst, als der Teufel, den du nicht kennst.

  54. Die größte Liebe ist die der Mutter, dann kommt die des Hundes und dann die eines Schatzes.

  55. Man verschlafe ruhig die Hälfte des Lebens - man wird die andere Hälfte doppelt genießen.

    Carl Ludwig Schleich

  56. Der Träge sitzt, weiß nicht wo aus, und über ihm stürzt ein das Haus, mit frohen Segeln munter fährt der Frohe das Leben hinunter

    Ludwig Tieck

  57. Das Leben ist zu kurz für die Glücklichen und zu lang für die Unglücklichen.

    Apollonius von Rhodos

  58. Wer Tabak schnupft, sieht aus wie ein Schwein. Wer Tabak raucht, riecht wie ein Schwein. Wer Tabak kaut, ist ein Schwein.

    Germaine Madame de Stael

  59. Alles Irdische ist vergänglich.

    Joseph Victor von Scheffel

  60. Schweigen ist die unerträglichste Erwiderung.

    Gilbert Keith Chesterton