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Recht häuft sich nicht, wohl aber Unrecht

Spruchbild: Recht häuft sich nicht, wohl aber Unrecht.

Recht häuft sich nicht, wohl aber Unrecht.

Bedeutung

Gerhart Hauptmann, der Naturalist und Nobelpreisträger der deutschen Literatur, formuliert in diesem Satz eine Überzeugung über die Asymmetrie von Recht und Unrecht: Recht häuft sich nicht an; Unrecht tut es. Das ist eine nüchterne Beobachtung: Gerechtigkeit ist kein Kapital, das man ansparen kann – sie muss täglich neu verwirklicht werden. Unrecht dagegen summiert sich, akkumuliert Schuld und schafft mit der Zeit ein System der Ungerechtigkeit. Hauptmann, der selbst das Schicksal der Unterdrückten beschrieb, formuliert damit eine Überzeugung über die dynamische Logik sozialer Ungleichheit.

Verwendung

Passend als Hauptmann-Zitat in Texten über Gerechtigkeit, Unrecht und die Asymmetrie zwischen Recht und Unrecht in der gesellschaftlichen Wirklichkeit sowie für Beiträge über Naturalismus, Sozialgeschichte und die Überzeugung, dass Unrecht sich summiert. Auch geeignet als einprägsames Wort in Reden über soziale Gerechtigkeit und die Notwendigkeit aktiver Rechtsverwirklichung.

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Über Gerhart Johann Robert Hauptmann

Über den Autor

Schriftsteller · Deutsch · 1862 - 1946

Gerhart Hauptmann (1862–1946) war ein deutscher Dramatiker und Schriftsteller, der 1912 den Nobelpreis für Literatur erhielt und den deutschen Naturalismus maßgeblich prägte.

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Quadratisches Spruchbild: Recht häuft sich nicht, wohl aber Unrecht.

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