
Die Torheit begleitet uns in allen Lebensperioden. Wenn einer weise scheint, liegt es daran, dass seine Torheiten seinem Alter und seinen Kräften angemessen sind.
Bedeutung
François de la Rochefoucauld, der scharfsinnige Moralist des 17. Jahrhunderts, beschreibt in diesem Zitat eine universale Beobachtung über die Torheit als Lebensbegleiterin: Sie verändert sich mit jeder Lebensphase, nimmt andere Formen an – aber verlässt uns nie. Was in der Jugend Leichtsinn ist, ist im Alter Eigensinn. Die Torheit ist kein Zeichen von Unreife, sondern eine Konstante der menschlichen Natur. Rochefoucauld entlarvt damit die Illusion, man werde mit dem Alter klüger – man werde nur anders töricht.
Verwendung
Passend als Rochefoucauld-Zitat in Texten über Lebensabschnitte, menschliche Natur und die Beständigkeit der Torheit sowie für philosophische Beiträge über Selbstüberschätzung und die Grenzen der Vernunft. Auch geeignet als ironisches Wort in Reden über Lebenserfahrung, Alter und die Illusion menschlicher Weisheit.
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Über François de la Rochefoucauld
Über den Autor
Schriftsteller · Französisch · 1613 - 1680
François de la Rochefoucauld (1613–1680) war ein französischer Adeliger und Militär, der mit seinen Aphorismen als einer der Hauptvertreter der französischen Moralisten gilt.
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François de la Rochefoucauld steht für ein Werk, das weit über die eigene Epoche hinaus rezipiert wird. Mit seinen aphoristischen Texten gilt er als Vertreter der französischen Moralisten. François de la Rochefoucauld wird häufig als französischer Schriftsteller eingeordnet. François de la Rochefoucauld war als französischer schriftsteller prägend für die kulturelle Debatte der eigenen Zeit. Das Werk von François de la Rochefoucauld wirkt bis heute in Literatur, Bildung und öffentlichen Debatten nach.
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Das sicherste Zeichen des wahrhaft verständigen Menschen ist Neidlosigkeit.
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Liebe ist in dem, der liebt, nicht in dem, der geliebt wird.
— Platon
Wirklich weise ist, wer mehr Träume in seiner Seele hat, als die Realität zerstören kann.
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