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Sprüche über Leben

2733 Sprüche — Seite 16

Zwischen Geburt und Abschied entfaltet sich das Leben als ein Weg voller Aufbruch, Umwege, Verluste und kostbarer Augenblicke. Kaum etwas beschäftigt den Menschen so sehr, weil in ihm alles zusammenkommt, was trägt, verwundet, reifen lässt und Erinnerung schafft. Gerade darin liegt seine unerschöpfliche Tiefe.

Nicht im Spektakulären allein, sondern oft im gelebten Alltag zeigt sich, was ein Dasein wertvoll macht. Die Sprüche zu diesem Thema verdichten Erfahrungen, Fragen und Einsichten zu einer Sprache, die Orientierung gibt und zugleich daran erinnert, wie flüchtig, ernst und wunderbar menschliches Leben sein kann.

  1. Wenn der Schmerz unter unserer Haut vibriert, wenn das Leben einen Teil verliert, wenn das Lachen nicht mehr möglich ist, der Grund ist, dass Du nicht mehr bei uns bist!

  2. Pessimist ist jemand, der glaubt, dass jeder Mensch so widerwärtig ist wie er selbst.

    George Bernard Shaw

  3. Wenn Zeit Geld ist, dann lebt jeder über seine Verhältnisse.

    Ludwig Anton Salomon Fulda

  4. ...so dringt sich die Einsicht auf, dass das Leben ein Geschäft ist, dessen Ertrag bei weitem nicht die Kosten deckt

    Arthur Schopenhauer

  5. Grosse Gedanken kommen aus dem Herzen.

    Marquis de Vauvenargues

  6. Nicht aus jeder Handlung erwächst Glück, aber es gibt kein Glück, ohne zu handeln.

    Benjamin Disraeli

  7. Ohne Sonnenschein kann eine Blume nicht leben. Auch eine Ehe nicht.

  8. In meinem Leben habe ich unvorstellbar viele Katastrophen erlitten. Die meisten davon sind nie eingetreten.

    Mark Twain

  9. Das Leben gehört dem Lebendigen an, und wer lebt, muß auf Wechsel gefaßt sein.

    Johann Wolfgang von Goethe

  10. Was das Leben auch hienieden uns an Wonne bieten mag, Süßeres wird uns nie beschieden als ein Liebesfrühlingstag.

    Julius Sturm

  11. Will man gut leben, so muß ganz einfach erst einmal sehr viel gearbeitet werden.

    Michail Kalinin

  12. So ist das Leben nun mal. Und klug ist, wer das hinnimmt wie's Wetter. Das kann man nämlich auch nicht ändern!

  13. Das Glück unseres Lebens setzt sich aus winzigen Kleinigkeiten zusammen - den kleinen, bald vergessenen Wohltaten eines Kusses oder Lächelns, eines freundlichen Blicks, eines von Herzen kommenden …

    Samuel Taylor Coleridge

  14. Die vornehmste und ehrenvollste Aufgabe, die uns Leben auferlegt, ist das Heranziehen der nächsten Generation.

  15. Unwahrheit ist so einfach, Wahrheit so schwierig.

    George Eliot

  16. Rein wie das Täubchen, klar wie der Bach, fließe dein Leben ohn' Ungemach.

  17. Wer die Freundschaft aus dem Leben verbannt, entfernt die Sonne aus der Welt

    Marcus Tullius Cicero

  18. Wer die Heimatberge nicht liebt, kann auch fremde Täler nicht lieben.

  19. Wer fürchtet, dass die Biene sticht, erntet auch den Honig nicht.

  20. Alle Verallgemeinerungen sind gefährlich, sogar diese.

    Alexandre Dumas

  21. Wer je geliebt in Liebesarmen, der kann im Leben nie verarmen.

    Theodor Storm

  22. Das Leben zu verlängern ist die Kunst, unsere Jugend zu erhalten. Jugend ist Eindrucksfähigkeit, Wirkungskraft, Bereitschaft, Sprungbereitschaft.

    Carl Ludwig Schleich

  23. Was uns den Weg verlegt, bringt uns voran.

  24. Wenn Dir das Leben eine Zitrone reicht ... mach Limonade draus!

  25. Gott gibt jedem Vogel einen Regenwurm, aber er bringt ihn ihm nicht ins Nest.

  26. Die Lust ist Ursprung und Ziel des glücklichen Lebens.

    Epikur

  27. Wer seine Träume leben möchte, darf nicht die anderer träumen.

  28. Gebunden führt der Schmerz uns alle durch das Leben. Sanft, wenn wir willig gehn, rauh, wenn wir widerstreben.

    Albrecht von Haller

  29. Vieles ist wert dafür zu leben. Nichts aber um dafür zu sterben.

    Else Pannek

  30. Zuweilen ist's ein Unglück, recht zu haben

    Sophokles

  31. Es wird niemals so viel gelogen wie vor der Wahl, während des Krieges und nach der Jagd.

    Otto von Bismarck

  32. Alle Lebewesen außer den Menschen wissen, daß der Hauptzweck des Lebens darin besteht, es zu genießen.

    Samuel Butler

  33. Nicht der fernste Mensch ist uns das größte Geheimnis, sondern gerade der Nächste

    Dietrich Bonhoeffer

  34. Leiden, Irrtum und Widerstandskraft halten das Leben lebendig.

    Gottfried Keller

  35. Viele möchten in einem Tag verschlingen, was sie kaum im ganzen Leben verdauen können.

    Baltasar Gracián y Morales

  36. Ohne Blumen, ohne Träume, ohne Spaß und Purzelbäume, ohne Schinken, ohne Speck hat das Leben keinen Zweck.

  37. Der Mensch ist wie sein Umgang.

    Euripides

  38. Der Tod bedeutet nichts anderes als Leben in rein geistigen, geläutertem, glückseligem Zustand, Befreiung der Seele vom erdenschweren Leid.

    Rudolf von Tavel

  39. Es gilt zu erkennen, dass die einzige Belohnung des Lebens darin beschlossen liegt, es tapfer gelebt und tapfer die Aufgabe erfüllt zu haben, die es einem jeden stellt.

    Emile Zola

  40. Vergiss nur nie bei deinem Streben, was deine Eltern dir gegeben, behalt sie lieb ein Leben lang, das ist für sie der schönste Dank!

  41. Was ist der Mensch? Jedenfalls nicht das, was er sich einbildet zu sein, die Krone der Schöpfung.

    Wilhelm Raabe

  42. Kann man das Werden eines schlechten Buches vergeben, dann nur den Ärmsten, welche schreiben, um zu leben.

    Jean-Baptiste Molière

  43. Der Charakter ist weiter nichts als eine langwierige Gewohnheit.

    Plutarch

  44. Jedes Leben hinterlässt Spuren, die sich tief eingraben in die Seele derer, die bereit sind, die Spuren zu sehen und sie lesen zu lernen!

  45. Im Leben ist's wie am Himmel. Eben dadurch, dass Sternbilder auf der einen Seite runter sinken, müssen neue auf der anderen herauf.

    Jean Paul

  46. Man muß etwas wirklich ernstnehmen, wenn man irgendein Vergnügen am Leben genießen will.

    Oscar Wilde

  47. Wir lieben immer die Menschen, die uns bewundern. Aber nicht immer die, die wir bewundern.

    François de la Rochefoucauld

  48. Aber täusche dich nicht. Atempausen, Oasen, ohne die du nicht leben kannst. Kein Luxus, sondern Notwendigkeit. Sinnvoll benutzte Zeit. Nur so behält das Leben seinen Glanz. Nur so verspielst du n …

  49. Krieg ist ein Winterschlaf der Kultur.

    Friedrich Nietzsche

  50. Bei dem Duett sind stets zu sehn zwei Mäuler, welche offen stehn.

    Wilhelm Busch

  51. Die Weisheit des Lebens besteht im Ausschalten der unwesentlichen Dinge.

  52. Wenn man einen Menschen verliert, den man geliebt hat, dann stirbt ein Stück seines eigenen Lebens mit ihm. Aber wenn man sich etwas von dem bewahrt, das sich einem durch ihn an innerem Reichtum e …

  53. Die Ehe ist ein Zustand, in dem es zwei Leute weder mit- noch ohne einander längere Zeit aushalten können

    Marie von Ebner-Eschenbach

  54. Doch die braven Junggesellen, Jungfern ohne Ehestellen, welche ohne Leibeserben so als Blattgewächse sterben, pflanzen sich durch Knollen fort.

    Wilhelm Busch

  55. Immer jünger werden, je älter man wird, das ist die rechte Lebenskunst

    Ernst Thälmann

  56. Wer die Welt in Ordnung bringen will, gehe zuerst dreimal durchs eigene Haus.

  57. Das Leben besteht aus zwei Teilen: die Vergangenheit - ein Traum; die Zukunft - ein Wunsch.

  58. In dem Augenblick, in dem ein Mensch den Sinn und den Wert des Lebens bezweifelt, ist er krank.

    Sigmund Freud

  59. Trotz Glück und Unglück, trotz vieler Zufälle und Zwischenfälle, das Leben ist letztlich doch das, was man daraus macht.

  60. Du musst das Leben nicht verstehen, dann wird es werden wie ein Fest, und lass dir jeden Tag geschehen, so wie ein Kind im Weitergehen, von jedem Wehen Blüten schenken lässt.

    Rainer Maria Rilke