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Sprüche über Leben

2733 Sprüche — Seite 2

Zwischen Geburt und Abschied entfaltet sich das Leben als ein Weg voller Aufbruch, Umwege, Verluste und kostbarer Augenblicke. Kaum etwas beschäftigt den Menschen so sehr, weil in ihm alles zusammenkommt, was trägt, verwundet, reifen lässt und Erinnerung schafft. Gerade darin liegt seine unerschöpfliche Tiefe.

Nicht im Spektakulären allein, sondern oft im gelebten Alltag zeigt sich, was ein Dasein wertvoll macht. Die Sprüche zu diesem Thema verdichten Erfahrungen, Fragen und Einsichten zu einer Sprache, die Orientierung gibt und zugleich daran erinnert, wie flüchtig, ernst und wunderbar menschliches Leben sein kann.

  1. Die Liebe, dachte ich, ist stärker als der Tod und die Schrecken des Todes. Sie allein, allein die Liebe erhält und bewegt unser Leben.

    Iwan Turgenjew

  2. Der Mensch ist nicht das Maß aller Dinge, sondern Leben inmitten von Leben, das auch leben will.

    Albert Schweitzer

  3. Ich kam, ich weiß nicht woher, ich bin, ich weiß nicht wer, ich leb, ich weiß nicht wie lang, ich sterb, ich weiß nicht wann, ich fahr, ich weiß nicht wohin, mich wundert's, dass ich so fröhlich …

  4. Ethik besteht darin, mich verpflichtet zu fühlen, allem Lebenden die gleiche Ehrfurcht entgegenzubringen, wie dem eigenen Leben

    Albert Schweitzer

  5. Was wäre das Leben, hätten wir nicht den Mut, etwas zu riskieren?

    Vincent van Gogh

  6. Ach, ich suchte fürchterlich keinen Spruch fand ich für dich. Wollte auch nicht nur was klauen, kannst ja heut keinem mehr trauen. Darum schreib ich einfach dir: Gute Freunde bleiben wir!

  7. Es ist ein Gesetz im Leben: Wenn sich eine Tür vor uns schließt, öffnet sich dafür eine andere. Die Tragik jedoch ist, dass man meist nach der geschlossenen Tür blickt und die geöffnete nicht bea …

    André Gide

  8. Willst du klug durchs Leben wandern, prüfe andre, doch auch dich! Jeder täuscht gar mal den Andern, doch am liebsten jeder sich.

    Friedrich von Bodenstedt

  9. Das Schicksal wird im Leben oft "Zufall" genannt.

    Oswald Spengler

  10. Auf dem Weg durchs Leben kann man den Wind nicht immer im Rücken haben.

  11. Die Vernünftigen halten bloß durch, die Leidenschaftlichen leben

    Nicolas Chamfort

  12. Gott ist so groß, dass er es wohl wert ist, ihn sein Leben lang zu suchen.

    Theresia von Avila

  13. Die Reiter machen viel Vergnügen, besonders wenn sie drunten liegen

    Wilhelm Busch

  14. Mit sich selbst ist man nicht immer in der vornehmsten Gesellschaft

    Wilhelm Busch

  15. Es gibt Momente, wo ich finde, dass die Sprache noch gar nichts ist.

    Ludwig van Beethoven

  16. Wo es kein Gespräch mehr gibt, beginnt die Gewalt.

    Sokrates

  17. Wir leben in einem gefährlichen Zeitalter. Der Mensch beherrscht die Natur, bevor er gelernt hat, sich selbst zu beherrschen

    Albert Schweitzer

  18. Wer die Kunst versteht, mit sich selbst leben zu können, kennt keine Langeweile.

    Erasmus von Rotterdam

  19. Ansprüche machen das Leben schwer. Das glückliche Leben beginnt, wenn man sie aufgibt

    Nicolas Chamfort

  20. Lasst uns das Leben geniessen, solange wir es noch nicht begreifen.

    Kurt Tucholsky

  21. Phantasie ist wichtiger, als Wissen, denn Wissen ist beschränkt

    Albert Einstein

  22. Wie schade, dass wir im Leben unsere Lektionen immer erst bekommen, wenn wir gar nichts mehr damit anfangen können

    Oscar Wilde

  23. Eine Lüge, die ein Leben trägt, ist besser als eine Wahrheit, die ein Leben zerstört.

  24. Bücher sind Schiffe, welche die weiten Meere der Zeit durcheilen.

    Francis Bacon

  25. Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont.

    Konrad Adenauer

  26. Solange ich klein bin, gebt mir tiefe Wurzeln. Wenn ich groß bin, gebt mir Flügel.

  27. Das Publikum beklatscht ein Feuerwerk, aber keinen Sonnenaufgang.

    Christian Friedrich Hebbel

  28. Was bringt Erziehung zuwege? Sie macht einen gerade gezogenen Graben aus einem frei dahinschlängelnden Bach.

    Henry David Thoreau

  29. Zeitungen und Romane lesen ist so etwas wie Tabak rauchen - ein Mittel, um zu vergessen.

    Leo Tolstoi

  30. Einmal entsandt, fliegt das Wort unwiderruflich dahin.

    Horaz

  31. Wir vergeben oft denjenigen, die uns langweilen, aber niemals jenen, die wir langweilen.

    François de la Rochefoucauld

  32. Jede Rohheit hat ihren Ursprung in einer Schwäche.

    Seneca

  33. Den Mund auftun und beleidigen ist bei manchen Leuten eins.

    Jean de la Bruyère

  34. Wer ruhig leben will, darf nicht sagen, was er weiß, und nicht glauben, was er hört.

  35. Spielen ist Experimentieren mit dem Zufall.

    Novalis

  36. Wer das wenigste weiß, hat oft das meiste zu sagen

  37. Jeder Mensch erfindet früher oder später eine Geschichte, die er für sein Leben hält.

    Mark Twain

  38. Einander kennenlernen heißt, lernen wie fremd man einander ist.

    Christian Morgenstern

  39. Heirate oder heirate nicht. Du wirst beides bereuen.

    Sokrates

  40. War dieser Tag nicht dein Freund, dann war er wenigstens dein Lehrer.

  41. Diejenigen Berge, über die man im Leben am schwersten hinweg kommt, häufen sich immer aus Sandkörnchen auf.

    Christian Friedrich Hebbel

  42. Ich glaube, dass ich nicht lebe, um zu gehorchen oder um mich zu zerstreuen, sondern um zu sein und zu werden.

    Friedrich Schleiermacher

  43. Das Leben ist nicht gerecht, und für die meisten von uns ist das gut so

    Oscar Wilde

  44. Das größte Vergnügen im Leben besteht darin, das zu tun, von dem die Leute sagen, du könntest es nicht.

    Walter Bagehot

  45. Die Sinne betrügen nicht, weil sie gar nicht beurteilen.

    Immanuel Kant

  46. Ich habe heute ein paar Blumen nicht gepflückt, um dir ihr Leben zu schenken.

    Christian Morgenstern

  47. Jeder neue Morgen ist ein neuer Anfang unseres Lebens. Jeder Tag ist ein abgeschlossenes Ganzes.

    Dietrich Bonhoeffer

  48. Wer andere kennt, ist klug; wer sich selbst kennt, ist weise; wer andere bezwingt, ist stark; wer sich selbst bezwingt, ist unbezwingbar; wer genügsam zu sein weiß, ist reich; wer seinen Willen du …

  49. Jede Erscheinung beweist ihre Notwendigkeit durch ihr Dasein.

    Baruch de Spinoza

  50. Einen Menschen zu lieben heißt einwilligen, mit ihm alt zu werden.

    Albert Camus

  51. Wenn du dein Leben nicht so lebst, wie deine innere Stimme es dir eingibt, bekämpfst du das Beste in dir und endest gespalten und von dir selbst um dein Glück betrogen

  52. Mach deine Gedanken nicht zu deinem Gefängnis.

    William Shakespeare

  53. Ein Feigling ist jemand, der in gefährlichen Situationen mit den Beinen denkt.

    Ambrose Bierce

  54. Ich schließe meine Augen, um zu sehen.

    Paul Gauguin

  55. Nutze jede Stunde. Wenn Du das Heute wahrnimmst, wirst du weniger von morgen abhängen. Indem du das Leben aufschiebst, eilt es von dannen.

    Seneca

  56. Redet einer schlecht von dir, so sei es ihm erlaubt. Doch du, du lebe so, dass keiner es ihm glaubt.

  57. Viel mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn ich gedenke in ihr zu leben

    Albert Einstein

  58. Es ist eines der Gesetze der Natur, dass man alles rein halten muss. Besonders das Wasser. Das Wasser rein zu halten, ist eines der ersten Gesetze des Lebens. Wer Wasser zerstört, zerstört Leben

  59. Forsche jetzt nicht nach den Antworten, die dir nicht gegeben werden können, weil du sie nicht leben kannst. Und es handelt sich darum, alles zu leben. Lebe jetzt die Fragen, vielleicht lebst du …

    Rainer Maria Rilke

  60. Es gibt Wichtigeres im Leben, als sein Tempo zu beschleunigen

    Mahatma Gandhi