März Sprüche
1927 Sprüche — Seite 20
Die Ehrgeizigen haben mehr Neigung zum Neid als die, welche vom Ehrgeiz frei sind.
— Aristoteles
Am liebsten erinnern sich die Frauen an die Männer, mit denen sie lachen konnten.
— Anton Tschechow
St. Jakob nimmt hinweg die Not, bringt erste Frucht und frisches Brot. ((02. Juli)
Es grüßen blaue Blümlein licht in deinem Garten klein. Sie bitten dich: Vergiss mein nicht, denn ich gedenke dein.
Ich denk an dich, wenn ein Regenbogen die Welt in buntes Licht taucht.
Du siehst den Garten nicht mehr grünen, in dem du einst so froh geschafft, siehst deine Blumen nicht mehr blühen, weil dir der Tod nahm deine Kraft.
Die Hochzeit der Seele mit der Natur macht den Verstand fruchtbar und erzeugt die Phantasie.
— Henry David Thoreau
Das Leben ist ein dorniger Rosenstock und die Kunst seine Blüte.
— Georg Ebers
In notwenigen Dingen: Die Einheit. In fraglichen Dingen: Die Freiheit. In allen Dingen: Die Liebe.
— Rabindranath Tagore
Ein Mann alleine - Lyrik. Zwei Männer - Ballade. Ein Mann und eine Frau - Novelle. Zwei Frauen und ein Mann - Roman. Zwei Männer und eine Frau - Drama. Zwei Männer und zwei Frauen - Lustspiel. …
— Alexander Roda Roda
Auch in Frauen bewahrt das Alter vieles, was man in ihrer Jugend vergeblich suchen würde.
— Wilhelm von Humboldt
Wie der Achaz so der Herbst. (31. März)
Wenn es erst einmal Josefi ist, so endet auch der Winter gewiss. (19. März)
Mancher rauft den toten Löwen beim Bart, der ihn lebend nicht ansehen durfte.
Es schlägt nicht immer ein, wenn es donnert
Eine Krähe sitzt gern bei der anderen.
Wenn's im Mai viel regnet, ist das Jahr gesegnet.
Wenn im Mai die Wachteln schlagen, künden sie von Regentagen.
Wenn die Schwalben niedrig fliegen, wird man Regenwetter kriegen.
St. Paulus klar, gutes Jahr - bringt er Wind, regnet's geschwind. (14. Jan.)
Bringt Rosamund Sturm und Wind, so ist Sybille (29. April) uns gelind. (02. April)
Disteln und Dornen stehen sehr, falsche Zungen noch viel mehr.
Die Natur ist die beste Führerin des Lebens.
— Marcus Tullius Cicero
Der Apfel fällt, wenn er nicht krank ist, erst vom Stamm, wenn er reif ist.
— Johann Christian Friedrich Hölderlin
So viel Dornen ein Rosenstock, so viel Haare ein Ziegenbock, so viel Flöh ein Pudelhund, so viel Jahre bleib gesund.
Jedes Tierchen, selbst das Kleinste, hängt an seinem bißchen Leben.
Um den Mond scharen sich viele Sterne.
Im allzu klarem Wasser ist kein Fisch zu finden. Nie sollte man restlose Klarheit fordern.
Die Liebe ist ein Stoff, den die Natur gewebt und die Phantasie bestickt hat.
— Voltaire
Gott ist dreifach von Person und doch einfach von Natur. Gott ist auch an allen Orten, und an jedem Ort ist Gott ganz. Das will so viel sagen, dass alle Orte ein Ort Gottes sind.
— Eckhart von Hochheim
O Sonnenschein! O Sonnenschein! Wie scheinst du mir ins Herz hinein.
— Robert Schumann
Pass dich dem Schritt der Natur an; ihr Geheimnis heißt Geduld.
— Ralph Waldo Emerson
Eine Katze in Handschuhen fängt keine Mäuse.
— Benjamin Franklin
Die Henne ist der Umweg des Ei's, ein anderes Ei zu erzeugen.
— Laurence Sterne
Alten Freund für neuen wandeln, heißt für Früchte Blumen handeln.
— Friedrich von Logau
Wenn der Mond Dir leuchtet, brauchst Du nicht mehr nach den Sternen zu schielen
Der Sommer, der vergeht, ist wie ein Freund, der uns Lebewohl sagt
— Victor-Marie Hugo
Keine lockt mich, Ranunkeln, von euch, und keine begehr ich; Aber im Beete vermischt sieht euch das Auge mit Lust.
— Johann Wolfgang von Goethe
Das Schwein legt sich zur Ruhe, in des Bauern Tiefkühltruhe.
Kein Bauer wankt nach Hause nach einem Gläschen Brause.