gratis-spruch.de Logogratis-spruch.de

Der Mensch kommt fast nie aus Vernunft zur Vernunft

Spruchbild: Der Mensch kommt fast nie aus Vernunft zur Vernunft.

Der Mensch kommt fast nie aus Vernunft zur Vernunft.

Bedeutung

Charles-Louis de Montesquieu, der Philosoph des Rechts und der Gewaltenteilung, formuliert in diesem Satz eine psychologische Überzeugung über das Verhältnis von Vernunft und menschlichem Verhalten: Menschen kommen selten durch reine Vernunft dazu, vernünftig zu handeln. Andere Kräfte – Gewohnheit, Erfahrung, Emotion, soziales Druck – sind in der Praxis wirksamer. Montesquieu, der selbst ein Denker der Realität des Menschlichen war, beschreibt damit eine nüchterne Überzeugung: Wer Menschen durch Vernunft allein ändern will, überschätzt die Vernunft.

Verwendung

Passend als Montesquieu-Zitat in Texten über Vernunft, menschliches Verhalten und die Grenzen rationaler Überzeugung sowie für Beiträge über Politikphilosophie, Psychologie und die Überzeugung, dass Menschen durch mehr als Vernunft gelenkt werden. Auch geeignet als einprägsames Wort in Reden über die Grenzen der Aufklärung und das Irrationale im Menschen.

Wie gefällt dir dieser Spruch?

Durchschnittsbewertung: 5.00 von 5 (1 Stimme)

Gewichtete Bewertung (Bayesian): 3.88 von 5

Über Charles-Louis de Montesquieu

Über den Autor

Philosoph und Schriftsteller · Französisch · 1689 - 1755

Charles-Louis de Montesquieu (1689–1755) entwickelte in „Vom Geist der Gesetze" (1748) die Gewaltenteilungslehre, die moderne Verfassungen bis heute prägt.

Mehr erfahren

Als President à mortier am Parlement de Bordeaux (1716–1726) sammelte Montesquieu juristische Erfahrungen, bevor er sich der Philosophie zuwandte. Er gilt als Mitbegründer der modernen Geschichtswissenschaft, und seine staatstheoretischen Ideen beeinflussten maßgeblich die Soziologie. Geboren auf Schloss La Brède bei Bordeaux, starb er 1755 in Paris.

Mehr auf Wikipedia
Quadratisches Spruchbild: Der Mensch kommt fast nie aus Vernunft zur Vernunft.

Ähnliche Sprüche