März Sprüche
1927 Sprüche — Seite 7
Die Rose stand im Tau, es waren Perlen grau, als Sonne sie beschienen, wurden sie zu Rubinen.
— Friedrich Rückert
Es gibt keinen Menschen, der nicht die Freiheit liebte, aber der Gerechte fordert sie für alle, der Ungerechte nur für sich.
— Ludwig Börne
Auch das kleinste Katzentier ist ein Meisterwerk
— Leonardo da Vinci
Die Liebe ist das einzige in der Natur, wo auch die Einbildungskraft selbst keinen Grund findet und keine Grenze sieht.
— Friedrich von Schiller
Das Tröpflein wird das Meer, wenn es ins Meer gekommen, die Seele Gott, wenn sie in Gott aufgenommen.
— Angelus Silesius
Wie die süßeste Frucht zuweilen eine raue Schale hat, so verbirgt sich oft eine freundliche und herzliche Natur unter einem rauen Äußeren.
— Samuel Smiles
Glück ist nur möglich unter der Bedingung, dass man sich von allem persönlichen egoistischen Glück losmacht.
— Leo Tolstoi
Auf einen knorrigen Ast gehört ein derber Keil.
Freiheit ist unteilbar. Ist nur einer unfrei, so sind alle versklavt.
— John F. Kennedy
Die Erziehung hat den Zweck, den Menschen zu einem selbständigen Wesen zu machen, das heißt zu einem Wesen von freiem Willen.
— Georg Friedrich Wilhelm Hegel
Kommt St. Georg auf dem Schimmel, kommt ein gutes Jahr vom Himmel. (23. April)
Wenn St. Thomas dunkel war, gibt es ein schönes neues Jahr. (21. Dez.)
Wer regiert muss hören und nicht hören.
Die Samen der Vergangenheit sind die Früchte der Zukunft.
— Buddha
Denn wer begehrt, der fürchtet auch. Und wer in Furcht lebt, ist für mich nicht frei.
— Horaz
Wenn es donnert an Kunigund, bleibt das Wetter lange bunt. (03. März)
Wenn die Kuh am Himmel schwirrt, hat sich die Natur geirrt.
Furzt der Ochse hemmungsfrei, gibt's Smogalarm der Stufe Drei.
Fällt der Bauer von der Leiter, find' der Ochs dies äußerst heiter!
Dem Landmann tut's das Herz zerreissen, sieht er das Huhn aufs Sofa scheißen
Wenn die Magd nach Knoblauch stinkt, der Knecht sie auch im Dunkeln find!
Baut der Knecht beim Ernten Scheiß, kriegt er vom Bauern Feldverweis!
Natur wiederholt ewig in weiterer Ausdehnung denselben Gedanken. Darum ist der Tropfen ein Bild des Meeres.
— Christian Friedrich Hebbel
Der Mensch - ein Exempel der beispiellosen Geduld der Natur.
— Christian Morgenstern
Was auch das Meer verschlang, die Zeit verschlang das Weh, ewig bleibt die See.
— Gorch Fock
Wer im Juni einen hebt, hat den Maibock überlebt
Während ich mich an einem schwülen Tag auf den trägen Wassern des Sees treiben lasse, höre ich fast auf zu leben und fange an zu sein
— Henry David Thoreau
Rülpst im Stalle laut der Knecht, wird sogar den Säuen schlecht.
Raucht die Kuh wie ein Kamin, ist Kurzschluss in der Melkmaschin!
Am ruhigen Fluss ist das Ufer voller Blumen.
Wie vergänglich ist doch der Mensch auf dieser Erde, ein Baum überdauert ihn, eine Steinstufe wird hundertmal älter, als der Menschenfuß, der sie tritt.
— Paul Keller
Das Wetter und meine Launen haben wenig miteinander zu tun. Ich trage meine Nebel und meinem Sonnenschein in meinem Inneren.
— Blaise Pascal
Auch das beste Pferd kann nicht zwei Sättel tragen
Ein Baum der fällt macht mehr Lärm, als ein ganzer Wald der wächst.
Selbst in kleinsten Tautropfen kann sich die ganze Sonne widerspiegeln.
Man sieht die Blumen welken und die Blätter fallen, aber man sieht auch die Früchte reifen und neue Knospen keimen.
— Johann Wolfgang von Goethe
Der Gang der Jahreszeiten ist ein Uhrwerk, wo ein Kuckuck ruft, wenn es Frühling wird.
— Georg Christoph Lichtenberg
Das sicherste Mittel gegen Seekrankheit: sich unter einen Apfelbaum legen.
— Horatio Nelson
Flüsse und Berge altern nicht.
Es gibt keine noch so schöne Rose, die nicht zur Hagebutte wird.