März Sprüche
1927 Sprüche — Seite 16
Mit Hilfe der Sonne wurde die Erde geschaffen. Die Erde und ich, wir sind eins. Der Eine, der das Recht hat, über das Land zu verfügen, ist der Eine, der es geschaffen hat.
Es gibt Kamele mit einem Höcker und welche mit zweien. Aber die größten haben gar keinen.
— Arthur Schopenhauer
Frauen sind wie Elektrizität - fasst man sie an, kriegt man eine gewischt
Kommt St. Lorenz mit heissem Hauch, füllt er dem Winzer Fass und Bauch. (10. August)
Wie das Wetter um Ägidi tut, bleibt's den ganzen Monat. (01. Sept.)
Die Natur ist ein Brief Gottes an die Menschheit.
— Platon
Ein reifer Apfel hängt nicht lang überm Weg
Im Herbst verkauft man Obst, im Frühling - Medizin
Gott und Natur sind zwei Dinge, die sich vollkommen gleich sind
— Friedrich von Schiller
Die Quelle des Ideals ist der heiße Durst nach Ewigkeit, die Sehnsucht nach Gott, also das Edelste unsrer Natur.
— Friedrich von Schlegel
Die Schönheit ist wie eine Blume: heut vor dem Busen, morgen vor dem Besen.
— Abraham a Sancta Clara
Was hilft aller Sonnenaufgang, wenn wir nicht aufstehen.
— Georg Christoph Lichtenberg
Der Rose süßer Duft genügt, man braucht sie nicht zu brechen. Und wer sich mit dem Duft begnügt, den wird ihr Dorn nicht stechen.
— Friedrich von Bodenstedt
Das ist im Leben hässlich eingerichtet, dass bei den Rosen gleich die Dornen stehen.
— Joseph Victor von Scheffel
Immer Sonnenschein macht die Wüste
Arbeit um der Arbeit willen ist gegen die menschliche Natur.
— John Locke
Beim Betrachten der Natur werden die Gefühle geboren.
Wenn der Magen voll ist, singen die Vögel und die Menschen lachen.
Die Sterne, die begehrt man nicht, man freut sich ihrer Pracht.
— Johann Wolfgang von Goethe
Auch der dickste Eiszapfen hat auf Dauer keine Chance gegen die Sonne.
Im Frühling kehrt die Sonne in die Knochen zurück.
— Vergil
Ein kalter Frühling bringt viel Regen
Kräht der Bauer auf dem Mist, weißt du, dass er besoffen ist!
Keiner kennt die Härte eines Kiesels besser, als wer auf ihn einschlägt!
— Seneca
Frauen und Wind sind notwendige Übel.
Heilige Mutter Erde, die Bäume und die ganze Natur sind Zeugen deines Denkens und Wirkens
Es ist wichtiger, dass sich jemand über eine Rosenblüte freut, als dass er ihre Wurzel unter das Mikroskop bringt.
— Oscar Wilde
Das schöne Blau der Luft wird durch die Dunkelheit hervorgerufen, die dahinter ist.
— Leonardo da Vinci
Nirgends rauschen die Laubwälder süßer und erquickender als am kahlen Strand, wo keine sind.
— Arthur Schnitzler
Um zu wissen, was ein Anker wert ist, brauchen wir einen Sturm.
Ohne Liebe kehrt kein Frühling wieder, Ohne Liebe preist kein Wesen Gott!
— Friedrich von Schiller
Frühling wird es weit und breit, und die Häschen steh'n bereit. Sie bringen zu der Osterfeier viele bunt bemalte Eier.
Der Mensch ist frei geboren, und überall liegt er in Ketten
— Jean-Jacques Rousseau
Zwischen dem Schwachen und dem Starken ist es die Freiheit, die unterdrückt, und das Gesetz, das befreit.
— Jean-Jacques Rousseau
Der wirklich freie Mensch ist der, der eine Einladung zum Essen ausschlagen kann, ohne dafür einen Vorwand angeben zu müssen.
— Jules Renard
Das höchste Glück des Menschen ist die Befreiung von der Furcht.
— Walter Rathenau
Ohne Freiheit geht das Leben rückwärts
— Bertolt Brecht
Auf die Frage "Was ist Freiheit?" antwortet ein Weiser: "Ein gutes Gewissen".
— Theodor Gottlieb von Hippel der Ältere
Was wir brauchen, um frei zu sein, ist die Liebe, die die Kraft hat, die Last der Welt freudig zu tragen.
— Rabindranath Tagore
Ohne Frauen geht es nicht. Das hat sogar Gott einsehen müssen
— Eleonora Duse