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Sprüche über Leben

2733 Sprüche — Seite 8

Zwischen Geburt und Abschied entfaltet sich das Leben als ein Weg voller Aufbruch, Umwege, Verluste und kostbarer Augenblicke. Kaum etwas beschäftigt den Menschen so sehr, weil in ihm alles zusammenkommt, was trägt, verwundet, reifen lässt und Erinnerung schafft. Gerade darin liegt seine unerschöpfliche Tiefe.

Nicht im Spektakulären allein, sondern oft im gelebten Alltag zeigt sich, was ein Dasein wertvoll macht. Die Sprüche zu diesem Thema verdichten Erfahrungen, Fragen und Einsichten zu einer Sprache, die Orientierung gibt und zugleich daran erinnert, wie flüchtig, ernst und wunderbar menschliches Leben sein kann.

  1. Das schönste, was wir erleben können, ist das Geheimnisvolle.

    Albert Einstein

  2. Werde, was du noch nicht bist, bleibe, was du jetzt schon bist; in diesem Bleiben und diesem Werden liegt alles Schöne hier auf Erden.

    Franz Grillparzer

  3. Die Erinnerungen verschönern das Leben, aber das Vergessen allein macht es erträglich.

    Honoré de Balzac

  4. Cogito, ergo sum. Ich denke, also bin ich.

    René Descartes

  5. Leben heißt arbeiten und kämpfen

    John Knittel

  6. Die Sprache ist ein unvollkommenes Werkzeug. Die Probleme des Lebens sprengen alle Formulierungen.

    Antoine de Saint-Exupéry

  7. Wem man alles verziehen hat, mit dem ist man fertig.

    Sigmund Freud

  8. Die Jugend ist das Paradies des Lebens.

    Niccolò Tommaseo

  9. Einen Unscheinbaren glaubt man keine Kraft.

    Stefan Zweig

  10. Die Zahl der Dummen und Einfältigen ist überall sehr groß.

    Erasmus von Rotterdam

  11. Einmal zu heiraten ist Pflicht, zweimal ist Torheit, dreimal ist Wahnsinn.

  12. Darin liegt die Kunst des Redens - im Gespräch mit Klugen, stütz dich auf Gelehrsamkeit; mit Gelehrten, stütz dich auf die Schärfe des Arguments; mit Scharfsinnigen, stütz dich auf unerschütterlich …

  13. Ein Mensch, der nur eine Stunde verschwendet, hat die Bedeutung des Lebens nicht begriffen.

    Charles Robert Darwin

  14. Wir leben in einem Zeitalter der Überarbeitung und der Unterbildung, in einem Zeitalter, in dem die Menschen so fleißig sind, dass sie verdummen.

    Oscar Wilde

  15. Bücher sind nur dickere Briefe an Freunde.

    Jean Paul

  16. Im Menschenleben ist es wie auf der Reise. Die ersten Schritte bestimmen den ganzen Weg.

    Arthur Schopenhauer

  17. Die Bildung, die wir den Kindern erteilen, bezweckt bei Licht besehen nur eben, die übliche Masse von Vorurteilen ihnen ins Leben mitzugeben.

    Paul Johann Ludwig von Heyse

  18. Es kommt im Leben auf die Kleinigkeiten an

    Johann Heinrich Pestalozzi

  19. Genaugenommen leben sehr wenige Menschen in der Gegenwart, die meisten bereiten sich vor, demnächst zu leben.

    Jonathan Swift

  20. Der Narben lacht, wer Wunden nie gefühlt!

    William Shakespeare

  21. Den Stil verbessern - das heisst den Gedanken verbessern und nichts weiter.

    Friedrich Nietzsche

  22. Das Leben ist wie ein Theaterstück. Zuerst spielt man die Hauptrolle, dann eine Nebenrolle, dann souffliert man den anderen, und schließlich sieht man zu, wie der Vorhang fällt.

    Winston Churchill

  23. Zwischen dem Genie und dem Wahnsinnigen ist die Ähnlichkeit, dass sie in einer andern Welt leben als der für alle vorhandenen.

    Arthur Schopenhauer

  24. Ich möchte ewig leben. Und sei es nur, um zu sehen, dass die Menschen in 100 Jahren dieselben Fehler machen wie ich.

    Winston Churchill

  25. Das Wertvollste im Leben ist die Entfaltung der Persönlichkeit und ihrer schöpferischen Kräfte. Es ist das Wichtigste, denn es ist die Voraussetzung für ein erfülltes Leben

    Albert Einstein

  26. Für das praktische Leben ist das Genie so brauchbar wie ein Sternteleskop im Theater.

    Arthur Schopenhauer

  27. Da wird es hell in unseren Leben, wo man für das Kleinste danken lernt.

    Friedrich von Bodelschwingh

  28. Wenn man von Bargeld lebt, kennt man die Ufer des Meeres, das man tagein, tagaus zu befahren hat, Kredit führt einen in dieser Beziehung in die Wüste, deren Ende nicht abzusehen ist.

    Anton Tschechow

  29. Genieße froh des Lebens Freuden, entbehre gern, was du nicht hast, ein jeder Mensch hat seine Leiden, ein jeder Mensch hat seine Last

  30. Ein Mädchen und ein Gläschen Wein kurieren alle Not. Und wer nicht trinkt und wer nicht küsst, der ist so gut wie tot!

    Johann Wolfgang von Goethe

  31. Das Wunder des Lebens begreifen heisst, es selbst in den Händen zu halten.

  32. Kannst du das Schöne nicht erringen, so mag das Gute dir gelingen. Ist nicht der große Garten dein, wird doch für die ein Blümchen sein. So geht es Tag für Tag; doch eben, aus Tagen, Freund, best …

    Eduard von Bauernfeld

  33. Man muß den Leuten nur ein bißchen verrückt vorkommen, dann kommt man schon weiter.

    Wilhelm Raabe

  34. Nur ein mittelmäßiger Mensch ist immer in Hochform.

    William Somerset Maugham

  35. Ohne ein bißchen Unordnung ist das Leben langeweilig.

    John Knittel

  36. Vom physikalischen Standpunkt existiert die Welt unabhängig vom menschlichen Bewusstsein.

    Albert Einstein

  37. Alle Menschen, ausgenommen die Damen, spricht der Weise, "sind mangelhaft".

    Wilhelm Busch

  38. Der Kluge bemüht sich alles richtig zu machen. Der Weise bemüht sich, so wenig wie möglich falsch zu machen.

  39. Ein bißchen gesunder Menschenverstand, Toleranz und Humor - wie behaglich ließe es sich damit leben!

    William Somerset Maugham

  40. Die Hoffnung ist eine viel grössere Stimulierung des Lebens als irgendein Glück.

    Friedrich Nietzsche

  41. Mich interessiert vor allem die Zukunft, denn das ist die Zeit, in der ich leben werde

    Albert Schweitzer

  42. Denken ist die Zauberei des Geistes

    Lord Byron

  43. Es gibt Augenblicke in unserem Leben, in denen Zeit und Raum tiefer werden und das Gefühl des Daseins sich unendlich ausdehnt

    Charles Baudelaire

  44. Der größte Verlust für das Leben ist das Hinausschieben.

    Seneca

  45. Wollt ihr die Unterschiede vernichten, hütet euch, daß ihr nicht das Leben tötet.

    Leopold von Ranke

  46. Ein Fremder ist nur ein Freund, den man noch nicht kennen gelernt hat!

  47. Genieße das Leben, es ist später, als du denkst.

  48. Es sollte uns weder in der Mitte unseres Lebens passieren, und schon gar nicht am Ende, dass wir sagen müssen: Der, der ich bin grüßt traurig den, der ich sein könnte

    Clemens Brentano

  49. Die besten Bücher sind nicht die, die uns satt, sondern die, die uns hungrig machen, hungrig auf das Leben.

    Gorch Fock

  50. Für alles im Leben muss man bezahlen. Und je später man es tut, desto höher werden die Zinsen

    John Steinbeck

  51. Es sind die Begegnungen mit Menschen, die das Leben lebenswert machen.

    Guy de Maupassant

  52. Werde niemand etwas schuldig, doch sei zuvorkommend, als ob alle deine Gläubiger wären!

    Matthias Claudius

  53. Bemüh dich nur und sei hübsch froh, der Ärger kommt schon sowieso.

    Wilhelm Busch

  54. Menschen, die davon leben, etwas in Ordnung zu bringen, haben nichts dagegen, dass es drunter und drüber geht.

    William Hazlitt

  55. Der Politiker denkt an die nächsten Wahlen, der Staatsmann an die nächste Generation

    William Ewart Gladstone

  56. Vorurteile und all die Gemeinheiten und Widrigkeiten des Alltags sind notwendig, denn sie werden zu guter Letzt zu irgend etwas Brauchbarem verarbeitet wie der Dünger zu fruchtbarem Humus.

    Anton Tschechow

  57. Man kann mit dem Leben mehr anfangen, als es nur immer schneller zu leben.

    Mahatma Gandhi

  58. Besser ein Leben voll Liebe und Leid als eine einsame und sinnlose Zeit.

  59. Gedanken sind die Schatten unserer Empfindungen - immer dunkler, leerer, einfacher als diese.

    Friedrich Nietzsche

  60. Sicherlich würde das menschliche Leben weit glücklicher verlaufen, wenn der Mensch ebenso gut zu schweigen wie zu reden vermöchte. Aber die Erfahrung lehrt uns mehr als genug, daß der Mensch nichts so …

    Baruch de Spinoza