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März Sprüche

1927 Sprüche — Seite 30

  1. Weht kalter Wind am Ottotag, das Wild noch vier Wochen Eicheln mag. (23. März)

  2. Soll das Korn gar üppig stehen so soll man es zu St. Benedikt säen. (21. März)

  3. St. Benedikt den Garten schmückt. (21. März)

  4. Auf St. Benedikt achte wohl, dass man Hafer säen soll. (21. März)

  5. Wie das Wetter um den Frühlingsanfang, so hält es sich den Sommer lang. (20. März)

  6. Ist es klar am Josephstag, spart er uns viel Not und Plag. (19. März)

  7. Josephi klar, gibt ein gutes Honigjahr. (19. März)

  8. Am Josefitag soll der faulste Bauer auf dem Acker sein. (19. März)

  9. Ein schöner Josefstag bringt ein gutes Jahr. (19. März)

  10. Ist es am Josefitag schön, kann es nur gut weiter gehn. (19. März)

  11. Gertraude nützt dem Gärtner fein, wenn sie kommt mit Sonnenschein. (17. März)

  12. Gertraud den Garten baut. (17. März)

  13. Sonniger Gertrudentag, Freude dem Bauern bringen mag. (17. März)

  14. St. Gertrud sonnig, wird es dem Gärtner wonnig. (17. März)

  15. Sieht St. Gertrud Eis, wird das ganze Jahr nicht heiß. (17. März)

  16. Lukretia feucht, bleiben die Kornsäcke leicht. (15. März)

  17. Um den Tag des St. Gregor, da kommen auch die Schwalben vor. (12. März)

  18. Wenn Gregori fällt, heißt es die Saat bestellt. (12. März)

  19. Gregori zeigt dem Bauern an, ob im Feld er säen kann. (12. März)

  20. Wenn Gregorius sich stellt, muss der Bauer aufs Feld. (12. März)

  21. Am Gregorstag schwimmt das Eis ins Meer. (12. März)

  22. Regen, den die 40 Märtyrer senden, wird erst nach 40 Tagen enden. (10. März)

  23. An Vierzigritter kalter Wind, noch vierzig Tage windig sind. (10. März)

  24. Friert es am 40-Ritter-Tag, so kommen noch vierzig Fröste nach. (10. März)

  25. Perpetua und Felizitas, die bringen uns das erste Gras. (07. März)

  26. Regnet es stark an Albinus, macht es dem Bauern viel Verdruß. (01. März)

  27. Alexander und Leander bringen Märzluft miteinander. (26. Feb.)

  28. Wenn im März die Veilchen blüh'n, an Ludwig schon die Schwalben zieh'n. (19. August)

  29. Indem der Mensch die Natur entmachtet, entzieht sie ihm die Bekömmlichkeit

  30. Disteln sind dem Esel lieber als Rosen

  31. Vor Nachtfrost sicher bist du nicht, bevor Sophie vorüber ist. (15. Mai)

  32. Trockener Mai bringt Dürre herbei.

  33. Wenn der Holunder blüht, sind die Bienen müd'.

  34. Im Mai viel Wind, begehrt des Bauern Gesind'.

  35. Ist es klar an Petronell, misst den Flachs ihr mit der Ell'. (31. Mai)

  36. Juniregen und Brauttränen dauern so lang wie's Gähnen.

  37. Ist der Juni feucht und nass, gibt's viel Frucht und grünes Gras.

  38. Wie's Wetter um Medardi fällt, es bis zum Monatsende hält.

  39. Vor Johanni bitt' um Regen, danach kommt er ungelegen. (24. Juni)

  40. Der Kuckuck kündet gar teure Zeit, wenn er nach Johanni schreit. (24. Juni)