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Sprüche über Leben

2733 Sprüche — Seite 21

Zwischen Geburt und Abschied entfaltet sich das Leben als ein Weg voller Aufbruch, Umwege, Verluste und kostbarer Augenblicke. Kaum etwas beschäftigt den Menschen so sehr, weil in ihm alles zusammenkommt, was trägt, verwundet, reifen lässt und Erinnerung schafft. Gerade darin liegt seine unerschöpfliche Tiefe.

Nicht im Spektakulären allein, sondern oft im gelebten Alltag zeigt sich, was ein Dasein wertvoll macht. Die Sprüche zu diesem Thema verdichten Erfahrungen, Fragen und Einsichten zu einer Sprache, die Orientierung gibt und zugleich daran erinnert, wie flüchtig, ernst und wunderbar menschliches Leben sein kann.

  1. Es gibt zwei Dinge, die ein Highlander nackt mag, und eine davon ist Malt Whisky

  2. Ist nicht im Innern Sonnenschein, von außen kommt er nicht hinein.

    Friedrich von Bodenstedt

  3. Ein glückliches Leben besteht in erster Linie aus Freiheit von Sorgen.

    Marcus Tullius Cicero

  4. Derjenige, der sich mit Einsicht für beschränkt erklärt, ist der Vollkommenheit am nächsten.

    Johann Wolfgang von Goethe

  5. Lass das lange Vorbereiten, fang dein Leben an beizeiten.

    Eduard von Bauernfeld

  6. Je mehr es abwärts geht, je reicher wird das Leben.

    Friedrich Rückert

  7. Es lebt der Eisbär in Sibirien, es lebt in Afrika das Gnu, es lebt der Säufer in Delirien, in meinem Herzen lebst nur du.

  8. Der Beruf ist der Weg, das Individuum auf eine Weise, die der Gesamtheit dient, vom Leben zum Tod zu bringen.

    Emil Gött

  9. Das Augenfällige wird immer erst gesehen, nachdem es einer in schlichte Worte gefasst hat

    Khalil Gibran

  10. Von vierzig bis fünfzig ist die beste Lebenszeit.

    Theodor Fontane

  11. Leben = Eine Reise, die heimwärts führt

    Herman Melville

  12. Es gibt nur ein Mittel, auf den kommenden Tag zu verzichten. Sterben.

    Victor-Marie Hugo

  13. Man ist ja von Natur kein Engel, vielmehr ein Welt- und Menschenkind, und ringsumher ist ein Gedrängel von solchen, die dasselbe sind.

    Wilhelm Busch

  14. Lerne zu warten, warten ist hart, aber bedenke: Kommt Zeit, kommt Bart!

  15. Jede Kunst erfordert ein ganzes Menschenleben.

    Johann Christian Friedrich Hölderlin

  16. Die Liebe ist das größte Theaterstück des Lebens. Es unterscheidet sich von anderen Theaterstücken, dass in der Liebe diejenigen Stücke, in denen sich die Liebenden nicht bekommen, Lustspiele sind …

    Gottlieb Moritz Saphir

  17. Tanz ist die einzige Kunst, in dem wir selbst der Stoff sind, aus dem sie gemacht ist.

    L. Schnabel

  18. Wie nutzlos, durch dieses Leben zu wandern, wär's nicht die Brücke zu einem andern

    Friedrich von Bodenstedt

  19. Wir sind vom gleichen Stoff, aus dem die Träume sind und unser kurzes Leben ist eingebettet in einen langen Schlaf.

    William Shakespeare

  20. Nie stille steht die Zeit, der Augenblick entschwebt, und den du nicht benutzt, den hast du nicht gelebt

    Friedrich Rückert

  21. Wo alle Grenzen sich durchschneiden, alle Widersprüche sich berühren, da ist der Punkt, wo das Leben entspringt.

    Christian Friedrich Hebbel

  22. Mich deucht, das Größt' bei einem Fest ist, wenn man sich's wohl schmecken lässt.

    Johann Wolfgang von Goethe

  23. Bücher sind Brillen, durch welche die Welt betrachtet wird; schwachen Augen freilich nötig, zur Stütze, zur Erhaltung. Aber der freie Blick ins Leben erhält das Auge gesünder.

    Ludwig Andreas Feuerbach

  24. Die Gewohnheit ist eine zweite Schwerkraft

    Friedrich Georg Jünger

  25. Der ist der glücklichste Mensch, der das Ende seines Lebens mit dem Anfang in Verbindung setzen kann.

    Johann Wolfgang von Goethe

  26. Glaube mir, dass eine Stunde der Begeisterung mehr gibt als ein Jahr gleichmäßig und einförmig dahinziehenden Lebens.

    Christian Morgenstern

  27. Die Zukunft zeigt sich in uns – lange bevor sie eintritt.

    Rainer Maria Rilke

  28. Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben.

  29. Das Glück des Lebens besteht nicht darin, wenig oder keine Schwierigkeiten zu haben, sondern sie alle siegreich zu überwinden.

    Carl Hilty

  30. Leute, die sich die Finger verbrennen, verstehen nichts vom Spiel mit dem Feuer

    Oscar Wilde

  31. Das Leben ist kurz und seine Zeit zu verlieren ist eine Sünde.

    Albert Camus

  32. Das Leben ist ungerecht, aber nicht immer zu deinen Ungunsten.

    John F. Kennedy

  33. Altwerden ist wie auf einen Berg steigen. Je höher man kommt, desto mehr Kräfte sind verbraucht, aber um so weiter sieht man.

    Ingmar Bergman

  34. Stein: ein häufig für Herzen verwendetes Material.

    Ambrose Bierce

  35. Der Geist, der allen Dingen Leben verleiht, ist die Liebe.

  36. Man steht wohl einmal am Ende des Lebens, immer aber am Anfang des Lebens.

    Gerhart Johann Robert Hauptmann

  37. Das erste, das der Mensch im Leben vorfindet, das letzte, wonach er die Hand ausstreckt, das kostbarste, was er im Leben besitzt, ist die Familie.

    Adolph Kolping

  38. Verlange nicht, dass das, was geschieht, so geschieht, wie du es wünscht; sondern wünsche, dass es so geschieht, wie es geschieht, und dein Leben wird heiter dahinströmen.

    Epiktet

  39. Das Wichtigste im Leben ist halt doch, dass man sich eines guten Rufes erfreut. Dann kann man sich leisten, was man will!

    Don Bosco

  40. Erfülltes Leben Zeit zu haben, die Zeit vergessen zu können. Zeit zu haben, zu sehen und zu erkennen. Zeit zu haben, zu hören und zu erfühlen. Zeit zu haben, zu weinen und zu lachen. Zeit z …

  41. Die größten Aufgaben, die das Leben stellt, werden nicht nur durch Arbeit und Fleiß gelöst, sondern es muß eine Lust hinzukommen, die diese Arbeit zwingend macht.

    Ernst Thälmann

  42. Glückliches Kind, du ahnst noch nicht, wie wunderbar verwickelt und wechselvoll das Leben ist!

    Fridtjof Nansen

  43. Wer Gott aufgibt, der löscht die Sonne aus, um mit einer Laterne weiter zu wandeln

    Christian Morgenstern

  44. Lebe fröhlich, lebe heiter, wie die Schwalbe am Blitzableiter. Lebe glücklich, lebe froh, wie die Maus im Haferstroh.

  45. Die einfachen Charaktere, nicht die Zusammengesetzten, sind schwer zu verstehen.

    Hugo von Hofmannsthal

  46. Alles Alte, soweit es den Anspruch darauf verdient hat, sollen wir lieben; aber für das Neue sollen wir eigentlich leben.

    Theodor Fontane

  47. Wenn das Leben schrecklicher ist denn der Tod, ist es wahrhaft wagemutiger zu leben

    Thomas Browne

  48. Frauen sind für Männer wohl die gefährlichsten Wesen auf der Welt, doch was ist ein Leben ohne Gefahren.

  49. Das Schicksal ist ein Wirbelwind, ein armes Blatt das Menschenkind. Er treibt's zu Tal, er hebt's zum Hügel - das Blättchen rühmt sich seiner Flügel!

    Hieronymus Lorm

  50. Was Schicksal ist, läßt sich nicht definieren, nur sehend erleben.

    Oswald Spengler

  51. Alles, was im Menschen tüchtig ist, wird gesteigert, gibt er sich einer großen Aufgabe hin

    Gustav Freytag

  52. Kitsch ist das Echo der Kunst.

    Kurt Tucholsky

  53. Gehorchst du stur der Obrigkeit, bekommst du keine Beulen; es gibt auch ohne Tränengas bestimmt genug zum Heulen.

  54. Ausbildung verhindert Einbildung.

  55. Wir leben immer in einer Welt, die wir uns selbst einbilden.

    Johann Gottfried Herder

  56. Es ist sehr leicht, gute Miene zum bösen Spiel zu machen, das man mit anderen treibt.

    Emil Gött

  57. Der Fluss des Lebens mündet ins Meer der Ewigkeit.

  58. Zur Lebenskunst gehört es, sich stets mit den richtigen Leuten zu vergleichen - im Glück wie im Unglück

    John Steinbeck

  59. Ein kleiner, selbsterfahrener Spruch ist mehr wert als ein gutes Buch, das einer menschenfern geschrieben und so dem Leben fremd geblieben

    Friedrich Wilhelm Güll

  60. Vorsicht und Mißtrauen sind gute Dinge, nur sind auch ihnen gegenüber Vorsicht und Mißtrauen nötig

    Christian Morgenstern