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Sprüche über Leben

2733 Sprüche — Seite 17

Zwischen Geburt und Abschied entfaltet sich das Leben als ein Weg voller Aufbruch, Umwege, Verluste und kostbarer Augenblicke. Kaum etwas beschäftigt den Menschen so sehr, weil in ihm alles zusammenkommt, was trägt, verwundet, reifen lässt und Erinnerung schafft. Gerade darin liegt seine unerschöpfliche Tiefe.

Nicht im Spektakulären allein, sondern oft im gelebten Alltag zeigt sich, was ein Dasein wertvoll macht. Die Sprüche zu diesem Thema verdichten Erfahrungen, Fragen und Einsichten zu einer Sprache, die Orientierung gibt und zugleich daran erinnert, wie flüchtig, ernst und wunderbar menschliches Leben sein kann.

  1. Das Leben besteht aus zwei Teilen: die Vergangenheit - ein Traum; die Zukunft - ein Wunsch.

  2. Trotz Glück und Unglück, trotz vieler Zufälle und Zwischenfälle, das Leben ist letztlich doch das, was man daraus macht.

  3. Lebenskünstler leben nicht länger, aber mehr.

    Jean Anouilh

  4. Fürs Kranksein gibt es bestimmt einen Grund. Fürs Gesundwerden gibt es hundert Gründe.

  5. Das Leben ist wie ein Buch, und wer nicht reist, liest nur ein wenig davon.

    Jean Paul

  6. Erst unter Kuß und Spiel und Scherzen erkennst du ganz, was Leben heißt: o lerne denken mit dem Herzen, und lerne fühlen mit dem Geist.

    Theodor Fontane

  7. Die Faulen sehnen sich nach Gesellschaft.

    John Steinbeck

  8. Es gehört mehr zum Haushalt als vier Beine unter einem Tische.

  9. Sparsamkeit erhält das Haus.

  10. Leben bringt Leben hervor. Energie schafft Energie. Indem man sich verschenkt, wird man reich.

    Sarah Bernhardt

  11. Des Nachbarn Henne scheint uns eine Gans.

  12. Gerüchte sind Lügen mit Widerhaken.

  13. Selten wirst du einen Menschen finden, der bei geöffneten Türen ruhig leben könnte.

    Charles Baudelaire

  14. Die guten Dinge im Leben kommen zu denen, die warten können

  15. Aus einem kleinen Funken gerät eine große Stadt in Brand

  16. Die Menschen leben nicht davon, dass sie für sich selbst sorgen, sie leben von der Liebe, die in den Menschen ist.

    Leo Tolstoi

  17. Aus dem Verschwender wird ein Bettler, aus dem Sparer ein König.

  18. Es ist schwer, das Glück in uns zu finden, und es ist unmöglich, es anderswo zu finden.

    Nicolas Chamfort

  19. Neid ist unbedingte Anerkennung.

    Emanuel Wertheimer

  20. Die Kunst ist das milde Versöhnen des Ideals mit dem Leben.

    Ludwig Habicht

  21. Ich wünsche euch zum Hochzeitstage ein langes Leben ohne Plage. Der liebe Gott schenke euch Glück, und lenke gnädig euer Geschick.

  22. Kein Narr hält sich für einen Narren

  23. Vernunft braucht manchmal eine Pause.

    Else Pannek

  24. Luxus und schlechter Geschmack sind unzertrennlich. Überall, wo der Geschmack viel Aufwand erfordert, ist er falsch.

    Jean-Jacques Rousseau

  25. Glücklich, wer noch mit dem Auge der Sehnsucht sieht.

    Rupert Johann Hammerling

  26. Kalte Umschläge sind besser als warme Ratschläge.

    Peter Rosegger

  27. Es ist schlimm um eine Nation bestellt, in der die Jugend konservativer ist als das Alter

    Heinrich von Treitschke

  28. Zwei Personen stecken in einem Maler - der Poet und der Handwerker.

    Emile Zola

  29. Gefaltete Hände verdienen kein Brot.

  30. Nur die Gesundheit ist das Leben.

    Friedrich von Hagedorn

  31. Die Alten sind die einzigen Alten, die nie alt werden.

    Karl Julius Weber

  32. Die Jugend ist die Poesie des Lebens.

    Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff

  33. Der Wiener ist ein mit sich' sehr unglücklicher Mensch, der den Wiener hasst, aber ohne den Wiener nicht leben kann.

    Hermann Bahr

  34. Die Dichter bauen Luftschlösser, die Leser bewohnen sie, und die Verleger kassieren die Miete.

    Maxim Gorki

  35. Der Baum des Wissens ist nicht der des Lebens.

    Lord Byron

  36. Jedes Schreckbild verschwindet, wenn man es fest ins Auge faßt.

    Johann Gottlieb Fichte

  37. Alles, was menschlich ist, muß rückwärts gehen, wenn es nicht vorwärts geht.

    Edward Gibbon

  38. Wenige Bücher vermögen das ganze Leben hindurch zu gefallen. Es gibt solche, deren mit der Zeit die Weisheit oder der gesunde Sinn überdrüssig wird.

    Joseph Joubert

  39. Die Todesstunde ist die Geburt zu einem neuen Leben.

  40. Glaube, dass das Leben lebenswert ist, und Dein Glaube wird helfen, diese Tatsache zu erschaffen

    William James

  41. Um zu sprechen, muß man denken, zumindest annäherungsweise.

    Voltaire

  42. Das Wichtigste im Verkehr mit Menschen: ihnen ihre Ausreden wegräumen.

    Arthur Schnitzler

  43. Jede höhere Stufe, welche der Mensch betritt, erfordert eine andere Lebensordnung

    Christoph Martin Wieland

  44. Vergangenheit ist wichtig. Zukunft ist wichtig. Doch wir leben in der Gegenwart.

  45. Das Gestern ist fort, das Morgen nicht da. Leb' also heute!

    Pythagoras

  46. Unterhaltung besteht meistens nicht darin, dass man selbst etwas Gescheites sagt, sondern dass man etwas Dummes anhören muss.

    Wilhelm Busch

  47. Die Sprache ist ein Gewölke, an dem jede Phantasie ein anderes Gebilde erblickt

    Jean Paul

  48. Die Zahl ist das Wesen aller Dinge.

    Pythagoras

  49. Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Heuchelei.

    Ernst Hohenemser

  50. Zweifeln ist Suchen, nicht Ratlosigkeit.

    Johann Heinrich Pestalozzi

  51. Leichte Abendmahlzeit - lange Lebenszeit.

  52. Das Leben stirbt nicht, und du dienst ihm getreu, du dienst ihm in deinem Kind, und aus aller Trauer erhebt sich stets neu der ewige Sommerwind.

  53. Vom Wahrsagen lässt sich wohl leben in der Welt, aber nicht vom Wahrheit sagen.

    Georg Christoph Lichtenberg

  54. Beurteile ein Mädchen beim Backtrog und nicht beim Tanze

  55. Das Leben ist ein Spiel. Man macht keine größeren Gewinne, ohne Verluste zu riskieren.

    Christina I. von Schweden

  56. Oft nennt man Güte, was nur ein Mangel an Geistesgegenwart ist.

    Carmen Sylva

  57. Freundschaft enthält ein Element von Schmeichelei

  58. Wer immer fröhlich ist auf Erden, wird sicher 99 Jahre werden. Und wer durchs Leben geht mit Schwung, der ist mit hundert Jahren noch jung!

  59. Ich habe damit begonnen, mir selbst ein Freund zu sein. Damit ist schon viel gewonnen, man kann dann nicht mehr einsam sein. Wisse auch, dass ein solcher Mensch allen ein rechter Freund sein wird.

    Seneca

  60. Niemand ist so beflissen, immer neue Eindrücke zu sammeln wie der, der die alten nicht zu verarbeiten versteht.

    Marie von Ebner-Eschenbach