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Alles Irdische ist vergänglich

Spruchbild: Alles Irdische ist vergänglich.

Alles Irdische ist vergänglich.

Bedeutung

Joseph Victor von Scheffel, der deutsche Dichter, benennt in diesem kurzen Satz eine universale Wahrheit, die in der romantischen Tradition besonders präsent ist: Alles Irdische ist vergänglich. Was hier und jetzt existiert – Schönheit, Jugend, Reichtum, Freundschaft, Leben –, hat eine bestimmte Zeit, danach vergeht es. Das ist keine Klage, sondern eine nüchterne Anerkennung. Das Wissen um Vergänglichkeit kann dabei helfen, das Gegenwärtige bewusster zu schätzen und das Wesentliche vom Unwesentlichen zu unterscheiden.

Verwendung

Passend als Scheffel-Zitat in Texten über Vergänglichkeit, Lebensweisheit und die Kostbarkeit des Augenblicks sowie für Beiträge über romantische Melancholie und die Endlichkeit aller Dinge. Auch geeignet als einprägsames Wort in Reden über Dankbarkeit, Abschied und die Schönheit des Vergänglichen.

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Über Joseph Victor von Scheffel

Über den Autor

Schriftsteller · Deutsch · 1826 - 1886

Joseph Victor von Scheffel (1826–1886) schrieb mit dem Versepos „Der Trompeter von Säkkingen" und dem historischen Roman „Ekkehard" zwei der meistgelesenen deutschen Werke des Kaiserreichs.

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Neben seinen Erzählwerken erlangte Scheffel mit der Liedersammlung „Gaudeamus!" große Popularität, besonders unter Studenten. Seine Sprache wechselt zwischen lebendig-selbstironischem Ton in Liedern und Episteln sowie bewusst altertümelndem Stil in den Erzählungen. Nach dem Ersten Weltkrieg verblasste sein Ruhm zusehends.

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Quadratisches Spruchbild: Alles Irdische ist vergänglich.

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