März Sprüche
2005 Sprüche — Seite 12
Wer den Baum nur als Brennholz wertet, hat keine Ahnung, was der Baum insgesamt ist.
— Rabindranath Tagore
Der Geist der Frauen stärkt eher ihren Leichtsinn als ihre Vernunft.
— François de la Rochefoucauld
Der ist kein freier Mensch, der sich nicht auch einmal dem Nichtstun hingeben kann.
— Marcus Tullius Cicero
Ein Baum, der fällt, macht mehr Krach als ein Wald der wächst.
Freiheit ist kein Ziel, sondern eine Folge. Wenn Du dich unfrei fühlst, so suche die Ursache in Dir.
— Leo Tolstoi
An einem schönen Tag im Schatten zu sitzen und ins Grüne zu schauen, ist die wunderbarste Erfrischung.
— Jane Austen
Die Menschen zu Freiheit zu bringen, das heißt, sie zum Miteinanderreden zu bringen.
— Karl Theodor Jaspers
Dein Pferd, dein Weib und dein Schwert leih nicht her.
Es ist gut, wenn das Kunstwerk ein aus Erfahrung gemeißeltes Stück ist, die Facette eines Diamanten, in dem das innere Feuer sich verdichtet, ohne sich einzuschränken.
— Albert Camus
Kommt Laurenzius daher, wächst das Korn nicht mehr. (10. August)
Der heilige Ambrosius, schneit oft dem Bauern auf den Fuß. (04. April)
Wer an Christian säet Lein, bringt schönen Flachs in seinen Schrein. (03. April)
Sieh, das ist Lebenskunst, vom schieren Wahn des Lebens sich befreien, fein hinzulächeln übers große Muss.
— Christian Morgenstern
Die Natur erklären wir, das Seelenleben verstehen wir.
— Wilhelm Dilthey
Der Mensch kommt fast nie aus Vernunft zur Vernunft.
— Charles-Louis de Montesquieu
An dem Halm erkennt man noch, wie groß die Ähre war.
Das Weib ist ein vernünftiges Märchen.
— Peter Hille
Was wir aufgeben, müssen wir mit freier Wahl aufgeben, nicht wie der Fuchs die Trauben.
— Gottfried Keller
Allen zugänglich und frei machen wollen wir die Wissenschaft, sie soll nicht länger in Fesseln geschlagen werden.
— Wilhelm Liebknecht
Erbitte dir zuerst Gesundheit, dann Wohlergehen, drittens ein frohes Herz und zuletzt, niemandes Schuldner zu sein.
— Philemon
Wenn der Brunnen trocken ist, schätzt man erst das Wasser.
Er ist Storch und Klappermaul.
Man lasse den guten Gedanke nur den Plan frei: sie werden kommen.
— Arthur Schopenhauer
Keine Regierung und keine Bataillone vermögen Recht und Freiheit zu schützen, wo der Bürger nicht imstande ist, selber vor die Haustüre zu treten und nachzusehen, was es gibt
— Gottfried Keller
Rülpst im Stalle laut der Knecht, wird sogar den Säuen schlecht.
Ein frei denkender Mensch bleibt nicht da stehen, wo der Zufall ihn hinstößt.
— Heinrich von Kleist
Ich war immer der Meinung, dass uneingeschränkte Redefreiheit auch die größte Sicherheit bedeutet. Narren muss man zum Reden auffordern, damit man sie erkennt.
— Woodrow Wilson
Freiheit und Whisky gehören zusammen
— Robert Burns
Hast du Glück in der Faust, so halte sie fest zu, denn es ist sehr schlüpfrig und lässt sich nicht gern wider Willen halten.
— Julius Wilhelm Zincgref
Demokratie und Freiheit sind nicht bloß Worte, sondern lebensgestaltende Werte
— Theodor Heuss
Um die Seele zu füllen, muss sie erst entleert werden.
— Thukydides
Baut der Knecht beim Ernten Scheiß, kriegt er vom Bauern Feldverweis!
Wenn die Magd nach Knoblauch stinkt, der Knecht sie auch im Dunkeln find!
Einen Vaterlandsverräter entschuldigt weder die Willkür der Zeiten, noch die Gewohnheit, noch die Freiheit zu Verbrechen
— Francesco Petrarca
Furzt der Ochse hemmungsfrei, gibt's Smogalarm der Stufe Drei.
Der Genuss des Humors setzt höchste geistige Freiheit voraus
— Christian Friedrich Hebbel
Wenn Du auch täglich durch die Hallen der Macht wandelst, so trage doch in Dir die Luft aus den Wäldern der Berge.
Nicht frei sind wir, zu hassen und zu lieben, dem Willen wird's vom Schicksal vorgeschrieben.
— Christopher Marlowe
Ich besitze nicht, damit ich nicht besessen werde.
— Antisthenes
Kleine Samen flach bedeckt, große Samen tief versteckt.