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März Sprüche

1927 Sprüche — Seite 42

  1. Fehlt der Schnee zur Weihnachtsfeier, fällt er auf die Ostereier

  2. Sind die Hühner platt wie Teller war der Traktor wieder schneller

  3. Rüttelt der Orkan am Haus hängt man keine Wäsche raus!

  4. Ein liebend Paar ist wie Sonnenaufgang und Sonnenuntergang. Es gibt sie alle Tage, aber wir sehen sie selten.

    Samuel Butler

  5. Zwei Blumen sind dem Zufriedenen mehr, als dem Unzufriedenen ein ganzer Garten voll.

  6. Wohl dem, der, ohne sich mit andern zu vergleichen, den Genuss hin nehmen kann, den die Natur mit der Selbstgemäßheit unzertrennlich verbunden hat!

    Johann Georg Adam Forster

  7. Scheint die Sonne auf die Stirn, schlägt sie dem Bauer auf's Gehirn.

  8. Was man nicht begreift, verlernt man auch nicht!

  9. Das Männliche stammte ursprünglich von der Sonne, das Weibliche von der Erde, das Doppelgeschlecht vom Mond, da auch der Mond an beiden teilhat

    Aristophanes

  10. Die Natur übte erst mit Blumen, ehe sie die Frauen schuf.

    Emanuel Wertheimer

  11. Der Wind pfeift darauf, ob der Baum müde ist

  12. Freude ist wie das Erblühen einer Knospe, ein Sonnenaufgang, ein erfrischender Quell auf der Wanderung.

    Else Pannek

  13. Wer Pflanzen wachsen lässt, der hat auch Schmetterlinge.

    Else Pannek

  14. Gewiss ist, dass es Sonne gibt und Regen — dass es Abend wird und Nacht — und dass danach ein Morgen beginnt das ist gewiss.

    Else Pannek

  15. Kunst, Kultur, Natur und alles, was sich nicht rechnet, bereichern das Leben, lassen ahnen, wie heil sein ist.

    Else Pannek

  16. Wenn Gott verboten hätte, Wein zu trinken, würde er dann diesen Wein so herrlich haben wachsen lassen?

    Armand Jean du Plessis, Herzog von Richelieu

  17. Das Wunder ist nicht ein Widerspruch zu den Naturgesetzen, sondern ein Widerspruch zu dem, was wir von den Gesetzen wissen.

    Augustinus

  18. Einem Land, in dem die Blumen teuer sind, fehlt die Grundlage der Kultur.

  19. Kracht die Kuh durch's Scheunendach, woll't sie wohl den Schwalben nach

  20. Blitzt und donnert es mit Schauern, kriecht das Vieh ins Bett zum Bauern!

  21. Mit Geduld bekommst Du auch von unreinen Trauben Sirup

  22. Setz einen Frosch auf einen weißen Stuhl, er hüpft doch wieder in den schwarzen Pfuhl.

    Wilhelm Müller

  23. Es gibt wohl nichts Schöneres als eine Katzenmutterschaft. Man sollte sich eine Katze schon wegen ihrer Jungen anschaffen.

    Karel Capek

  24. Wer den höchsten Gipfel erstieg, ist zu stolz, auf dem zweiten sich zu zeigen.

    Friedrich Gottlieb Klopstock

  25. Dem Morgenrot einer neuen Idee geht es wie dem Morgenrot überhaupt: Die meisten Menschen findet es schlafend.

    Peter Sirius

  26. Die Vernunft ist ein Licht. Davon will und soll die Natur erleuchtet, jedoch nicht in Brand gesteckt werden.

    Giacomo Leopardi

  27. Alles auf der Welt hat sein zweites Gesicht: die Natur, die Kultur, die Religion, die Kunst, die Politik, die Liebe, alles, alles. Wer das nicht weiß, ist glücklich, ich weiß es.

    Hermann Löns

  28. Die Folianten vergilben, der Städte gelehrter Glanz erbleicht, aber das Buch der Natur erhält jedes Jahr eine neue Auflage.

    Hans Christian Andersen

  29. Alle Auflehnung gegen die Natur, gegen die Seinsbedingungen ist unfruchtbar und krankhaft.

    Sully Prudhomme

  30. Und wenn du noch so oft an ihre Türen klopfst, die Natur wird nie erschöpfend Auskunft geben.

    Iwan Turgenjew

  31. Wandern gibt mehr Verstand als hinterm Ofen zu sitzen.

    Philippus Theophrastus Paracelsus

  32. Auch die Sonne scheint in die Winkel und wird doch nicht schmutzig.

    Diogenes von Apollonia

  33. Wie schnell alle Sterne verschwinden, sobald sich die Sonne erhebt.

    Friedrich von Bodenstedt

  34. Die Nacht verbirgt die Welt, enthüllt aber das Weltall.

  35. Am ruhigen Fluß ist das Ufer voller Blumen.

  36. Auch der größte Hund war einmal ein Welpe

    Joaquin Miller

  37. Nicht die Blumen und Bäume, nur der Garten ist dein Eigentum

  38. Wolken ziehen auf, von Zeit zu Zeit - sie bringen die Chance, ein wenig auszuruhen von der Betrachtung des Mondes.

    Matsuo Bashō

  39. Das Beste, was wir können, haben wir nicht aus Büchern gelernt. Es fliegt uns an im Umgang mit Natur und Menschen.

    Wilhelm Riehl

  40. Auch Quellen und Brunnen versiegen, wenn man zu oft aus ihnen schöpft

    Demosthenes