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Sprüche über Leben

2733 Sprüche — Seite 40

Zwischen Geburt und Abschied entfaltet sich das Leben als ein Weg voller Aufbruch, Umwege, Verluste und kostbarer Augenblicke. Kaum etwas beschäftigt den Menschen so sehr, weil in ihm alles zusammenkommt, was trägt, verwundet, reifen lässt und Erinnerung schafft. Gerade darin liegt seine unerschöpfliche Tiefe.

Nicht im Spektakulären allein, sondern oft im gelebten Alltag zeigt sich, was ein Dasein wertvoll macht. Die Sprüche zu diesem Thema verdichten Erfahrungen, Fragen und Einsichten zu einer Sprache, die Orientierung gibt und zugleich daran erinnert, wie flüchtig, ernst und wunderbar menschliches Leben sein kann.

  1. Weibern und Jungfrauen war ausgehen nie so gut, daheim bleiben war besser.

  2. Des Menschen Leben nimmt immer ab, aber seine Begierden nehmen täglich zu.

  3. Ist die Decke über den Kopf, so sind die Eheleute gleich reich

  4. Der erste am Herd setzt seinen Topf, wohin er will

  5. Des Menschen leben hängt an einem Faden.

  6. Leben heisst, auf etwas zuwandern.

    José Ortega y Gasset

  7. Wir bedürfen eines kleinen Kreises, um groß zu sein, und wir sind klein, wenn wir die Welt umfassen wollen.

    Theodor Fontane

  8. Ich bin immer - auch im Leben - für Ruhepunkte. Parks ohne Bänke können mir gestohlen bleiben.

    Theodor Fontane

  9. Zum Selbstgefühl erwachen, heißt schon frei sein.

    Johann Georg Adam Forster

  10. Kann uns etwas nicht schaden, dürfen wir ruhig die verlachen, die uns davor bewahren wollen.

    Marquis de Vauvenargues

  11. Ein gut beschriebenes Leben ist fast so selten wie ein gut gelebtes.

    Thomas Carlyle

  12. Argumente nützen gegen Vorurteile so wenig wie Schokoladenplätzchen gegen Stuhlverstopfung.

    Max Pallenberg

  13. Der Betrunkene sagt, was der Nüchterne denkt.

  14. Mancher Baum ist schief und trägt dennoch süße Früchte.

  15. Der Schmeichler seift ein, ohne zu rasieren.

  16. Intuition ist das, was eine Frau befähigt, zwei und zwei zusammenzuzählen und zu jedem Ergebnis zu kommen, das ihr passt.

  17. Keiner ist in allem glücklich.

    Aristophanes

  18. Nichts reichen wir einander so freigebig wie unsere Hände – aber leer.

    Emanuel Wertheimer

  19. Wer den Mut verliert im Leben, gibt sich damit selber auf. Glück kann es nicht immer geben, Schicksalsschläge nimm in kauf. Laß Dich niemals unterkriegen, denn es trügt sehr oft der Schein, lern …

  20. Kain und Abel bilden so ziemlich den ganzen Inhalt der Weltgeschichte

    Emanuel Wertheimer

  21. Ein jeder Kelch verschäumt, das Schönste welkt, und nichts auf Erden währt.

    Rupert Johann Hammerling

  22. Durch Liebe steigt aus den Ruinen ein Leben, das in Trümmern lag.

    Adolf Friedrich von Schack

  23. An der Leine ist jeder Dackel tapfer.

  24. Auf alle wartet ein und dieselbe Nacht.

    Horaz

  25. Nichts auf der Welt ist elender, als eine reiche Frau zu haben

  26. Versprich nichts! Ein gegebenes Wort ist ein Gefängnis mit unsichtbaren Gitterstäben

  27. Wer eine Frau kennt, kennt alle Frauen; wer hundert kennt, kennt keine Frau

  28. Wo es Brauch ist, legt man die Kuh ins Bett

  29. Es gibt nur e i n e böse Frau auf der Welt, aber jeder glaubt, e r habe sie.

  30. Das Bemühen zu leben währt lebenslänglich.

    Else Pannek

  31. Gleichgültigkeit nimmt die Farbe aus dem Leben.

    Else Pannek

  32. Geniesse mit Phantasie. Alle Genüsse sind letztlich Einbildung, und wer die beste Phantasie hat, hat den größten Genuss.

    Theodor Fontane

  33. Hat dich das Leben wund geschlagen und ist der Himmel heut auch grau, verzage nicht, denn nach dunklen Tagen, erstrahlt die Welt in schönstem blau

  34. Erwarte deine Belohnung von Gott, aber nicht vom Menschen!

  35. Alle ungeschickten Arbeiter schimpfen auf auf ihr Werkzeug.

  36. Die Guten lernen von den Schlechten stets mehr als die Schlechten von den Guten.

  37. Unter Schwätzern ist der Schweiger der Klügste.

  38. Einmal geschrieben ist so gut wie zehnmal gelesen.

  39. Schau der Furcht in die Augen, und sie wird zwinkern.

  40. Der Anker des Herzens findet tieferen Grund als der des Kopfes

  41. Mäßig Feuer kocht am besten.

  42. Die Schmeichelei ist wie Kölnischwasser: Zum Riechen, nicht zum Schlucken.

    Joseph Billings

  43. Durch den Gebrauch unserer zwei Augen wird unser Leben nicht besser

    Voltaire

  44. Iss den Fisch, während er frisch ist, und verheirate deine Tochter, solange sie jung ist.

  45. Es ist keine Kunst, zu spielen, aber eine sehr gute Kunst, das Spielen aufzugeben.

  46. Bekäme der Geizhals die Sonne in Pacht, dann hätten die Armen beständig Nacht.

  47. Bedenke, was du heute tust, bedenk' auch, was du morgen musst, zumeist bedenke, deinem Leben durch Arbeit Kern und Halt zu geben

    Friedrich Wilhelm Weber

  48. Einsamkeit hat den großen Vorteil, dass man die Flucht vor sich selber einstellt.

    Marcel Proust

  49. Seien wir neu und erfinderisch von Grund aus. Dichten wir das Leben täglich um.

    Hugo Ball

  50. Die Menschen leben vom Versprechen.

    Thomas Chandler Haliburton

  51. Aus Lüge wird kein Füßling für den Strumpf, aus Betrügerei kein Ballen für den Handschuh.

  52. Aus Mädchen wird kein Hausstand, und aus Hundedreck kein Mist

  53. Dass eine Kopeke sich in einen Rubel verwandelt, ist ein Werk der Zeit

  54. Aus Sand bekommt man kein Brot und aus Lehm kein Weißbrot.

  55. Aus Schlafen hat noch niemand Nutzen gezogen.

  56. Aus schlechten Gebräuchen entstehen gute Gesetze.

  57. Aus Schönheit kann man keine Suppe machen.

  58. Aus Spaß wird Wahrheit, aus Wahrheit wird ein Schlendrian

  59. Aus spaßhafter Tat kommt Schande.

  60. Eine Pfütze kann nur schmutzig Wasser geben.