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Sprüche über Leben

2733 Sprüche — Seite 25

Zwischen Geburt und Abschied entfaltet sich das Leben als ein Weg voller Aufbruch, Umwege, Verluste und kostbarer Augenblicke. Kaum etwas beschäftigt den Menschen so sehr, weil in ihm alles zusammenkommt, was trägt, verwundet, reifen lässt und Erinnerung schafft. Gerade darin liegt seine unerschöpfliche Tiefe.

Nicht im Spektakulären allein, sondern oft im gelebten Alltag zeigt sich, was ein Dasein wertvoll macht. Die Sprüche zu diesem Thema verdichten Erfahrungen, Fragen und Einsichten zu einer Sprache, die Orientierung gibt und zugleich daran erinnert, wie flüchtig, ernst und wunderbar menschliches Leben sein kann.

  1. Alter ist immer noch das einzige Mittel, das man entdeckt hat, um lange leben zu können.

    José Ortega y Gasset

  2. Manche Menschen richten ihr Leben so ein, dass sie von Vorspeisen und Beilagen leben. Das Hauptgericht lernen sie nie kennen.

    José Ortega y Gasset

  3. Nur die Dummen haben sofort eine Überzeugung fertig.

    Michel de Montaigne

  4. Wir kommen nur, um zu schlafen, wir kommen nur, um zu träumen. Es ist nicht wahr, es ist nicht wahr, dass wir zum Leben auf die Erde gekommen sind.

  5. Das Schicksal ist das, was sich nicht umgehen läßt.

    Oswald Spengler

  6. Wer schnell entschlossen ist, der strauchelt leicht.

    Sophokles

  7. Das Unerwartete zu erwarten, verrät einen durchaus modernen Geist.

    Oscar Wilde

  8. Wie groß du für dich seist, vorm Ganzen bist du nichtig; Doch als des Ganzen Glied bist du als kleinstes wichtig.

    Friedrich Rückert

  9. Das Leben ist ein Hospital, in dem jeder sein Bett wechseln möchte.

    Charles Baudelaire

  10. Alle kräftigen Menschen lieben das Leben.

    Christian Johann Heinrich Heine

  11. Vergessen und Vergessenwerden! Wer lange lebt auf Erden, der hat wohl diese beiden zu lernen und zu leiden.

    Theodor Storm

  12. In der Schule der Welt wie in der Schule der Liebe muss mann alsbald mit der Ausübung dessen, was man zu lernen gedenkt, den Anfang machen.

    Jean-Jacques Rousseau

  13. Gewohnheit ist der große Führer im Menschenleben.

    David Hume

  14. Die größte Entdeckung meiner Generation ist die, dass der Mensch nur durch Änderung seiner Einstellung sein Leben ändern kann.

    William James

  15. Frauen sind die Holzwolle der Glaskiste des Lebens.

    Kurt Tucholsky

  16. Dunkel sind die Wege, die das Schicksal geht.

    Euripides

  17. Das Leben ist eine Krankheit, die ganze Welt ein Lazarett, und der Tod ist unser Arzt.

    Christian Johann Heinrich Heine

  18. Ein Mühlstein und ein Menschenherz wird stets herumgetrieben; wo beides nichts zu reiben hat, wird beides selbst zerrieben.

    Friedrich von Logau

  19. Was ist es mit dem Leben doch für 'ne arge Not, musst leiden und musst sterben zuletzt den bittren Tod. Drum lass uns hier in Freundschaft einander echt verstehn die kurze Strecke Weges, die wir zu …

    Ludwig Anzengruber

  20. Unter Blumen soll dein Leben fließen wie ein sanfter Bach, und das größte Glück auf Erden wünsche ich dir jeden Tag.

  21. Man müßte das Leben so einrichten, dass jeder Moment bedeutungsvoll ist

    Iwan Turgenjew

  22. Die wichtigste Fähigkeit ist die, welche alle anderen ordnet.

    Blaise Pascal

  23. Die Freiheit ist der Atem des Lebens.

    Alfred Friedrich Delp

  24. Die Kunst ist zwar nicht das Brot, aber der Wein des Lebens.

    Jean Paul

  25. Manche meinen, wenn sie ein Echo hören, der Ton stamme von Ihnen.

    Ernest Miller Hemingway

  26. Über die ZUKUNFT zu reden, ist der beste Vorwand, sich von der Gegenwart zu drücken.

    Mark Twain

  27. Der Tod ist vielleicht nicht das Schwerste im Leben eines Malers.

    Vincent van Gogh

  28. Bankiers sterben nicht. Sie verlieren das Interesse am Leben.

  29. Das Leben ist ein strenger Lehrer mit einem großen Stock

  30. Unser Leben heißt Liebe, und nicht mehr lieben heißt nicht mehr leben.

    George Sand

  31. Die Welt kann man nicht verändern, aber gewisse Sauereien kann man abstellen

    Georg Simmel

  32. Verwandte sind selten mehr als Bekannte.

    August von Kotzebue

  33. Vergeltung ist eine Art wilder Gerechtigkeit.

    Francis Bacon

  34. Kein Mensch ist unersetzbar.

    Wilhelm von Humboldt

  35. Der Mensch wird wie der Stahl hart - durch öfteres Abkühlen nach Erhitzung.

    Jean Paul

  36. Noch schwieriger als ein geordnetes Leben führen ist, es anderen nicht aufzuzwingen.

    Marcel Proust

  37. Wo Leben ist, führt immer auch eine Spur zum Glück.

  38. Mach keine längeren Schritte, als du Beine hast

  39. Man kann noch weit gehen, wenn man müde ist.

  40. Dies sei mein Leben: Mir nichts zu vergeben, keine Wesen zu scheuen, kein Ding zu bereuen!

    Gorch Fock

  41. Die meisten Meinungen kommen zustande, indem man vergisst, wo man sie gehört oder gelesen hat.

    Moritz Heimann

  42. Große Dinge sprechen sich am besten durch Schweigen aus

  43. Der Mensch muss sich stets auf neue Überraschungen gefasst machen.

    Max Planck

  44. Ein Pferd von dreißig Jahren verändert nicht mehr seinen Gang.

  45. Lasst uns dem Leben trauen, weil wir es nicht allein zu leben haben, sondern Gott es mit uns lebt.

    Alfred Friedrich Delp

  46. Wenn wir uns auf Begegnungen nicht mehr einlassen, verlieren wir einen entscheidenden Bestandteil unseres Lebens. Es ist so, als würden wir aufhören zu atmen.

    Martin Buber

  47. Hab keine Angst, dass das Leben einmal zu Ende geht. Hab eher Angst, dass es nie richtig anfängt.

    John Henry Newman

  48. Wir sind höflich aus Stolz

    Charles-Louis de Montesquieu

  49. Das Leben wird schließlich mit dem Tode bestraft.

    Wilhelm Busch

  50. "Pietät" ist unter Umständen die raffinierteste Art des Egoismus.

    Hermann Sudermann

  51. Wer Freude vervielfachen will, muss sie teilen.

    Pythagoras

  52. Es gibt für den Menschen nur drei Ereignisse: geboren werden, leben und sterben. Aber er merkt nicht, wenn er geboren wird. Er leidet, wenn er stirbt. Und er vergisst zu leben.

    Jean de la Bruyère

  53. Mancher hat im Leben viel Glück gehabt und ist doch niemals glücklich gewesen.

    Johann Gottfried Herder

  54. Bei einer liebenden Frau hat die Vernunft nur wenig zu sagen.

    John Knittel

  55. Die, die von Sterben reden, leben am längsten.

    John Knittel

  56. Am Leben zu sein, heißt Narben tragen.

    John Steinbeck

  57. Das Leben eines jeden Menschen ist ein von Gotteshand geschriebenes Märchen.

    Hans Christian Andersen

  58. Es ist gar viel leichter, ein Ding zu tadeln als es selbst zu erfinden.

    Albrecht Dürer

  59. Die Kritik ist leicht, die Kunst ist schwer.

    Philippe Destouches

  60. Besser ein freier Teufel, als ein gebundener Engel.

    Peter Hille