
Flüsse und Berge altern nicht.
Bedeutung
Dieses volkskundliche Sprichwort formuliert eine Überzeugung über die Unvergänglichkeit natürlicher Größe: Flüsse und Berge altern nicht. Was in der Natur wahrhaft groß ist – die Breite eines Stromes, die Höhe eines Gipfels –, unterliegt nicht dem menschlichen Verfall. Das ist ein Bild für das Beständige inmitten der Vergänglichkeit: Während Menschen altern und sterben, stehen Berge und fließen Flüsse weiter. Das Sprichwort lädt ein, in der Natur das Bleibende zu suchen und daraus Trost und Orientierung zu gewinnen. Es erinnert daran, dass es Dinge gibt, die größer sind als die menschliche Lebenszeit.
Verwendung
Passend für volkskundliche Spruchsammlungen sowie Texte über Natur, Vergänglichkeit und das Beständige in der Welt. Auch geeignet als einprägsames Wort in Reden über Naturphilosophie, Gelassenheit und die Überzeugung, dass natürliche Größe nicht altert. Das Sprichwort lädt ein, in Natur und Landschaft das Bleibende zu suchen.
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