gratis-spruch.de Logogratis-spruch.de

Sprüche über Leben

2733 Sprüche — Seite 32

Zwischen Geburt und Abschied entfaltet sich das Leben als ein Weg voller Aufbruch, Umwege, Verluste und kostbarer Augenblicke. Kaum etwas beschäftigt den Menschen so sehr, weil in ihm alles zusammenkommt, was trägt, verwundet, reifen lässt und Erinnerung schafft. Gerade darin liegt seine unerschöpfliche Tiefe.

Nicht im Spektakulären allein, sondern oft im gelebten Alltag zeigt sich, was ein Dasein wertvoll macht. Die Sprüche zu diesem Thema verdichten Erfahrungen, Fragen und Einsichten zu einer Sprache, die Orientierung gibt und zugleich daran erinnert, wie flüchtig, ernst und wunderbar menschliches Leben sein kann.

  1. Das Leben gibt, das Leben nimmt, geht seinen Lauf wie's vorbestimmt. Es führt ins Glück, es führt durchs Leid, es währet alles seine Zeit! Und wenn die Welt voll Trübsal ist, du regelrecht verzwe …

  2. Man muss gut überlegen, was man sich wünscht. Es könnte passieren, dass man es bekommt.

  3. Ein großer Mensch ist der, der sein Kinderherz nicht verloren hat

  4. Haß, als minus und vergebens, wird vom Leben abgeschrieben. Positiv im Buch des Lebens steht verzeichnet nur das Lieben. Ob ein Minus oder Plus uns verblieben, zeigt der Schluß.

  5. Letzter Tag des Jahres, du Bild des letzten Lebens! Lehr, o lehre mich, dass nicht mein Leben einst sei gefloh'n und verschwunden wie das verschwundene Jahr!

    Friedrich Gottlieb Klopstock

  6. Im Tode gibt es nichts Schreckliches. Das, was schrecklich daran ist, hängt vom Leben ab.

    Leo Tolstoi

  7. Die Zigarette ist das vollendete Urbild des Genusses: Sie ist köstlich und läßt uns unbefriedigt.

    Oscar Wilde

  8. Wer die Menschen gut machen will, muss sie vor allem glücklich machen

    Pearl S. Buck

  9. Keinem ist das Leben so süß wie dem, der jede Todesfurcht verloren hat

    Samuel Smiles

  10. Ehrlich währt am längsten

  11. Schmiegsam und geschmeidig ist der Mensch, wenn er geboren wird, starr, störrisch und steif, wenn er stirbt. Biegsam, weich und zart sind die Kräuter und die Bäume im Wachstum, dürr, hart und stark i …

    Laotse

  12. Die es gut meinen, das sind die schlimmsten

    Philippus Theophrastus Paracelsus

  13. Traurigkeit ist Stille, ist Tod. Heiterkeit ist Regsamkeit, Bewegung, Leben.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  14. Was man von der Minute ausgeschlagen, gibt keine Ewigkeit zurück.

    Friedrich von Schiller

  15. Wenn Gott gewollt hätte, dass wir uns waschen, hätte er das Parfum nie zugelassen.

    Napoleon

  16. Der kleinste Erdenmensch, ein Sohn der Ewigkeit, besiegt in immer neuen Leben den alten Tod.

    Rudolf Steiner

  17. Keine Grenze verlockt uns mehr zum Schmuggeln als die Altersgrenze

    Robert Musil

  18. Der wachsende Einfluß der Frauen ist das einzig Beruhigende an unserm politischen Leben.

    Oscar Wilde

  19. Anfangen ist gut, Fortfahren ist besser, Ausharren ist das Beste

  20. Wer den Glauben an sich selbst bewahrt, verliert auch nicht den Glauben an die Menschen

  21. Männer in deinem Alter werden nicht mehr älter - sondern nur noch interessanter!

  22. Vier Dinge kommen nicht zurück: das gesprochene Wort, der abgeschossene Pfeil, das vergangene Leben und die versäumte Gelegenheit.

  23. Man soll sich kein Haus kaufen, sondern einen guten Nachbarn.

  24. Was Gott will erquicken, das läßt er nicht ersticken.

  25. Eigentlich ist jeder Tag wie eine große Schlacht mit vielen Lichtblicken

    Franziska Gräfin zu Reventlow

  26. Wenn eine Seele aufwacht und lernt, Gott etwas heiterer ins Gesicht hineinzuschauen, was gibt das für ein neues Leben! Das kann alles neu machen und umgießen.

    Johann Albrecht Bengel

  27. Ich hab es immer gar kläglich gefunden, wenn man Leut von ihrer Heimat ausgetrieben hat, man nimmt ihnen ein gut Stück Leben weg und läßt ihnen ein unklar Träumen…

    Ludwig Anzengruber

  28. Der Zufall ist die in Schleier gehüllte Notwendigkeit.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  29. Der Reaktionär ist ein Nachtwandler, der rückwärts geht.

    Franklin D. Roosevelt

  30. Es gibt keine italienische Musik, auch keine deutsche, und keine türkische - aber es gibt Musik.

    Giuseppe Verdi

  31. Wer die Vergangenheit liebt, liebt eigentlich das Leben.

    Jean Paul

  32. Die Kraft der Gedanken ist unsichtbar wie der Same, aus dem ein riesiger Baum erwächst; sie ist aber der Ursprung für die sichtbaren Veränderungen im Leben des Menschen.

    Leo Tolstoi

  33. Christus hat Recht, uns auf die Kinder zu weisen, von ihnen kann man leben lernen und selig werden.

    Johann Wolfgang von Goethe

  34. Wer immer in Zerstreuungen lebt, wird fremd im eigenen Herzen

    Adolph Freiherr von Knigge

  35. Wer andern eine Grube gräbt, fällt selbst hinein

  36. Liebe hört auf keine Lehre, weiß im Leben nicht ein, noch aus. Wenn es nicht eben die Liebe wäre, man sperrte sie ins Irrenhaus.

    Friedrich Halm

  37. Heutzutage hat jeder vor sich selbst Angst.

    Oscar Wilde

  38. Dein Leben sei fröhlich und heiter, kein Leiden betrübe dein Herz, das Glück sei stets dein Begleiter, nie treffe dich Kummer und Schmerz!

  39. Wer nicht auf seine Weise denkt, denkt überhaupt nicht.

    Oscar Wilde

  40. Das Essen ist einer der vier Zwecke des Daseins. Welches die anderen drei sind, darauf bin ich noch nicht gekommen

    Charles-Louis de Montesquieu

  41. In der Jugend läuft man mit der Gesundheit dem Geld hinterher, und im Alter mit dem Geld der Gesundheit

  42. Die wahre Ernte meines täglichen Lebens ist etwas so Unfassliches wie das Morgen- und Abendrot.

    Henry David Thoreau

  43. Wenn wir mit Christus gestorben sind, dann werden wir auch mit ihm leben.

  44. Ein Leben wie im Paradies gewährt uns Vater Rhein; Ich geb es zu, ein Kuss ist süß, doch süßer ist der Wein.

    Ludwig Christoph Heinrich Hölty

  45. Der Süden ist immer da, wo man noch nicht hingekommen ist.

    Carl Spitteler

  46. Nicht alle lebendigen Dinge sind leicht zu begreifen.

    Fjodor M. Dostojewski

  47. Es gibt viele Dinge, die nicht vernünftig und doch ganz natürlich sind.

    George Bernard Shaw

  48. Wenn man der unbestrittene Liebling der Mutter gewesen ist, so behält man fürs Leben jenes Eroberungsgefühl, jene Zuversicht des Erfolges, die nicht selten wirklich den Erfolg nach sich zieht.

    Sigmund Freud

  49. Eigentlich: Was ist dabei? 25 Jahre Ehe sind vorbei. Doch in der heutigen Zeit ist das selten, seit die Scheidungsgesetze gelten. So lang miteinander auszuhalten und nicht einfach bloß abzuschalt …

  50. Ich wünsche dir, dass sich nicht alles was du denkst und was du tust, in der Schnellebigkeit des Alltags verflüchtigt, sondern dass etwas von all dem bleibt und weiterwirkt, über die Grenzen dein …

  51. Ein neues Buch, ein neues Jahr - was werden die Tage bringen? Wird's werden, wie es immer war, halb scheitern, halb gelingen? Ich möchte leben, bis all dies Glühn rücklässt einen leuchtenden Funk …

    Theodor Fontane

  52. Auf dem Herzen steht, wie auf gewissen Medizinen: Vor Gebrauch schütteln.

    Rainer Maria Rilke

  53. Wem zu glauben ist, redlicher Freund, das kann ich dir sagen: Glaube dem Leben; es lehrt besser als Redner und Buch.

    Wilhelm Busch

  54. Wer das Glück mag hat gute Chancen, es immer wieder zu treffen.

  55. Gedanken, die schockweise kommen, sind Gesindel. Gute Gedanken erscheinen in kleiner Gesellschaft. Ein göttlicher Gedanke kommt allein.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  56. Man sollte es nicht für möglich halten, aber auch die Tugenden müssen ihre Grenzen haben

    Immanuel Kant

  57. Ein Leben ohne Feste ist wie ein langer Weg ohne Einkehr.

    Demokrit

  58. Auf dass mein Haus voll werde.

  59. Ach, meine Lieben! Wie oft im Leben wirft uns das Schicksal seinen tragischen Hut vor die Füße, und wir mögen tun, was wir wollen, Verdruß gibt's doch

    Wilhelm Busch

  60. Ein Hagestolz ist viel allein, er wird im Alter einsam sein. Doch lieber sollst du ledig leben als deiner Frau die Hosen geben.