März Sprüche
1927 Sprüche — Seite 24
Durch die Natur wird das Herz des Menschen gemildert und gesänftigt.
— Adalbert Stifter
Dürfen darf man alles, man muss es nur können.
— Kurt Tucholsky
Die Sklaverei lässt sich bedeutend steigern, indem man ihr den Anschein der Freiheit gewährt
— Friedrich Georg Jünger
Stehen bleiben: es wäre der Tod, nachahmen: es ist schon eine Art von Knechtschaft, eigne Ausbildung und Entwicklung: das ist Leben und Freiheit.
— Leopold von Ranke
Was das Wollen selbst anbetrifft, so ist es unrichtig, wenn man sagt, dass es Gegenstand des freien Willens sei
— Gottfried Wilhelm Leibniz
Schließlich ist heutzutage ein Bart das einzige, worin eine Frau dem Manne nicht überlegen sein kann.
— John Steinbeck
Es ist geradezu schauderhaft, dass in einer Welt von Frauen der Mann, überdies mit unebenbürtigen Merkmalen versehen, den Ton bestimmt.
— Helene von Druskowitz
Wenn Liebe ein Duft ist, so ist die Blume, die ihn entströmt, die schönste der Schöpfung
— Alfred de Musset
St. Julian bricht das Eis, oder er bringt's mit von seiner Reis'. (09. Jan.)
Die Lieb ist süß wie würziger Rosenduft, der unsichtbar beseelt die warme Luft und trunken macht die honigdurstigen Bienen. Doch Lieb ist kurz auch wie der Rose Tag, der schneller endet als der sü …
— Wolfgang Menzel
Um der Natur befehlen zu können, muss man ihr gehorchen.
— Francis Bacon
Kein Eigentümer schuf die Natur, denn taschenlos, ohne Taschen in den Pelzen, kommen wir zur Welt.
— Christian Johann Heinrich Heine
Ein junger Mensch ist wie ein junger Most - der lässt sich nicht halten, der muss gären.
— Martin Luther
Die Ehe ist das Zusammenleben zweier schlechter Launen am Tage und zweier schlechter Gerüche in der Nacht.
— Charles de Talleyrand
Da wir wissen, dass Gott nichts Böses tun kann, lässt sich leicht erraten, woher die Frau kommt.
— Emile Zola
Ein Mann ist ein einsames Wesen.
— John Steinbeck
Mariä Heimsuchung wird's bestellt, wie's Wetter 40 Tage sich hält.
Schöner Frühling, komm doch wieder, lieber Frühling, komm doch bald! Bring und Blumen, Laub und Lieder, schmücke wieder Feld und Wald!
— August Heinrich Hoffmann von Fallersleben
Krieg'n im Mai die Büsche Blätter, wirkt die Landschaft gleich viel netter.
Schenke das, was du selbst gern empfangen würdest, und der Geist der Natur wird dich mit seinen Wohltaten überschütten an jedem Tag deines Lebens.
Wie der Quirin so der Sommer. (30. März)
Mit ihren Herden wieder hin, ziehen die Schäfer an Fridolin. (06. März)
Lachende Kunigunde bringt frohe Kunde. (03. März)
Kunigung macht warm von unt. (03. März)
Albin Regen - kein Erntesegen. (01. März)
Wenn es an St. Albin regnet, gibt es weder Heu noch Stroh. (01. März)
Gibt's im Mai viel Regenwetter, wird auch das Getreide fetter.
Nach St. Veit wendet sich die Zeit, alles geht auf die andere Seit'.
An Mariä Namen kommen die Schwalben zusammen.
Der heilige Leopold ist dem Altweibersommer hold. (15. Nov.)
Am Neujahrstag Sonnenschein, läßt das Jahr uns fruchtbar sein.
Markarius das Wetter prophezeit für die ganze Erntezeit. (04. Jan.)
Dreikönigsabend hell und klar, verspricht ein gutes Erntejahr. (06. Jan.)
Die Heiligen Drei Könige kommen oder gehen im Wasser. (06. Jan.)
St. Valentin nimmt die Feiertag hin. (07. Jan.)
St. Erhard mit der Hack', steckt die Feiertag' in den Sack. (08. Jan.)
An Amalie Sonnenschein, bringt viel Korn und Weizen ein. (10. Jan.)
Die Kälte, die kommt angegangen, wenn bei Theobald die Tage langen. (16. Jan.)
Große Kälte am Antoniustag, manchmal nicht lange halten mag. (17. Jan.)
Wenn an Antonius die Luft ist klar, gibt's bestimmt ein trockenes Jahr. (17. Jan.)