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Sprüche über Leben

2733 Sprüche — Seite 29

Zwischen Geburt und Abschied entfaltet sich das Leben als ein Weg voller Aufbruch, Umwege, Verluste und kostbarer Augenblicke. Kaum etwas beschäftigt den Menschen so sehr, weil in ihm alles zusammenkommt, was trägt, verwundet, reifen lässt und Erinnerung schafft. Gerade darin liegt seine unerschöpfliche Tiefe.

Nicht im Spektakulären allein, sondern oft im gelebten Alltag zeigt sich, was ein Dasein wertvoll macht. Die Sprüche zu diesem Thema verdichten Erfahrungen, Fragen und Einsichten zu einer Sprache, die Orientierung gibt und zugleich daran erinnert, wie flüchtig, ernst und wunderbar menschliches Leben sein kann.

  1. Die Nerven - ach du lieber Gott! Die Leber wird zum Kinderspott, die Leber und der Magen; doch würd auch alles weh und wund, eh bien, bleibt nur das Herz gesund, so wollen wir's ertragen.

    Theodor Fontane

  2. Durch Lächeln und noch mehr durch Lachen wird die kurze Spanne des Lebens verlängert.

    Laurence Sterne

  3. Von allen Gütern, die die Weisheit sich zur Glückseeligkeit des ganzen Lebens zu verschaffen weiß, ist bei weitem das größte die Fähigkeit, sich Freunde zu erwerben.

    Epikur

  4. Gesundheit gedeiht mit der Freude am Leben.

    Thomas von Aquin

  5. Nichts kommt ohne Interesse zustande.

    Georg Friedrich Wilhelm Hegel

  6. Jeder hat seinen Lieblingsgegner. Ohne ihn wäre unser Glück nicht vollkommen.

    Le Corbusier

  7. Wer keinen Sinn im Leben sieht, ist nicht nur unglücklich, sondern kaum lebensfähig

    Albert Einstein

  8. Glück und Freude ein Leben lang; sei immer heiter und niemals bang!

  9. Unter allem, was die Weisheit zum glücklichen Leben beiträgt, von allen Geschenken, die uns das Schicksal gewährt, gibt es kein größeres Gut als die Freundschaft - keinen größeren Reichtum, keine g …

    Epikur

  10. Das Leben verlieren ist keine große Sache; aber zusehen, wie der Sinn des Lebens aufgelöst wird, das ist unerträglich.

    Albert Camus

  11. Du hast nicht gesehen, woher du gekommen bist. Du wirst nicht sehen, wohin du gehst. Dazwischen liegt das Sichtbare - Deine Insel.

  12. Kurzum - so sprach er - ich sage bloß, wenn man den alten Erdenkloß, der, täglich teilweis aufgewärmt, langweilig präzis um die Sonne schwärmt, genau besieht und wohl betrachtet und, was darauf p …

    Wilhelm Busch

  13. Man bleibt ein Leben lang ein Schüler.

  14. Ewig musst du mich jetzt lieben, weil du von mir abgeschrieben! Doch du kannst es lassen bleiben, lässt du mich von dir abschreiben!

  15. Das ist der Weisheit letzter Schluss: Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben, der täglich sie erobern muss.

    Johann Wolfgang von Goethe

  16. Reimen kann ich nicht, ist auch nicht meine Pflicht. Was ich schreib ins Album ein, fällt gewiss auch andern ein.

  17. Es mag dir schlecht gehen, es mag dir dreckig gehen, du magst am Ende sein - du hast nur eine Chance: das Leben riskieren.

  18. Leb' dein Leben, sei fidel, und sei nimmer ein Kamel.

  19. Bruderliebe sieht oft trübe.

  20. Eine Katze hat neun Leben, wie die Zwiebel und das Weib sieben Häute.

  21. Kraue die Sau, bis sie liegt, dann gib ihr den Stich.

  22. Er wird ankommen wie die Sau im Judenhause.

  23. Diese Frage ist zu gut, um sie mit einer Antwort zu verderben.

    Robert Koch

  24. Wer mich stillt, ist meine Mutter

  25. Ein freundliches Wort findet immer guten Boden.

    Jeremias Gotthelf

  26. Glück ist niemals ortsgebunden, Glück kennt keine Jahreszeit, Glück hat immer den gefunden, der sich seines Lebens freut.

    Clemens Brentano

  27. Lass dich nicht stören, was auch äußerlich geschehe, in des inneren Lebens Fülle und Freude!

    Friedrich Schleiermacher

  28. Wenn ihr suchet ohne Wanken, was das Leben kann erfrischen, bleiben jung auch die Gedanken; weil sie ewig jung nur zwischen Hoffen und Erfüllen schwanken.

    August von Platen

  29. Die Gewohnheit ist eine zweite Natur.

    Marcus Tullius Cicero

  30. Was für eine Frau das Parfüm, ist für den Mann der Zigarrenduft.

    Detlef von Liliencron

  31. Um allein zu leben, muß man sehr einem Gotte oder ganz einem Tier ähnlich sein.

    Baltasar Gracián y Morales

  32. Könnte ich leben, ohne zu arbeiten, ich wäre das glücklichste Wesen unter der Sonne

    Franziska Gräfin zu Reventlow

  33. Das Schwache ist ein Charakterzug unseres Jahrhunderts.

    Johann Wolfgang von Goethe

  34. Das einzige, was ich an der Freiheit liebe, ist der Kampf um sie.

    Henrik Johan Ibsen

  35. Anmut umgibt die Eleganz und kleidet sie.

    Joseph Joubert

  36. Das Leben wird gegen Abend, wie die Träume gegen Morgen, immer klarer.

    Karl Julius Weber

  37. Schneller Gang ist unser Leben, lasst uns Rosen auf ihn streun.

    Johann Gottfried Herder

  38. Mir imponieren nur die Ratschläge und Grundsätze, die der Ratgebende selbst beherzigt.

    Rosa Luxemburg

  39. Das Leben erzieht die großen Menschen und lässt die kleinen laufen.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  40. Die Sentimentalität ist das Alibi der Hartherzigen.

    Arthur Schnitzler

  41. Das Leben läuft fast ab wie ein Bankett: Ich bin mittlerweile leider beim Käse angelangt, aber er schmeckt mir auch.

    Edvard Grieg

  42. Es ist ein Zeichen von Mittelmäßigkeit, nur mäßig zu leben.

    Benjamin Franklin

  43. Der Abend des Lebens bringt seine Lampe mit.

    Joseph Joubert

  44. Die Jahre meines Laufes sind am Ziel wie Pfeile, wenn sie stecken in der Scheibe.

    Michelangelo

  45. Das Leben ist vielleicht auch nur ein höchster Begriff wie Raum und Zeit; es ist die Kategorie der Möglichkeit

    Christian Friedrich Hebbel

  46. Wer die Welt vernünftig ansieht, den sieht auch sie vernünftig an.

    Georg Friedrich Wilhelm Hegel

  47. Wo ein Jäger lebt, können zehn Hirten leben, hundert Ackerbauer und tausend Gärtner

    Friedrich Wilhelm Heinrich Alexander von Humboldt

  48. Kleine Häuser haben auch Fenster.

  49. Wer zwei Häuser hat, dem regnet's in eins.

  50. Poesie ist stärker als die drei stärksten Dinge: das Böse, das Feuer und der Sturm.

  51. So geht es oft mit einer Unterhaltung: Nach einer Weile vergeblicher Auseinandersetzung merkt man, dass man gar nicht von derselben Sache gesprochen hat

    André Gide

  52. Angst mahnt zur Vorsicht. Vorsichtige leben länger.

    Wilhelm Hasenclever

  53. Leben ist die Lust, zu schaffen.

    Karl Spitzweg

  54. In den Krieg zu ziehen, auf dem Meer zu fahren und zu heiraten soll man niemandem raten

  55. Leben ist die Kunst zu schaffen.

    Karl Spitzweg

  56. Man muss im Leben wählen zwischen Langeweile und Leiden

    Germaine Madame de Stael

  57. Wer Bier trinkt lebt hundert Jahre.

  58. Modern zu sein ist das einzige, was heutzutage das Leben lebenswert macht.

    Richard Rothe

  59. Verschwendete Zeit ist Dasein; gebrauchte Zeit ist Leben.

    Edward Young

  60. Glück ist ein Parfüm, das du nicht auf andere sprühen kannst, ohne selbst ein paar Tropfen abzubekommen.

    Ralph Waldo Emerson