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März Sprüche

2005 Sprüche — Seite 10

  1. Der Trieb zum Guten ist dem Menschen eingepflanzt von Natur wie dem Wasser der Trieb, bergab zu fließen.

  2. Der Berg lacht nicht über den Fluß, weil er tief unten ist - und der Fluß schmäht den Berg nicht, weil er unbeweglich ist

  3. Auch wenn die Sonne hinter dunklen Wolken verborgen ist, wärmt sie uns.

  4. Zwang ist ein Übel; aber es besteht kein Zwang, unter Zwang zu leben.

    Epikur

  5. Liebt die ganze Schöpfung - jedes Blatt und jeden Sonnenstrahl! Wenn ihr das tut, werden sich euch die Geheimnisse des Göttlichen offenbaren.

    Fjodor M. Dostojewski

  6. Willst den Nachbarn glücklich seh'n, darfst nicht in die Sonn' ihm steh'n.

  7. Nicht durch die Kraft höhlet der Tropfen den Stein, sondern durch häufiges Fallen.

    Ovid

  8. Mit Blitzen kann man die Welt erleuchten, aber keinen Ofen heizen.

    Christian Friedrich Hebbel

  9. Schnell wachsende Keime welken geschwinde, zu lange Bäume brechen im Winde.

    Wilhelm Busch

  10. Manchmal sitzt er zu deinen Füssen und schaut dich an, mit einem Blick so schmeichelnd und zart, das man überrascht ist über die Tiefe seines Ausdrucks. Wer kann nur glauben, dass hinter solchen strah …

    Théophile Gautier

  11. Es gibt keine noch so schöne Rose, die nicht zur Hagebutte wird.

  12. Flüsse und Berge altern nicht.

  13. Ich verwerfe die Ehe, weil sie zum Eigentum macht, was nimmer Eigentum sein kann: die freie Persönlichkeit; weil sie ein Recht gibt auf Liebe, auf die es kein Recht geben kann; bei der jedes Rech …

    Louise Franziska Aston

  14. Kleine Samen flach bedeckt, große Samen tief versteckt.

  15. Ich besitze nicht, damit ich nicht besessen werde.

    Antisthenes

  16. Eine Rose riecht besser als ein Kohlkopf, gibt aber keine bessere Suppe ab.

    Jean-Baptiste Molière

  17. Der Gang der Jahreszeiten ist ein Uhrwerk, wo ein Kuckuck ruft, wenn es Frühling wird.

    Georg Christoph Lichtenberg

  18. Selbst in kleinsten Tautropfen kann sich die ganze Sonne widerspiegeln.

  19. Fällt der Bauer von der Leiter, find' der Ochs dies äußerst heiter!

  20. Wenn die Kuh am Himmel schwirrt, hat sich die Natur geirrt.

  21. Nicht frei sind wir, zu hassen und zu lieben, dem Willen wird's vom Schicksal vorgeschrieben.

    Christopher Marlowe

  22. Wenn Du auch täglich durch die Hallen der Macht wandelst, so trage doch in Dir die Luft aus den Wäldern der Berge.

  23. Dem Landmann tut's das Herz zerreissen, sieht er das Huhn aufs Sofa scheißen

  24. Der Genuss des Humors setzt höchste geistige Freiheit voraus

    Christian Friedrich Hebbel

  25. Furzt der Ochse hemmungsfrei, gibt's Smogalarm der Stufe Drei.

  26. Einen Vaterlandsverräter entschuldigt weder die Willkür der Zeiten, noch die Gewohnheit, noch die Freiheit zu Verbrechen

    Francesco Petrarca

  27. Die Herren dieser Art blend't oft zu viel Licht, sie seh'n den Wald vor lauter Bäumen nicht.

    Christoph Martin Wieland

  28. Wenn die Magd nach Knoblauch stinkt, der Knecht sie auch im Dunkeln find!

  29. Heiterkeit des Herzens schließt wie der Frühling alle Blüten des Inneren auf.

    Jean Paul

  30. Baut der Knecht beim Ernten Scheiß, kriegt er vom Bauern Feldverweis!

  31. Um die Seele zu füllen, muss sie erst entleert werden.

    Thukydides

  32. Demokratie und Freiheit sind nicht bloß Worte, sondern lebensgestaltende Werte

    Theodor Heuss

  33. Wer im Juni einen hebt, hat den Maibock überlebt

  34. Hast du Glück in der Faust, so halte sie fest zu, denn es ist sehr schlüpfrig und lässt sich nicht gern wider Willen halten.

    Julius Wilhelm Zincgref

  35. Freiheit und Whisky gehören zusammen

    Robert Burns

  36. Ich war immer der Meinung, dass uneingeschränkte Redefreiheit auch die größte Sicherheit bedeutet. Narren muss man zum Reden auffordern, damit man sie erkennt.

    Woodrow Wilson

  37. Ein frei denkender Mensch bleibt nicht da stehen, wo der Zufall ihn hinstößt.

    Heinrich von Kleist

  38. Rülpst im Stalle laut der Knecht, wird sogar den Säuen schlecht.

  39. Keine Regierung und keine Bataillone vermögen Recht und Freiheit zu schützen, wo der Bürger nicht imstande ist, selber vor die Haustüre zu treten und nachzusehen, was es gibt

    Gottfried Keller

  40. Man lasse den guten Gedanke nur den Plan frei: sie werden kommen.

    Arthur Schopenhauer