
Es gibt keine noch so schöne Rose, die nicht zur Hagebutte wird.
Bedeutung
Dieses volkskundliche Sprichwort enthält eine Überzeugung über die Unvermeidlichkeit des Wandels und die Vergänglichkeit des Schönen: Jede Rose, so schön sie auch ist, wird zur Hagebutte. Die Hagebutte ist das, was nach der Rose bleibt – kleiner, herbst, aber auch in eigener Weise beständig und nützlich. Das Sprichwort lehrt, Vergänglichkeit anzunehmen und darin kein Versagen zu sehen: Was blüht, muss welken, und was welkt, hinterlässt trotzdem Spuren. Es ist eine Einladung zur Dankbarkeit für das Schöne und zur Gelassenheit gegenüber seinem Wandel.
Verwendung
Passend für volkskundliche Spruchsammlungen sowie Texte über Vergänglichkeit, Wandel und die Annahme des Welkens nach der Blüte. Auch geeignet als einprägsames Wort in Reden über Dankbarkeit für das Schöne und die Weisheit der Gelassenheit gegenüber seinem unvermeidlichen Übergang. Das Sprichwort ist eine Einladung zur Dankbarkeit für das Schöne und zur Gelassenheit gegenüber dem unvermeidlichen Wandel alles Blühenden.
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